Pokémon-Legenden Arceus: 4 wichtige Wünsche für die Open World

In Pokémon-Legenden: Arceus erkunden wir erstmals in der Pokémon-Geschichte eine offene Spielwelt. Und an diese haben wir bestimmte Wünsche, die wir euch hier vorstellen.

von Redaktion GamePro,
06.03.2021 12:00 Uhr

Pokémon-Legenden Arceus bietet erstmals in der Seriengeschichte eine offene Spielwelt. Pokémon-Legenden Arceus bietet erstmals in der Seriengeschichte eine offene Spielwelt.

In Pokémon-Legenden: Arceus wird ein Wunsch vieler Pokémon-Fans endlich wahr: Denn im neuen großen Taschenmonster-RPG erkunden wir erstmals in der Seriengeschichte nicht mehrere zusammenhängende Gebiete mit offenen Teilbereichen wie der Naturzone, sondern eine komplette Open World, in der es augenscheinlich eine ganze Menge zu sehen gibt.

Die erste offene Spielwelt in der Pokémon-Geschichte birgt natürlich einige Chancen, aber auch Gefahren. Denn die bloße Existenz einer Open World ist kein Qualitätsmerkmal. Deshalb haben wir spezielle Wünsche und Hoffnungen für die Spielwelt in Arceus. Welche das genau sind, verraten wir euch hier. Wer den ersten Trailer zum Spiel übrigens noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen:

Pokémon Legends: Arceus - Trailer zeigt den neuen Open World-Serienteil 2:10 Pokémon Legends: Arceus - Trailer zeigt den neuen Open World-Serienteil

Annika wünscht sich eine persistente Welt, die auch auf uns reagiert

Da in Pokémon-Legenden: Arceus die üblichen Städte und Arenen fehlen, muss die Open World spannende Inhalte liefern - das steht für mich gar nicht zur Debatte. Im Idealfall verändert sie sich aber auch laufend, damit ich das Gefühl bekomme, Teil einer sich entwickelnden Welt zu sein, statt nur in einer Kulisse herumzureisen. Das würde das Erkunden auch langfristig spannend halten.

Beispielsweise sollten sich Gegner an ihre Niederlagen erinnern und uns mehrmals stärker als zuvor herausfordern. Und damit meine ich nicht den typischen Rivalen, der einem Skript folgt, sondern auch andere NPCs. Das Dorf, das als Basis dient, sollte sich zudem sichtbar verändern, während die Bewohner je nach Fortschritt unterschiedlich auf uns reagieren. Das könnte sich nicht nur durch neue Gebäude äußern, sondern auch durch wechselnde Shop-Angebote, entwickelte Dorf-Pokémon und NPCs, die plötzlich unsere Hilfe brauchen.

Hannes will nicht latschen und hofft auf Reittiere und Fahrzeuge

Der erste Ausblick auf Pokémon-Legenden: Arceus war zwar interessant, aber eine Sache hat mich dann doch gestört. Im Trailer gab es die Spielfigur nur latschend, laufend und kriechend zu sehen. Sind das wirklich unsere einzigen Möglichkeiten zur Fortbewegung? Wird die Open World eine einzige Pokémon-Safari zu Fuß? Ein Spaziergang auf dem Weg zur feudalen Poké-Meisterschaft? Bitte, liebe Entwickler*innen von Game Freak, vergesst die Fahrzeuge und Reittiere nicht.

Keine Ahnung, ob ein Fahrrad im feudalen Sinnoh überhaupt Sinn ergibt, vermutlich nicht. Aber zum Beispiel ein Ponita, auf dem wir von A nach B reiten können, das wäre doch was. Oder ein Tauboga, das uns wie beim BotW-Gleiter von Klippen und Vorsprüngen wieder sanft zu Boden gleiten lässt. Von mir aus darf es auch ein mittelalterliches Steampunk-Auto sein, das dampfend über die Gräser tuckert. Hauptsache, ich muss nicht nur herumlaufen, denn das werde ich mit Sicherheit nicht tun.

Irina wünscht sich eine Schnellreise

Wenn große Welt/Karte, dann gibt bitte die Option Schnellreise. Eine gute Story, die zwar simpler sein darf, aber trotzdem über das öde "Fang einfach ein paar Pokemon" oder "Erkunde die Welt, weil sie cool ist" hinausgeht. Gleiches gilt für Nebenaufgaben. "Fang x mal ein Rattata" oder "Geh in Stadt B und liefere ein Päckchen" kann schon mal vorkommen, aber nicht so häufig. Ich bin ja keine Postbotin.

Außerdem wünsche ich mir verschiedene Interaktionsmöglichkeiten /-arten mit den wilden Pokemon bzw. Pokemon allgemein. Wenn man zum Beispiel an einige Pokemon näher ran kommt, können sie einen angreifen, weil sie deine Nähe aggressiv macht. Einige sind süß und kommen sogar näher an einen ran, weil sie Nähe mögen und gestreichelt werden wollen.

Tobi will ein Weltgefühl wie in Breath of the Wild

Die Spielwelt in The Legend of Zelda: Breath of the Wild hat für mich so wunderbar funktioniert, weil sie mehr als nur eine Kulisse war. Denn sie lud mich ein, in ihr zu experimentieren und Sachen auszuprobieren. Flöße aus gefällten Bäumen bauen zum Beispiel oder Steine in ein Gegnerlager rollen. Diese Art von Sandbox-Gefühl würde ich mir auch für die Open World von Arceus wünschen. Also nicht nur eine hübsche Landschaft, sondern auch die Möglichkeit, mit dieser Welt - und nicht nur den Figuren darin - sinnvoll und überraschend interagieren zu können.

Dafür könnte man sich zum Beispiel auch die Fähigkeiten der einzelnen Taschenmonster zunutze machen. Wie wäre es denn, wenn man nur an bestimmte Punkte gelangt, indem man mit Glurak ein bestimmtes Hindernis abfackelt oder sich von Taubsi auf eine Anhöhe tragen lässt, die ansonsten nicht erreichbar wäre. Das wäre Sandbox kombiniert mit Metroidvania-Elementen und durch die schiere Anzahl der Pokémon und ihrer Fähigkeiten wäre hier sehr viel möglich.

Alles Wichtige zu Pokémon-Legenden: Arceus

Open World und was noch? Alle wichtigen Infos zu Pokémon-Legenden: Arceus hat euch Linda in einem umfangreichen Artikel zusammengefasst. Schaut doch mal rein:

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Der Release von Pokémon-Legenden: Arceus ist für Anfang 2022 geplant. Einen konkreten Release-Termin gibt es aber bislang noch nicht. Viel Zeit also, in der die Entwickler*innen am Spiel - und der Open World - schrauben können. Und wer weiß, vielleicht finden sich unsere Wünsche am Ende ja tatsächlich wieder.

Und jetzt seid ihr dran: Was müsste die Open World in Arceus leisten, um euch zu begeistern? Schreibt uns eure Wünsche und Hoffnungen in die Kommentare!

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