Auch wenn die bloße Existenz zu den offensten Geheimnissen in der Gaming-Landschaft gehörte, war der Shadow Drop von God of War: Sons of Sparta während der letzten State of Play trotzdem eine schöne Überraschung. Mittlerweile sind die ersten Tests verfügbar und der Wertungsspiegel fällt dabei eher durchwachsen aus.
Sons of Sparta kann es nicht mit den anderen God of War-Teilen aufnehmen
Da der neue Kratos-Ableger spontan erschienen ist und auch die Presse nicht vorab spielen konnte, trudeln erst jetzt die ersten Review-Scores ein. Dabei kommt das Spiel aktuell (Stand: 18. Februar 2026, 12:29 Uhr) auf einen Metascore von 69 auf Metacritic und von 70 auf Opencritic. Die Wertungen bewegen sich dabei zwischen 80 und 60, Ausreißer nach oben oder unten gibt es derweil nicht.
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Die ersten 15 Minuten aus God of War: Sons of Sparta
Damit ist Sons of Sparta das mit Abstand am schlechtesten bewertete Spiel des Franchises. Bisher hatten die Titel stets Scores von über 80, die Hauptteile wurden sogar überwiegend mit Wertungen von 90+ benotet.
Ist Sons of Sparta deswegen ein schlechtes Spiel?
Nein, das God of War-Metroidvania ist kein schlechtes Spiel. Was in den Tests etwa immer wieder gelobt wird, ist die unterhaltsame Story, die uns spannende Einblicke in Kratos' Vergangenheit verschafft. Das können wir unserer Erfahrung nach auch unterstreichen – die Rückkehr nach Griechenland und die Geschichte rund um den zukünftigen Gott des Krieges und seinen Bruder ist auch für uns das Highlight.
Weniger gut kommt der Titel jedoch spielerisch weg. Sons of Sparta sei zwar ein solides Metroidvania, aber eben auch kein bisschen mehr. Das Spiel arbeitet sich am Standard des Genres entlang, ohne dabei in irgendeiner Form zu brillieren oder eigene aufregende Ideen einzubringen.
Das ist zwar keinesfalls schlecht, reicht in einer Zeit, in der Titel wie Hollow Knight, Ori and the Will of the Wisps und viele andere dem Genre ihren Stempel aufdrücken, aber nicht mehr aus, um Begeisterungsstürme auszulösen.
Geht es euch in erster Linie darum, mehr über Kratos' Vergangenheit zu erfahren, solltet ihr euch aber keinesfalls von der vergleichsweise niedrigen Wertung abschrecken lassen. Auch dank der tollen Sprachausgabe, samt eines Erzählers mit der originalen Kratos-Stimme, können God of War-Fans hier in einem kurzweiligen Abenteuer durchaus auf ihre Kosten kommen.
Wer Sons of Sparta aber erst einmal auslässt, kann sich immerhin noch auf das Remake der Original-Trilogie freuen und auch ein komplett neuer Serienteil wird sehr wahrscheinlich irgendwann auf der PlayStation eintrudeln.
Spielt ihr Sons of Sparta schon und wenn ja – was denkt ihr bisher über das Metroidvania? Was haltet ihr generell von der Idee, die gewohnten Franchise-Grenzen zu überschreiten und Genre-Abstecher zu machen? Schreibt es uns gern in die Kommentare!
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