Als sich die Gerüchte rund um einen God of War-Ableger mit Faye in der Hauptrolle verdichteten, gingen die meisten Fans davon aus, dass es sich dabei um ein Prequel, also eine Vorgeschichte, handelt. Das ist auch logisch, immerhin dreht sich die Handlung vom God of War-Reboot von 2018 darum, Fayes Asche nach ihrem Tod über dem höchsten Berg aller Welten zu verteilen.
Tatsächlich handelt es sich bei God of War Laufey aber weder um ein Prequel noch um eine Fortsetzung – die Handlung spielt parallel zu den Ereignissen aus God of War und God of War Ragnarök. Die Erzählung setzt sogar exakt in dem Moment ein, in dem Kratos und Atreus den Leichnam von Faye (Kurzform für Laufey) auf dem rituellen Scheiterhaufen einäschern.
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God of War Laufey: Trailer stellt den neuen Hauptcharakter Faye vor
Während Kratos und Sohn Atreus aber ihre Reise durch Midgard, Alfheim und Co. antreten, muss sich Faye durch das Allwann (Everywhen) kämpfen – eine Welt, die nicht nur Geburtsort und Endpunkt jeglicher Magie ist, sondern wo auch Götter nach ihrem Tod landen.
Im Laufe der Handlung geht es dann darum, das Mysterium des Allwanns zu durchschauen und mit Faye einen Weg zurück in die Welt der Lebenden zu finden, zu der sie noch immer eine Verbindung zu haben scheint. Sie hört Kratos' Stimme, empfängt Visionen und kann – wie wir bereits aus God of War Ragnarök wissen – in einigen Schlüsselmomenten sogar indirekt mit ihrer Familie kommunizieren.
Das Allwann und seine Gefahren
Das Allwann ist kein friedlicher Ort, auch wenn uns durchaus auch freundliche (und äußerst niedliche) Wesen begegnen. Schon wenige Augenblicke nach ihrer Ankunft wird Faye in den Kampf gegen pflanzenartige Wesen verwickelt.
Wenig später wird sie von maskierten Feinden gefangen genommen, worauf sie auf die Götter Sekhmet und Begtse trifft, die der ägyptischen und buddhistischen Mythologie entstammen und alles andere als begeistert von Fayes Anwesenheit sind (via PlayStation.Blog)
Im Gameplay-Trailer ist noch zu sehen, dass Sekhmet einen riesigen Tiger kontrolliert und auf ihm reiten kann. Mit Begtse liefert sich Faye am Ende des Trailers sogar ein spektakuläres Duell. In jedem Fall kommen im Allwann Götter und Wesen aus den verschiedensten Mythologien zusammen.
Spannend ist auf jeden Fall die Frage, ob Faye auch auf Charaktere trifft, die durch Kratos den Weg ins Jenseits der Götter gefunden haben. Ein Wiedersehen mit Zeus wäre doch was.
Ein Wiedersehen der ganz anderen Art gibt es übrigens schon zu Beginn des Gameplay-Clips, kurz nachdem Faye erwacht. Wenige Augenblicke später findet sie nämlich eine geheimnisvolle Maske, die uns an die Mask of Creation aus Ragnarök denken lässt.
Ihr erinnert euch – das war die Maske, die Odin mithilfe von Atreus zusammensetzte, mit dem Ziel, damit durch den mystischen Spalt in seinem Labor zu schauen. Auf der Maske waren griechische, japanische und ägyptische Symbole – es würde also zum Allwann passen.
Vielleicht handelte es sich bei Odins Portal sogar um einen Durchgang zum Allwann. Das weiß-leuchtende Tor, das Fayes Geist zu Beginn des Trailers durchwandert, sieht immerhin ebenfalls so ähnlich aus.
Einfach nur eine Maske oder doch eine Anspielung auf Odins Mask of Creation?
Faye kämpft nicht allein
Nachdem Faye von Begtse und Sekhment gefangen genommen wird, trifft sie auf den glibbrigen kosmischen Würfel Phranque, der sich ebenfalls in Gefangenschaft befindet. In ihm steckt ein legendäres Schwert, an dem wiederum die verzauberte Wächterin Rue – in Form eines Stoffbandes – hängt.
Nachdem den Dreien die Flucht aus ihrem Käfig gelingt, verbünden sie sich kurzerhand. Faye darf das Schwert aus Phranque ziehen und es fortan im Kampf führen. Wie Kratos hat sie ab diesem Punkt zwei Companions – Rue und Phranque ersetzen also in gewisser Weise Mimir und Atreus.
Auf der nächsten Seite gehen wir nochmal im Detail auf die beiden ein. Wollt ihr stattdessen zu einem anderen Thema springen, geht's hier entlang:
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