Fallout 76 - 76 Dinge, die wir nach drei Stunden Hands-On wissen

Wir konnten drei Stunden lang Fallout 76 anspielen. Hier sind 76 Details zu Gameplay, PvP, Story & Co., die wir nun über das Multiplayer-Ödland wissen.

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar
Inhaltsverzeichnis

76 Details aus Fallout 76 76 Details aus Fallout 76

Nicht alle Informationen und Kleinigkeiten, die wir in Hands-On-Sessions über ein Spiel lernen, schaffen es automatisch in unsere Previews. Manche Details - wie dass Goule in Fallout 76 öfter Hüte tragen als in Fallout 4 - finden schlicht keinen Platz, weil sie den Lesefluss stören oder unsere Artikel noch länger machen würden.

Aus diesem Grund habe ich euch eine Liste mit 76 kleinen und großen Informationen rund um das Gameplay, die Welt und bestimmte Mechaniken von Fallout 76 mitgebracht, die es nicht in meine "normale" Preview zur Hands-On-Session zum Multiplayer-Ödland von Bethesda geschafft haben.

Oder 77, wenn ihr die Info über Goule mit Hüten mitzählt. Gern geschehen.

Wir haben Fallout 76 während des Hands-On-Events auf einer Xbox One X gespielt, daher beziehen sich alle Informationen zur Steuerung von Fallout 76 auf den Controller der Xbox One. Weitere Informationen zu den Umständen der Anspiel-Session sowie den Bugs und Problemen, mit denen wir konfrontiert wurden, findet ihr in der Preview.

GamePlay

  • Fallout 76 startet in Vault 76 und schickt uns zuerst in einen umfassenden Charakter Creator.
  • In diesem Editor können wir unser Geschlecht wählen, sowie unser Aussehen. Das umfasst Gesichtszüge, Körperbeschaffenheit, Haar- und Augenfarbe, Muttermale, Narben, Make-up und vieles mehr.
  • Anders als in Fallout 4 können wir über das Menü jederzeit unseren Charakter verändern - egal ob Aussehen oder sogar Geschlecht - ohne dafür zuerst eine Ödland-Klinik müssen und wertvolle Kronkorken dafür zu bezahlen.

Nach dem erstellen unseres Charakters bekommen wir einen Bewohnerausweis von Vault 76. Nach dem erstellen unseres Charakters bekommen wir einen Bewohnerausweis von Vault 76.

  • Essen ist in Fallout 76 sehr wichtig und spielt eine noch größere Rolle als in den bisherigen Teilen. Denn wie in vielen anderen Survival-Spielen müssen wir in 76 essen und trinken. Ignorieren wir diese Bedürfnisse, beeinflusst es zuerst unsere Ausdauer, schließlich unsere Gesundheit.
  • Essen kann verschimmeln, weshalb wir Nahrung und Gerichte nicht für immer aufheben können.
  • Essen heilt weniger effektiv als in Fallout 4.
  • Die Ausdauer leidet auch unter körperlichen Aktivitäten wie sprinten oder wenn wir zu viel schleppen, wobei sie sich wie gewohnt nach einigen Sekunden regeneriert.
  • Überlastung verhindert außerdem, dass wir uns auf der Map teleportieren können.
  • Wir können uns zu allen Orten teleportieren, die wir bereits besucht haben, wobei dieser Fast Travel eine variierende Menge an Kronkorken kostet.

Zu einem Event zu kommen, kostet 25 Kronkorken. Zu einem Event zu kommen, kostet 25 Kronkorken.

  • Auf der Map wählen wir auch unseren Spawn-Punkt aus, sollte uns einmal das Zeitliche segnen. Wir können entweder bei jemandem aus unserem Squad oder ihrem Camp spawnen, in unserem eigenen (vorher festgelegten) Camp oder bei Vault 76.
  • Die Emotes können wir über den unteren Knopf des D-Pads aktivieren.
  • Die anderen Knöpfe lassen uns zwischen unseren Waffen hin und her wechseln sowie auf Schnellheilung via Stimpack zurückgreifen.
  • Im Item-Menü können wir unsere Lieblingswaffen festlegen, zwischen denen wir dann via D-Pad switchen können.
  • Das Pip-Boy-Menü können wir nicht nur via B-Knopf aufrufen, sondern außerdem über den Menü-Button. So bekommen wir nicht die klassische Ansicht, sondern eine Art Overlay über dem Geschehen.
  • Fürs Bauen, Kochen, usw gibt es XP in Häppchen. Nicht viel, aber es ist gerade am Anfang ein netter "Nebenverdienst".
  • Mehr XP gibt es natürlich auf der Jagd nach Goulen, Todeskrallen, Scorch Beasts, Scorched. Oder anderen Spielern.
  • Stealth ist möglich, indem wir kriechen, denn so verschwindet unser Symbol auf der Pip-Boy Map.
  • Gefundene Zeitschriften wie "Grognak der Barbar" verleihen nur einen temporären Bonus wie z.B. höheren Nahkampfschaden oder reduziertes Gewicht für Nahkampfwaffen.

Perks als Sammelkarten
So stuft ihr euren Charakter auf

Crafting & Ressourcen

  • Loot spielt eine noch wichtigere Rolle als zuvor, egal ob wir uns für Basenbau interessiert oder nicht.
  • Gute Waffen und Rüstung finden wir nicht an jeder Ecke, daher müssen wir zwangsläufig an Workshops zum Basteln.
  • Workshops können nicht von mehreren Spielern gleichzeitig verwendet werden.
  • Wir müssen nicht zwangsläufig an einen bestimmten Workshop, um einen Gegenstand zu zerlegen. Scrappen ist an allen Stationen möglich.

