Wer Assassin's Creed: Japan will, darf sich auf Ghost of Tsushima freuen

Viele Fans wünschen sich ein Japan-Setting für Assassin’s Creed. Ghost of Tsushima könnte jedoch bereits genau das liefern, was Spieler sich wünschen.

von Ann-Kathrin Kuhls,
09.04.2020 12:30 Uhr

Wer wirklich nicht mehr auf ein Assassin's Creed in Japan warten möchte, kann einfach Ghost of Tsushima spielen. Wer wirklich nicht mehr auf ein Assassin's Creed in Japan warten möchte, kann einfach Ghost of Tsushima spielen.

Gerüchten zufolge spielt das nächste Assassin's Creed bei den Wikingern. Und auch wenn es gute Gründe für ein Wikinger-Setting gibt (wir haben fünf gefunden), wünschen sich viele Fans laut einer kürzlich geführten Umfrage etwas ganz anderes: Assassin's Creed in Japan. Dabei sind sich die Spieler zwar nicht einig, ob es nun Ninjas oder Samurai geben soll, doch im Großen und Ganzen ist Japan mit seiner Kultur, seiner Kampfkunst und seinem Setting ganz weit vorne auf der Wunschliste.

Wenn wir uns die geplanten Releases anderer Spiele aber so ansehen, taucht dabei ein Kandidat auf, der viele der dieser Dinge bereits erfüllt: Ghost of Tsushima. Wir haben euch mal ein paar davon aufgezählt.

Dieser Artikel ist Teil unserer Assassin's Creed-Themenwoche. Wenn ihr neugierig seid, was wir sonst noch so für euch produziert haben, findet ihr alle Specials, Kolumnen und ein Mini-Game auf unserer Themenwochen-Übersicht.

1. Japan als Setting

Die erste offensichtliche Parallele zwischen Wunsch und Ghost of Tsushima ist das Setting. Das Action-Adventure spielt im Jahr 1274 auf Tsushima, einer Insel im japanischen Meer.

Ghost of Tsushima - Ankündigungstrailer des Samurai-Abenteuers nimmt uns mit nach Japan 2:20 Ghost of Tsushima - Ankündigungstrailer des Samurai-Abenteuers nimmt uns mit nach Japan

Damit haben wir eigentlich alles zusammen, was ein spannendes Assassin's Creed-Setting ausmacht: Eine gut dokumentierte Periode der Menschheitsgeschichte, die jedoch trotzdem noch nicht hundertmal durchgekaut wurde. Eine natürlich begrenzte Welt (denn am Ende der Insel ist Schluss). Und eine konkrete Bedrohung, mit der sich unser Held auseinandersetzen muss, wie ihr im nächsten Punkt sehen könnt.

2. Hauptfigur mit Assassinengeschichte

Der fiktive Charakter Jin Sakai ist der letzte Samurai der Insel Tsushima, die von einer Invasion der Mongolen überrannt wurde. Als einziger Krieger mit der Übermacht der Mongolen konfrontiert, scheint die Aufgabe, die Insel zurückzuerobern, unmöglich. Jin bleibt nichts anderes übrig, als den traditionellen Pfad des Samurai zu verlassen und düstere Wege beschreiten. Der Weg des Geistes soll ihm einen neuen Kampfstil bescheren.

Ghost of Tsushima - Trailer verrät neue Details zur Story und Release 3:07 Ghost of Tsushima - Trailer verrät neue Details zur Story und Release

Wenn das nicht nach einer Assassinengeschichte schreit, wissen wir auch nicht. Ein einfacher, ehrenhafter Mensch, der sich auf einmal einer Übermacht entgegensieht, die seine Heimat, seine Familie und seine Kultur bedroht. Um sich selbst und seine Lieben zu beschützen, ist er gezwungen, Pfade zu betreten, die vielleicht sogar mit seinen eigenen Moralvorstellungen kollidieren.

Das passt ebenso gut auf die Geschichte von Jin, wie es auf das Leben von Ezio, Bayek oder Jacob und Evie Frye passen würde. Wenn die Mongolen dann noch von den Templern geschickt werden, ist die Verstrickung perfekt.

3. Heimlichkeit als Standard

Auch Jins Kampfstil ist eines Assassinen würdig. Da er nicht im Alleingang gegen die gesamte mongolische Streitmacht in die Schlacht ziehen kann, ist er zur Heimlichkeit gezwungen.

Die Nacht ist in Ghost of Tsushima unser Freund. Die Nacht ist in Ghost of Tsushima unser Freund.

Angriffe aus dem Verborgenen, langsames Anschleichen, eine Einschätzung der Lage, bevor er angreift, und Kletter- sowie Sprungeinlagen, um den Feinden gegenüber einen Höhenvorteil zu haben: All das klingt für uns sehr nach Assassinen.

Denn wenn es irgendjemand perfektioniert hat, aus dem Geheimen zuzuschlagen und dann unerkannt zu entkommen, sind es Ezio, Kassandra und Konsorten.

4. Spannende neue Kampfmechaniken

Und dann wäre da noch eines der Hauptargumente für den Wunsch-Ausflug nach Japan: Der Kampfstil. Sowohl der Umgang mit dem Katana als auch der direkte, waffenlose Kampf sorgen für spannende neue Impulse für Assassin's Creed-Fans.

Zwar hatten wir mit Jacob Frye schon einen Faustkämpfer, doch der war eher ein Brawler, mit einem Stil wie ein Kneipenschläger. Schnelle, koordinierte Angriffe mit Sprüngen und Trittkombinationen wären neu und durchaus interessant. Sogar Pfeil und Bogen dürften einen neuen Kniff erwarten: Die Samurai nutzen Bögen oft vom Pferd aus, was sehr viele neue Möglichkeiten offenbart.

Auch Bögen fanden während der Belagerung regen Einsatz. Auch Bögen fanden während der Belagerung regen Einsatz.

Ihr seht also: Es gibt durchaus genügend Gründe, warum alle, die sich ein Assassin's Creed in Japan gewünscht haben, sich die Zeit bis dahin mit Ghost of Tsushima vertreiben. Einen einzigen Nachteil gibt es jedoch: Ghost of Tsushima erscheint nur für die PS4.

Befriedigt Ghost of Tsushima euren Samurai-Wunsch?

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