Fazit: Mass Effect Legendary Edition ist ein Liebesbrief an die Fans

Fazit der Redaktion

Linda Sprenger
@lindalomaniac

"Wie schön wäre es, die Mass Effect-Trilogie noch einmal spielen zu können, und das angepasst an heutige technische Standards!" Wie viele Fans der Shepard-Reihe verfolgt mich dieser Gedanke schon seit Jahren, denn ich war nie wirklich bereit dazu, die SciFi-Rollenspiele auf meiner alten PS3 nach so langer Zeit erneut zu erleben. Darauf sind die Spiele rein optisch wirklich schlecht gealtert.

Mit der Legendary-Edition wird mein Remaster-Wunsch nun endlich wahr: Scharfe Texturen, deutlich verbesserte Lichteffekte und detaillierte Charaktermodelle, mehr brauche ich gar nicht. Ich kann Mass Effect auf der PS4 und Xbox noch einmal erleben, ohne dass mir die Augen schmerzen, und alleine das macht mich glücklich. Dass es keine inhaltlichen Anpassungen gibt, stört mich nicht. Ich mag die Spiele größtenteils so, wie sie sind.

Ich hätte mir einzig und allein mehr Romanzen-Optionen gewünscht: Die beiden Charaktere Jack und Jacob waren ursprünglich ja als queere Charaktere gedacht, wurden dann aber kurzfristig als heterosexuell umgeschrieben. Große Hoffnung bezüglich inhaltlicher Anpassungen habe ich mir im Vorfeld aber ohnehin nicht gemacht, bei der Legendary Edition handelt es sich schließlich nicht um ein Remake, sondern um ein Remaster, dessen Entwicklung erst 2019 so richtig Fahrt aufgenommen hat. Und dafür macht die Collection auf den ersten Blick einen wirklich guten Eindruck.

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