Ressourcen sind wichtig in Fallout 76, denn mit ihnen können wir Ausrüstung bauen und reparieren. Ressourcen sind wichtig in Fallout 76, denn mit ihnen können wir Ausrüstung bauen und reparieren.

  • Um zu Craften, brauchen wir Blueprints, die wir in der Welt von Appalachia finden können und die neue Gegenstände freischalten.
  • Neben Blueprints gibt es außerdem noch Rezepte, mit denen wir neue Gerichte kochen können, die uns Vorteile im Ödland bringen.
  • Stimpaks scheinen weitaus seltener in der Welt zu finden sein als z.B. in Fallout 4.
  • Waffen gehen nach intensivem Gebrauch kaputt. Sie werden nicht komplett zerstört, sondern können repariert werden. Oder gescrappt.
  • Scrappen ist allgemein unglaublich wichtig. Während wir zwar viele Ressourcen brauchen, können wir nicht sonderlich viel tragen.
  • Scrappen können wir an Workshops, die wir überall im Ödland finden. Die Art des Workshops ist dabei egal.
  • Einzelteile wiegen weniger als die Gegenstände, aus denen sie stammen.

Blueprints schalten nach und nach mehr Gegenstände frei. Blueprints schalten nach und nach mehr Gegenstände frei.

  • Wir können all unsere Sachen und Ressourcen in "blauen Boxen" aufbewahren, die wie Portale die unterschiedlichen Camps und Workshops verbinden, in denen sie stehen.
  • Wir haben ein portables Camp, das wir an einem Ort unserer Wahl - an dem nicht zufällig schon ein anderes Konstrukt steht, versteht sich - aufbauen können. Dort ist dann unsere neue Basis, zu der wir uns immer wieder teleportieren können.
  • Besseren Ort gefunden? Kein Problem, das Camp kann auch wieder umgesetzt werden.
  • Es gibt auch Blueprints für Musikinstrumente.
  • Instrumente wie das Banjo können gespielt werden. Ihr könnt sogar eine Band gründen und gemeinsam spielen. Die Instrumente synchronisieren sich automatisch, sodass alle zusammen musizieren können.
  • Es gibt ungefähr 4000 Waffenmods.
  • Nuked Areas (Endgame-Content) geben uns spezifische Ressourcen, aus denen wir High-Level-Items herstellen können. Allerdings müssen diese Areas mehrmals absolviert werden, um bestimmte Rezepte zu finden und gewünschte Gegenstände bauen zu können.
  • In Fallout 76 ist es schwieriger, seine Powerrüstung in Schuss zu halten als in Fallout 4. Wir brauchen mehr Materialien zum Reparieren und auch Fusion Cores sind viel schwerer zu finden.
  • Um eine Waffe zu reparieren brauchen wir nicht wie in Fallout 3 die gleiche Waffe noch einmal. Wir brauchen lediglich die passenden Ressourcen, können sie aber aus komplett anderen Gegenständen gewinnen.

So sieht die Power-Armor in Fallout 76 aus. So sieht die Power-Armor in Fallout 76 aus.

Story, Welt & Quests

  • Was hinter den Scorched steckt und wie sie entstanden sind, ist Teil der Main Quest und somit Story von Fallout 76.
  • Die Hauptstory soll rund 40 Stunden veranschlagen - etwa so lange, wie die von Fallout 4.
  • Es gibt laut der Entwickler ungefähr so viele Nebenquests in Fallout 76 wie in Teil 4, wenn nicht sogar mehr.
  • Die Map ist circa viermal so groß und überall auf der Karte befinden sich Holotapes, Notizen, Computer-Terminals und mehr, die neue kleine und große Quests beinhalten.

Quests bekommen wir über Holotapes, Radiodurchsagen, Notizen und natürlich über Terminals. Quests bekommen wir über Holotapes, Radiodurchsagen, Notizen und natürlich über Terminals.

  • Neben normalen Quests, gibt es auch Events. Ähnlich wie in Destiny 2 und Co. sind sie optionale Ereignisse für eine Gruppe von Spielern. Sie können allein bestritten werden, sind aber gemeinsam einfacher.
  • Zu den Events in Fallout 76 gehören unter anderem eine Roboter-Begleitmission, der Kampf gegen Goule in fünf Wellen und der Kampf und die Umprogrammierung von kampflustigen Robotern.

Events sind optional, locken aber mit besonderem Loot und XP. Events sind optional, locken aber mit besonderem Loot und XP.

  • Fallout 76 präsentiert sich in warmen Herbstfarben und wirkt auf den ersten Blick "bunter" und lebendiger, gerade im Vergleich zu Fallout 4.
  • Freundliche NPCs scheinen vor allem aus Robotern zu bestehen, alle Menschen sind andere Spieler.
  • Es gibt Hinweise auf die Brotherhood of Steel. Ob sie tatsächlich im Spiel anzutreffen ist und ob wir uns ihr anschließen können, ist allerdings noch nicht bekannt.

Auf der nächsten Seite gibt's weitere Fakten zu Teamwork, PvP und mehr

1 von 2

nächste Seite


zu den Kommentaren (2)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.