Fazit: Pragmata im Test: So einen Shooter habe ich noch nie gespielt

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Fazit der Redaktion

Eleen Reinke
@ottadice.bsky.social

Es kommt heutzutage nicht oft vor, dass besonders AAA-Videospiele etwas wirklich Ungewöhnliches wagen – das gab's zuletzt gefühlt zu PS3-Zeiten. Und Pragmatas genialer Gameplay-Kniff fällt für mich in genau diese Kategorie. 

Auch wenn die Mischung aus Shooter und Hacking vielleicht nicht jeden abholt und es besonders bei der Story noch Luft nach oben gibt, schätze ich einfach, dass mir hier etwas Frisches geboten wird – das obendrein noch richtig gut funktioniert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Balance einfach zu finden war.

Pragmata schöpft sein volles Potenzial nicht ganz aus, aber das ist genau der Punkt: Das Potenzial ist da. Da wünsche ich dem Spiel direkt eine Fortsetzung, die auf diesem Fundament aufbauen kann. Es kann nie zu viele Spiele geben, die etwas Neues ausprobieren. Und ich für meinen Teil verzeihe da auch gerne ein paar kleine Schwächen.

Dennis Müller
@demig0rgon.bsky.social

Hach, Pragmata. Du machst es mir nicht gerade leicht.

Das überaus Positive vorweg: Pragmata ist kein Third-Person-Actionspiel von der Stange. Ihr bekommt hier was erfrischend Neues geboten – ein Punkt, der für mich weit wichtiger ist, als so manch Macke.

Hatte ich beim ersten Anspielen noch die Befürchtung, dass das Hacking irgendwann in Chaos ausartet, kann ich hier größtenteils Entwarnung geben. Das taktisch durchaus tiefe Kampfsystem mit all seinen Mods, Waffen, Gegnertypen und tollen Bossen ist bis zum gestreckten letzten Part ein großer Spaß. Einer, der mich sogar angespornt hat, die bereits gemeisterten Level nochmal für stärkere Upgrades abzugrasen, um aus Diana und Hugh ein echtes Killer-Duo zu machen.

Abseits der Kämpfe und der recht motivierenden Progression fällt mir das Loben allerdings schwer. Weder die Story hat mich gepackt, noch sind die Areale auf der Raumstation größtenteils mehr als Sci-Fi-Einheitsbrei, an dem ich mich schnell sattgesehen habe. Zudem liegt über ganz Pragmata, angefangen bei der Optik bis hin zum umständlichen Hub, ein bittersüßer Hauch von Last-Gen – also den Schattenseiten der PS4- und Xbox One-Ära. Dass man beispielsweise nach jedem Tod im Hub spawnt und erst zwei Ladebildschirme später wieder mit der Bahn im Level ankommt, ist Game Design aus der Hölle.

Also ja, man merkt Pragmata an, dass das Spiel eine schwere und lange Entwicklung hinter sich hat. Man merkt, dass der ein oder andere Kompromiss her musste, damit sich der Release keine weiteren Jahre verschiebt. Und doch bin froh, dass der Mut zu Neuem nicht verworfen wurde und am Ende ein kurzweiliges Actionspiel dabei herausgekommen ist, das es so noch nicht gibt.

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Kommentare(8)
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