Nachdem ich mit der LEGO U.S.S. Enterprise einen ziemlich großen Sprung ins Klemmbaustein-Hobby gewagt hatte, habe ich es bei meinem zweiten Modell etwas gemütlicher angehen lassen.
Ich konnte nämlich noch vor dem offiziellen Release das Evoli-Set zusammenbauen und habe einen ganz gravierenden Unterschied zum Star Trek-Modell bemerkt: Denn während ich mich kaum traue, meine etwas wackelige Enterprise auch nur schief anzugucken, kann ich bei Evoli kaum aufhören, mit dem putzigen Pokémon herumzuspielen.
Die Eckdaten zum LEGO Evoli-Set:
- Teile: 587
- Release: 27. Februar 2026
- Preis: 59,99 Euro
- Maße: 21 cm x 19 cm
- Bauzeit: 90 bis 120 Minuten
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Wir haben das LEGO-Evoli gebaut und stellen euch das neue Pokémon-Set vor
Der Zusammenbau selbst ging schnell und problemlos vonstatten und hat mich knapp 90 Minuten gekostet. Erst setze ich Korpus und Beine zusammen, dann folgen der Schwanz und der Kopf, die beide über ein bewegliches (leider aus grauen Steinen bestehendes) Gelenk befestigt sind.
Bei den Beinen haben sich logischerweise ein paar Arbeitsschritte wiederholt, das hat mich aber nicht weiter gestört.
Ein nettes kleines Detail: Im Inneren des Evoli-Kopfes befindet sich eine Platte mit acht Fliesenstücken in den Farben schwarz, lila, hellblau, blau, grün, rosa, gelb und orange. Na, wisst ihr direkt, worauf sich das bezieht?
Richtig, die Farben stehen natürlich für die acht möglichen Entwicklungsformen von Evoli. Von außen ist die Platte nicht zu sehen, sie ist also einfach ein süßes und sehr gelungenes Easter Egg.
Das Gesicht von Evoli ist übrigens direkt auf die Steine gedruckt, im Set gibt es generell keine Aufkleber – zum Glück.
Einziges kleines Manko: Die Platten im Gesicht schließen nicht komplett rund miteinander ab. So gibt es ein paar sichtbare Kanten, etwa zwischen Augen und Wangen und auch die Seiten der Stirn sind merklich zurückgesetzt.
Ein Display-Set, das irgendwie doch zum Spielen einlädt
Am Ende des Zusammenbaus habe ich ein süßes kleines Evoli, das perfekt unter meinen Bildschirm auf den Schreibtisch passt. Und da sollte es eigentlich auch stehen bleiben. Allerdings habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass ich nicht aufhören kann, es in die Hand zu nehmen.
Das Modell ist eigentlich ab 18 Jahren empfohlen, also ein Set für Erwachsene, bei denen es sich ja meistens um Display-Modelle handelt. Es hat aber auch mehrere bewegliche Teile: So kann ich nicht nur den Kopf nach links und rechts drehen, sondern auch Beine, Ohren und Schwanz ziemlich frei bewegen.
Und das ist für mich einfach die perfekte Spielerei für nebenbei. Noch dazu ist es befriedigend, weil das Verstellen jeweils in Stufen erfolgt und es ein befriedigendes Click-Gefühl gibt, wenn eine Stufe einrastet.
Damit habe ich also nicht nur ein niedliches Evoli-Modell zu Dekorationszwecken, sondern werde wohl auch noch lange Spaß damit haben, es in die Hand zu nehmen und ein wenig damit rumzuspielen.
Was sagt ihr bislang zu den LEGO Pokémon-Sets?
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