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It Takes Two: 3 Stunden gespielt und wir sind ein bisschen verliebt in das Koop-Abenteuer

Wenige Wochen vor dem Release von It Takes Two konnten wir das neue Koop-Spiel der A Way Out-Macher ausführlich anspielen. Und sind ziemlich angetan.

von Tobias Veltin, Dennis Michel,
02.03.2021 18:00 Uhr

It Takes Two ist das neue Koop-Abenteuer des Studios hinter A Way Out. It Takes Two ist das neue Koop-Abenteuer des Studios hinter A Way Out.

Nach A Way Out kommt am 26. März ein neues Action-Adventure vom schwedischen Entwickler Hazelight auf PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S. Gut einen Monat vor Release konnten wir - das sind Tobi und Dennis - das Koop-Spiel It Takes Two in einer ausführlichen Demo ganze drei Stunden lang spielen. Was wir erlebt haben, was uns aufgefallen ist, was uns Creative Director Josef Fares in einer Präsentation verraten hat und ganz wichtig, ob wir Spaß hatten, das wollen wir euch hier verraten.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf Eindrücken der PC-Version, die uns für Vorschauzwecke zur Verfügung stand.

Was ist It Takes Two überhaupt für ein Spiel?

Worum geht es in der Geschichte und wie wird sie erzählt?

Im Zentrum der Geschichte steht eine kleine Familie. Die Eltern, May und Cody, wollen sich scheiden lassen und erzählen das eines Abends ihrer Tochter Rosie. Traurig zieht sich diese in ihr Zimmer zurück, in ihrer Trauer fallen ihre Tränen auf zwei kleine Puppen, wodurch May und Cody in genau diese Puppen katapultiert werden. Zusammen müssen die beiden jetzt einen Weg durch das riesige Haus und seine Umgebung finden, um zu Rosie zu kommen und - so scheint es zumindest - ihre Ehe zu retten.

Das Book of Love ist ein weiterer wichtiger Charakter in der Geschichte und gibt May und Cody Hinweise. Das Book of Love ist ein weiterer wichtiger Charakter in der Geschichte und gibt May und Cody Hinweise.

Erzählt wird die Geschichte in kleineren Zwischensequenzen, die nur ab und an auftauchen, aber überraschend emotional erzählt sind. Rosies Enttäuschung beim Gespräch mit ihren Eltern ist etwa deutlich zu spüren. Dennoch ist die Story nicht das Hauptelement des Spiels, sondern hält sich im Vergleich zum Gameplay im Hintergrund.

Spielen sich Cody und May unterschiedlich?

Beide Figuren steuern sich sehr direkt und haben die gleichen Fähigkeiten (sprinten, Doppelsprung, hechten). Die Unterscheidung kommt durch die Situationen oder Hilfsmittel ins Spiel, die die beiden im Laufe des Abenteuers nutzen müssen.

Am Anfang des Spiels muss einer der beiden Spieler*innen beispielsweise ein Staubsaugerrohr in die richtige Position halten, während sich der bzw. die andere dann dadurch nach vorne katapultiert. Später hat May einen Hammer, um Schalter zu aktivieren, Cody dagegen nutzt Nägel, um Sprungelemente für May an die Wände zu tackern.

It Takes Two setzt voll auf Koop. Um weiterzukommen, müsst ihr oft eure Fähigkeiten kombinieren. It Takes Two setzt voll auf Koop. Um weiterzukommen, müsst ihr oft eure Fähigkeiten kombinieren.

In einem anderen Abschnitt muss Cody eine Waffe mit klebrigem Harz bedienen, das mit der Streichholzknarre von May zur Detonation gebracht werden kann, was Wege freilegt oder Gegner erledigt. Dadurch hat jeder Charakter stets andere Aufgaben, die allerdings nur in Kombination zum Ziel führen.

Gibt es Entscheidungen?

Laut Game Director Josef Fares wird es in It Takes Two keine Entscheidungen geben, das Spiel verläuft komplett linear.

Wie lang ist die Spielzeit?

Zu unserer großen Verwunderung vergleichsweise lang. Während Brothers (3h) und A Way Out (6h) recht schnell beendet waren, sollt ihr für einen Durchgang in It Takes Two ca. 12-14 Stunden benötigen. Ganze drei davon konnten wir bereits in der überaus ausführlichen Demo spielen.

Wie funktioniert der Koop?

Braucht meine Freund*in auch eine Kopie des Spiels?

Nein. Ihr müsst lediglich eine Kopie von It Takes Two kaufen und könnt dann euren Koop-Partner, das installierte Spiel vorausgesetzt, mit auf die Reise nehmen.

Die Landschaften sind ähnlich abwechslungsreich wie das Gameplay. Die Landschaften sind ähnlich abwechslungsreich wie das Gameplay.

Gibt es Crossplay?

