In Pokopia könnt ihr über 300 Pokémon auf eure Insel ziehen lassen. Das ist eine ganze Menge, allerdings gibt es ein wichtiges Limit für jede Region im Spiel. Ihr werdet nämlich niemals all diese Monster gleichzeitig herumspazieren sehen – und dieser Spieler musste nach vielen Stunden Arbeit auf die harte Tour lernen, was das bedeutet.
Eine gigantische Stadt – doch die Straßen bleiben leer
Wenn ihr in Pokopia viel Zeit in eure Kreationen steckt, könnt ihr zahllose Habitate und Häuser platzieren, damit möglichst viele eurer Pokémon nah beieinander wohnen. In der Öffentlichkeit gibt es allerdings ein wichtiges Limit: Es können nicht mehr als 20 Pokémon gleichzeitig durch die Gegend schlendern.
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Pokémon Pokopia: Mit diesem genialen Trick findet ihr ganz schnell legendäre Pokémon!
Diese Information kann allerdings leicht untergehen und genau das ist Reddit-User OtroVitico passiert. Besonders ärgerlich: Die Erkenntnis kam erst, nachdem viel Zeit und Aufwand in eine große Stadt gesteckt wurde, die eigentlich für 60 gesammelte Pokémon gedacht war.
Zwar kann die gesamte Truppe in Habitaten und Häusern desselben Gebiets einquartiert werden, aber beim Schlendern durch die Straßen der Stadt wird immer nur ein Drittel davon anzutreffen sein. Dementsprechend sieht es nun sehr leer aus, wie OtroVitrico selbst sagst.
Hier könnt ihr euch die beeindruckende Stadt des Users anschauen:
Link zum Reddit-Inhalt
Wie funktioniert das Bevölkerungslimit in Pokopia?
Wie bereits beschrieben, können in Pokémon Pokopia nicht mehr als 20 Monster gleichzeitig in einer Region spawnen. Wenn ihr über dieses Limit hinaus Pokémon ansiedelt, siebt das Spiel überschüssige Monster per Zufallsprinzip aus. Die ausgeblendeten Unglücklichen wohnen damit zwar trotzdem im jeweiligen Gebiet, ihr werdet sie aber nicht sehen.
Das Spiel priorisiert die Pokémon bei den Spawns, denen eine Aufgabe zugeteilt wurde. Wenn ihr Mauzi beispielsweise eine Kasse gegeben habt, hat die Katze erstmal Vorrang, damit sie ihre Funktion ausführen kann.
Die restlichen Slots werden, bis zum 20er-Limit, mit zufälligen Monstern aufgefüllt. Falls ihr euch manchmal darüber gewundert habt, warum ein bestimmtes Pokémon nicht zu finden ist, lag es womöglich daran.
Fertighäuser bieten eine Lösung – zumindest ein bisschen
Offenbar rechnet Entwickler Omega Force damit, dass die Switch 2 bei mehr als 20 gleichzeitig existierenden Pokémon Probleme bekommt. Fertighäuser bieten deswegen gewissermaßen einen Ausweg aus dem Dilemma.
Mit Fertighäusern sind die Gebäude gemeint, die ihr mit einem Bausatz platziert und die dann von euren Pokémon automatisch gebaut werden. Diese Gebäude sind instanziert, das heißt, ihr betretet sie über einen Ladebildschirm und befindet euch technisch gesehen nicht mehr in dem Gebiet, in dem die Gebäude stehen. Gleiches gilt für das Pokécenter und den Pokémart.
Wenn euer Bevölkerungslimit von 20 überschritten ist, könnt ihr die Pokémon, die in Fertighäusern einquartiert sind, deswegen in ihrem Zuhause antreffen. Dorthin packt sie das Spiel, ohne dass sie zum Bevölkerungslimit der Außenwelt beitragen. So könnt ihr sie trotzdem auf einer Map finden – nur eben nicht draußen auf der Straße.
Übrigens: Auch für Fertighäuser gibt es ein Limit. Während die kleinen Varianten einen einzelnen Gebäude-Slot benötigen, müsst ihr für große Fertighäuser zwei Slots einplanen. Insgesamt gibt es 40 freie Slots pro Gebiet. Ihr könnt also 40 kleine oder 20 große oder einen Mix aus beiden Varianten platzieren.
Das Problem mit leeren Straßen löst ihr damit leider nicht. Eine vollgepackte Innenstadt mit dutzenden oder gar hunderten Pokémon werdet ihr in Pokopia nicht umsetzen können, was wirklich schade ist. Falls ihr auch an einer großen Metropole arbeitet, solltet ihr das im Hinterkopf behalten.
Was denkt ihr: Habt ihr schon vom Bevölkerungslimit in Pokopia gewusst und stört euch diese technische Einschränkung des Switch 2-Exclusives?
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