Fallout 76 - Gamestop & Saturn verschenken es, weil sie es nicht los werden

Fallout 76 verkauft sich nicht so gut wie es einige Händler erwartet haben. Das führt zu zwei interessanten Aktionen bei Gamestop und Saturn.

von Maximilian Franke,
01.02.2019 10:45 Uhr

Nichts zu machen. Händler versuchen Fallout 76 loszuwerden.Nichts zu machen. Händler versuchen Fallout 76 loszuwerden.

Zwei große Händler in Deutschland haben offenbar Probleme damit, Fallout 76 verkaufen zu können. Sowohl GameStop, als auch Saturn geben das Spiel daher als Gratis-Extra zu anderen Produkten hinzu.

Das zeigen verschiedene Posts auf Reddit, in denen Kunden auf die Aktionen in den Geschäften aufmerksam machen.

Bei GameStop bekommt ihr Fallout 76 kostenlos, wenn ihr euch einen gebrauchten Controller für die PS4 oder Xbox One kauft. Das Spiel selbst ist in diesem Fall übrigens nicht gebraucht, sondern Neuware.

GameStop Germany is giving out Fallout 76 for free when buying a used controller — seems they really wanna get rid of it from r/gaming

Bei Saturn müsst ihr hingegen deutlich mehr Geld ausgeben. Hier bekommt ihr Fallout 76 kostenlos dazu, wenn ihr euch das Xbox One-Bundle mit Fallout 76 kauft. Richtig gelesen, ihr bekommt das Spiel also zwei Mal.

Saturn in germany is so desperately trying get rid of Fallout 76, they bundled it with the Falliut 76 One X bundle from r/xboxone

Wir möchten an dieser Stelle darauf Hinweisen, dass Aktionen wie diese gar nicht so selten sind, wie es vielleicht scheint. Spiele als Beilage zu Hardware mit herauszugeben passiert häufiger, wenn ein Titel vom Händler falsch eingeschätzt wurde.

Warum verkauft sich Fallout 76 nicht?

Bethesda konnte mit Fallout 76 weder die Spieler, noch die Fachpresse überzeugen. Schuld daran waren vor allem technische Probleme, die schwache Grafik und die Auslegung des Franchises als Multiplayer-Only-Erfahrung.

Dazu kamen noch schwierige Marketing-Patzer, wie bei der Collector's Edition des Spiels. In dieser sollte eine hochwertige Tasche enthalten sein. Allerdings wurde die 200 Euro teure Version letztlich mit einer billigen Nylon-Tüte ausgeliefert.

Da Fallout 76 als Service-Game ausgelegt ist, wird es nach und nach um neue Inhalte erweitert. Auch hier erwies Bethesda jedoch kein glückliches Händchen und erntete für den angekündigten PvP-Modus viel Kritik. Mehr PvE-Inhalte sollen jedoch auch im März kommen.

Es bleibt abzuwarten ob die Entwickler es schaffen das Blatt zu wenden. In den vergangenen Monaten erschienen bereits etliche Patches mit vielen Verbesserungen und Bugfixes. Anders als im Einzelhandel gibt es derzeit entgegen vieler Gerüchte keine Pläne, das Spiel auf ein Free-2-Play-Modell umzustellen.

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