Hustle Kings VR - VR-Billard im Kurztest

In unserem Kurztest zu Hustle Kings VR gehen wir der Frage nach, ob Billard auch in der virtuellen Realität etwas taugt oder ob ihr lieber in der Kneipe um die Ecke spielen solltet.

von Christopher Krizsak,
21.10.2016 11:01 Uhr

Hustle Kings VR Hustle Kings VR

Die Notwendigkeit, mittels einer VR-Brille Billard in einer menschenleeren Cocktail-Bar zu spielen, muss man mir beizeiten noch einmal erläutern. Auch das sich wie von Geisterhand bewegende Queue des Gegenspielers wirkt einigermaßen befremdlich, ebenso wie die Tatsache, dass man bei ungünstigen Stößen schon mal auf die Mitte des Billardtisches teleportiert wird.

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Schade ist außerdem, dass keine Unterstützung für Sonys Move Controller vorliegt. Gut gelungen sind hingegen die Physik der Billardkugeln sowie die einsteigerfreundliche Bedienung, die mit dem Gamepad zwar leicht von der Hand geht, aus mir allerdings auch keinen Mike Russell mehr macht.

Neben einem Karriere-Modus warten täglich wechselnde Herausforderungen auf den Spieler, doch das Herzstück von Hustle Kings VR ist sicherlich der Multiplayer. In den Online-Matches sind verschiedene Schwierigkeitsgrade wählbar, wobei die leichteren Stufen eine Zielhilfe bieten, die spielerisch jedoch kaum noch eine Herausforderung darstellt. Da bevorzuge ich dann lieber doch die Kneipe um die Ecke, wenn ich mich mal wieder beim Billard so richtig blamieren will.

Fazit

Chris Krizsak
@CKrizsak


Hustle Kings VR ist eine nette Spielerei für zwischendurch, mehr aber nicht. Echte Billard-Fans bleiben lieber der Wirklichkeit treu.

Note: Ausreichend

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