Fazit der Redaktion
Eleen Reinke
ottadice.bsky
The Blood of Dawnwalker sitzt an einem spannenden Punkt zwischen klassischem Open-World-Action-RPG, das von seiner ganzen Art auffällig an The Witcher erinnert, und ambitioniertem Projekt mit ungewöhnlichem “Zeitlimit-Feature”.
Letzteres ist der Punkt, der das Spiel einerseits noch schwer greifbar macht– aber auch der, der es zu einem Ausnahme-RPG machen könnte, wenn Rebel Wolves hinkriegt, was sie sich vorgenommen haben.
Auch ich war zugegebenermaßen skeptisch, als ich das erste Mal vom Zeitlimit gehört hatte. Nach dem Anspielen hat es mir aber genau dieses System angetan.
Ich hoffe, das dieser Effekt aus dem Prolog bestehen bleibt und freue mich jetzt schon darauf, mit Kolleg*innen und Freund*innen über die vielen kleinen Geschichten zu reden, die wir jeweils erlebt haben.
Einige Fragezeichen bleiben natürlich noch, besonders was die Hauptgeschichte und Open World angeht. Gefühlt habe ich selbst nach 4 Stunden nur an der Oberfläche gekratzt.
Aber The Blood of Dawnwalker legt mit seinem Prolog meiner Meinung nach einen starken Start hin. Wenn der Rest des Spiels mithalten kann, könnte uns hier ein echter Rollenspiel-Hit erwarten.
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