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Hellblade 2 - In-Engine-Trailer verrät bereits deutlichen Grafiksprung

Die Tech-Experten von Digital Foundry haben sich den Trailer von Hellblade 2 genau angeschaut und analysieren, wo die größten Verbesserungen zur Current Gen liegen.

von Tobias Veltin,
18.12.2019 18:07 Uhr

Hellblade 2 erscheint Ende 2020 für die Xbox Series X. Hellblade 2 erscheint Ende 2020 für die Xbox Series X.

Auf den Game Awards 2019 wurde mit Senua's Saga: Hellblade 2 einer der ersten Titel für Microsofts Xbox Series X angekündigt, in einem beeindruckenden Trailer gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf das Spiel.

Vor dem Hintergrund, dass es sich dabei um einen In-Engine-Trailer handelt, haben sich die Grafikexperten von Digital Foundry das Video genauer angeschaut und analysiert, in welchen Punkten das Spiel schon jetzt einen grafischen Sprung zur aktuellen Generation macht.

Zuerst einmal: Es handelt sich wie erwähnt um einen In-Engine-Trailer, also NICHT um Spielszenen. Das bedeutet aber auch, dass alles, was im Video zu sehen ist, theoretisch mit der Engine darstellbar ist. Spätere Gameplay-Szenen könnten also tatsächlich so aussehen.

Ebenfalls interessant: Die Experten analysierten, dass das Video "nur" mit einer Framerate von 24 Frames gemastered wurde und wegen der schwarzen Balken eine Auflösung von 3840x1608 hat, also lediglich 74 Prozent von "echtem" 4K.

Bislang nicht gekannte Detaildichte

Generell zeigen sich die Digitalfoundry-Autoren sehr beeindruckt von dem Gezeigten und insbesondere den Details darunter:

  • Geometrische Details der Umgebung
  • Genereller Detailgrad
  • Objektdichte

Im Zusammenhang mit diesen Faktoren fallen Wörter wie "Astonishing" (erstaunlich). Insbesondere im direkten Vergleich zu aktuell technisch sehr hochwertigen Titeln wie Death Stranding könne man bereits einen klaren Unterschied ausmachen.

Beeindruckende Lichtspielereien

Ebenfalls gäbe der Trailer schon einen ersten Vorgeschmack, was die neue Konsolengeneration bezüglich Licht- und Schatteneffekten (zum Beispiel in der Szene mit dem Vulkan) sowie generell Lichtreflektionen und Ray Tracing leisten könne.

Generell solle man laut des Digitalfoundry-Artikels aber noch vorsichtig mit finalen Aussagen sein, schließlich handele es sich nur um einen kurzen Ausschnitt. Man müsse noch deutlich mehr sehen, um wirklich herauszufinden, wie die Entwickler von Ninja Theory den beachtlichen GPU-Boost im Vergleich zur Xbox One X wirklich nutzen werden.

Das komplette Analyse-Video könnt ihr euch hier anschauen.

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