GTA 6 will Community-Inhalte laut Insider mehr als je zuvor in den Fokus rücken: "Dieses Spiel wird Millionäre machen"

Ein oft zitierter Insider macht große Versprechen an die Community – doch wie viel steckt wirklich dahinter?

Mit GTA 6 selber reich werden? Wir sind da noch skeptisch. Mit GTA 6 selber reich werden? Wir sind da noch skeptisch.

Bis zum Release von GTA 6 halten sich Entwickler Rockstar und Publisher Take-Two weiterhin bedeckt. Umso mehr Leaks und Gerüchte tauchen auf, um die Wartezeit zu füllen – diesmal von Gerard "HipHopGamer" Williams, der in der Vergangenheit immer wieder mit frühen Infos zu Projekten der Gaming-Branche aufgefallen ist.

Seine neueste Behauptung: GTA 6 soll stark auf User Generated Content setzen und Spielern sogar ermöglichen, damit Geld zu verdienen.

Die Community ist der Fokus von GTA 6

In einem Interview mit PC Gamer erklärt Williams, dass Rockstar das Spiel stärker als Plattform denkt:

Dieses Spiel wird Millionäre machen. Wir leben in einer Zeit, in der nutzergenerierte Inhalte eine große Rolle spielen.

Die Idee dahinter ist nicht völlig abwegig. Rockstar hat in den letzten Jahren verstärkt in Modding-Communities investiert und etwa die Teams hinter FiveM und RedM übernommen – Tools, mit denen sich eigene Server aufsetzen lassen. 

Video starten 13:33 Alle Infos zu GTA 6! Ist der Release sicher? Was ist mit der PC-Version? Und wann gibt es endlich Gameplay?

Auch ein eigener Marktplatz für Inhalte ist bereits gestartet. Auf dem Cfx Marketplace werden Scripts, Charaktere, Karten oder Objekte gehandelt, mit denen Spieler eigene GTA-Welten auf Servern erschaffen können.

Ein stärkerer Fokus auf Community-Inhalte in GTA 6 wäre also durchaus realistisch – selbst wenn es wohl eher darum geht, dass Take-Two stärker an der RP-Community mitverdient.

Wie glaubwürdig ist die Quelle?

HipHopGamer lag in der Vergangenheit mehrfach richtig. Er sprach schon früh über die Überarbeitung von PlayStation Plus, deutete ein Remake von Metal Gear Solid 3 an und erwähnte ein eigenständiges Astro-Bot-Spiel lange vor offiziellen Ankündigungen. Auch bei Features wie nativ laufenden PS1- und PS2-Titeln auf der PS5 lag er zumindest teilweise richtig.

Seine Verbindungen in der Industrie sind unbestreitbar. Er ist regelmäßig auf Events unterwegs und kennt unter anderem Take-Two-CEO Strauss Zelnick persönlich.

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Gleichzeitig ist er aber auch dafür bekannt, Informationen gern auszuschmücken oder sehr weit zu interpretieren. Nicht jede seiner Vorhersagen trifft zu – etwa seine Aussage, dass Nintendo-First-Party-Spiele Ende 2025 oder Anfang 2026 auf dem PC erscheinen sollen.

Spekulativ, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen

Dass GTA 6 stärker auf Community-Inhalte setzt, passt zur aktuellen Entwicklung der Branche. Ein GTA als Plattform – ähnlich wie Roblox – ist kein unrealistisches und nicht minder einträgliches Szenario.

Ob daraus tatsächlich ein “Millionengeschäft” für Spieler wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Bis Rockstar selbst mehr Details nennt, sollte man solche Aussagen eher als mögliche Richtung verstehen – und nicht als feste Bestätigung.

Traut ihr GTA 6 so ein System zu – oder wollt ihr überhaupt, dass sich die Reihe in diese Richtung entwickelt?


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