Fazit der Redaktion
Chris Werian
Ich war überrascht, wie gut Kingdom Come: Deliverance 1 dank der CryEngine und der damit verbundenen SVOGI-Lichttechnik gealtert ist. Vor allem die Umgebungsgrafik im mittelalterlichen Böhmen ist noch immer ein absolutes Brett. Ortschaften und Burgen sind mit unzähligen Details ausstaffiert und realistisch beleuchtet.
Auf der PS5 vollführt das Spiel einen großen Sprung in Richtung der PC-Version auf den höchsten Einstellungen, kann es also noch immer locker mit vielen aktuellen Spielen aufnehmen. Nur bei den Charaktermodellen und Animationen ist mir aufgefallen, dass seit Release mittlerweile acht Jahre vergangen sind.
Eine Sache stört mich aber so richtig und das ist die Framerate: Dass die Basis-PS5 munter zwischen 35 und 60 fps tingelt, macht nicht gerade den besten Eindruck. Im Grunde läuft der direkte und noch einmal hübschere Nachfolger ein ganzes Stück flüssiger. Dass auch VRR am Geruckel nicht viel ändern kann, macht die Sache nur umso ärgerlicher.
Hoffentlich kann Warhorse noch einmal daran ansetzen und vielleicht einen 30 fps-Lock bei 60 Hz oder einen 40 fps-Lock bei 120 Hz nachliefern. Denn ich würde nur allzu gern die großartige Spielwelt ruckelfrei durch Heinrichs Augen sehen.

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