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Seite 3: God of War

»Look at me, I am Roy!«

Jeder besiegte Feind hinterlässt nach seinem blutigen Ableben rote, grüne oder blaue »Orbs«, die ihr automatisch einsammelt, wenn ihr euch in der Nähe befindet. Während die grünen Orbs eure Lebensenergie auffrischen, dienen die blauen für Magie-Angriffe. Diese bekommt ihr automatisch an bestimmten Stellen im Spiel. Mit den roten Orbs dürft ihr eure Fähigkeiten jederzeit ausbauen. So erlernt ihr zum Beispiel an einer Stelle den »Spruch des Hades«. Mit ihm könnt ihr kurzzeitig eine Armee entfesseln, die ihr Verfallsdatum längst überschritten hat. Wie ein grüner Tornado wirbeln die toten Krieger über den Bildschirm, bis nur noch ihr und ein paar Orbs übrig bleiben. Mit dem »Spruch der Hydra« könnt ihr eure Gegner zu Stein werden lassen. Schafft ihr es, genügend Schläge zu landen, zerbröckelt euer Opfer, bevor es sich wieder befreien kann. Auch wenn es Sinn macht, die Magiesprüche zu verstärken, solltet ihr einige Orbs auch noch auf eure Waffen verwenden. So erlernt ihr neue, schlagkräftigere Moves.

God of War ist neben den Kämpfen geschickt mit Sprungsequenzen und Rätseln angereichert. Gerade im Tempel der Pandora müsst ihr zahlreiche Prüfungen bestehen. Neben dem Finden von wichtigen Schlüsseln stehen hauptsächlich Schieberätsel in Verbindung mit Geschicklichkeitseinlagen auf dem Programm. Leider handelt es sich meist um Aufgabenstellungen wie: »Schiebe Statue auf Plattform und erreiche unter Zeitdruck die Tür am Ende des Bildschirms.« Die Geschicklichkeitseinlagen sind schon etwas abwechslungsreicher: Mal müsst ihr auf Plattformen springen, während euch blutverschmierte Sägeblätter um die Ohren sausen. Ein anderer Ausflug führt euch unter Wasser. Hier müsst ihr riesigen Platten ausweichen, die euch durch einen engen Kanal an die Wand pressen wollen. Nur, wenn ihr flink in kleine Ausbuchtungen taucht, könnt ihr das Wasser im gewohnten Körperumfang wieder verlassen.

Die bombastische Reise in den Olymp

In Sachen Präsentation holt God of War alles aus der PS2 heraus: Von der Farbgebung bis hin zu den Kamerafahrten wird euch ein optisches Feuerwerk geboten, dass seinesgleichen sucht. Jeder Level, jeder einzelne Bildschirm ist mit soviel Liebe entworfen worden, dass euch oft die Spucke wegbleibt. Soviel Grafik hat allerdings ihren Preis: Häufiger kommt es zu Verschiebungen im Bildaufbau oder zu vereinzelten Rucklern. Untermalt wird der optische Paukenschlag von der gelungensten, bombastischsten Musik, die ihr seit langer Zeit hören durftet. Wenn ihr die riesige Brücke zu Pandoras Tempel überquert, die Kamera weit von euch wegfährt und ein volles Orchester alles herausbläst, was es zu bieten hat, steht fest: God of War kleckert nicht – es klotzt. Und solche Momente gibt es wahrlich nicht selten!

Kritikpunkte bei diesem Meisterwerk zu finden, fällt nicht leicht. Nichtsdestotrotz fällt die kurze Spielzeit doch etwas ins Gewicht: Knappe zehn Stunden Dauer-Action lassen sofort den Wunsch nach einem Nachfolger aufkommen. Auch etwas mehr Endgegner hätten den Weg auf die DVD finden können. Davon abgesehen schafft God of War aber das, was vielen Spielen verwehrt bleibt: euch für die komplette Spielzeit so aufzusaugen, dass ihr selbst in kurzen Pausen ununterbrochen daran denkt, wie es weitergehen könnte. Und das kann nun wirklich nicht jedes Spiel!

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