Zumindest zum Release im März nicht. Auf die Frage, ob man sich das gemeinsame Spielen von unterschiedlichen Plattformen aus für die Zukunft vorstellen könne, zeigte sich Fares aber nicht abgeneigt und wolle die Sache beizeiten prüfen.

Spielt man immer im Splitscreen?

Ja, die Links-Rechts-Aufteilung gibt es ähnlich wie in A Way Out in jeder Konstellation. Es ist also egal, ob ihr lokal oder über eine Internetverbindung spielt, ihr seht stets auf der einen Seite des Bildschirms, was der jeweils andere macht.

Welche Vorteile gibt es auf PS 5 und Xbox Series X/S?

Zwar können wir euch hier nicht mit exakten Zahlen versorgen, laut Fares sollen die "Next-Gen"-Versionen jedoch mit schnelleren Ladezeiten, höherer Framerate und verbesserter Auflösung kommen.

Nutzt die PS5-Version DualSense-Features?

Kurz und knapp: nein. It Takes Two sei selbst kein Next Gen-Spiel und die Zeit, um solche Features umzusetzen, war schlicht nicht vorhanden.

Die Umgebungen im Spiel sehen klasse aus, die Next Gen-Fassun Die Umgebungen im Spiel sehen klasse aus, die Next Gen-Fassun

Wird es noch eine Switch-Version geben?

Zum Release wird es keine Switch-Version geben, eine zukünftige Umsetzung für die Konsole wollte Fares, der laut eigener Aussage großer Nintendo-Fan ist, jedoch nicht ausschließen. Selbst können wir uns das Spiel sehr gut auf der Hybridkonsole vorstellen. Viel wird jedoch vom Erfolg von It Takes Two in den kommenden Monaten abhängen.

Haben wir uns gelangweilt und bekommen jetzt 1000 Dollar?

Hier spielen wir auf die Äußerung Josef Fares' an, dass jeder, den It Takes Two langweilt, 1000 Dollar bekommen soll.

Dennis: Tatsächlich habe ich mich über die vollen drei Stunden nicht eine Sekunde gelangweilt. Es war erstaunlich, wie viel spielerische Abwechslung uns begegnet ist. Die große Frage bleibt, ob Hazelight dieses kreative und überaus spaßige Feuerwerk über stolze 14 Stunden abbrennen kann oder ob entweder der Geschichte die Puste und der Humor ausgeht, oder der Gameplay-Mix mit der Zeit abflacht.

May und Cody sind nicht nur zu Fuß, sondern teilweise auch auf (tierischen) Untersätzen unterwegs. May und Cody sind nicht nur zu Fuß, sondern teilweise auch auf (tierischen) Untersätzen unterwegs.

Tobi: Ich kann mich da nur anschließen. Auch ich wurde über die komplette Anspielzeit bestens unterhalten, durch die ständige Variation blieb überhaupt keine Möglichkeit, dass irgendeine Form von Repetition ins Spiel kommen konnte. Klar, bestimmte Mechanismen werden jeweils über eine bestimmte Zeit angewendet, aber gerade wenn man denkt, dass es zu viel wird, kommt das nächste Element. Große Klasse und ich bin ebenfalls gespannt, ob It Takes Two diese Leistung über die komplette Spielzeit abrufen kann.

Unsere Highlights aus der Anspiel-Session

Dennis: Ich liebe Minispiele. Sei es im Remake von Final Fantasy 7, sei es in Yakuza: Like a Dragon. Wenn irgendwo kleine, oft humorvolle Spielereien angeboten werden, bleib ich wie ein Kind vorm Süßwarenladen stehen. In It Takes Two tauchen sie ganz nebenbei am Wegrand auf und gehören zu einem komplett vom eigentlichen Spielgeschehen losgelösten Wettbewerb zwischen Cody und May. Kann man machen, muss man aber nicht. Mein kleines Highlight "Hau den Cody", eine Variante von Whac-A-Mole, bei der mich Tobi mit dem Hammer erwischen musste. Aber auch der gute alte Pömpel-Weitwurf und unser Tauziehen sollen nicht unerwähnt bleiben.

Tobi: Ich habe in meiner Videospiel-Laufbahn ja schon gegen eine Menge abgefahrener Bosse gekämpft. Ich kann mich allerdings nicht spontan an einen durchgeknallten Staubsauger, wütenden Werkzeugkasten oder eine Hummel in einem Wespenroboterkostüm (!) erinnern. In It Takes Two habe ich gegen all das gekämpft und das hat schon irre viel Spaß gemacht. Nicht nur wegen der Gegner an sich, sondern auch wegen der Art und Weise, wie man sie besiegt. Den Staubsauger müssen wir mit dessen eigenen Waffen (ausgespucktem Müll) schlagen und beim Duell mit dem Killerwerkzeugkoffer Nägeln ausweichen und dessen Arme abschlagen. Und das scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen zu sein.

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