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Fazit: Red Dead Redemption 2 im Test - High Noon für Superlative

Fazit der Redaktion

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Achteinhalb Jahre lang, also quasi seitdem der Abspann von Red Dead Redemption 1 über meinen Bildschirm lief, habe ich auf dieses Spiel gewartet. Jetzt, nach 100% Story-Abschluss von Red Dead Redemption 2, kann ich sagen: Jede einzelne Sekunde davon hat sich gelohnt. RDR2 ist mit so einer Wucht über mich hereingebrochen, dass ich den Controller kaum aus der Hand legen konnte und in der Testzeit nur wenige Stunden Schlaf fand. Die Spielwelt ist mit einer solchen Brillanz inszeniert und gleichzeitig so gewaltig wie detailverliebt, dass ich manchmal einfach nur von einem Ort zum anderen reite und mich an der fantastischen Naturdarstellung erfreue.

Die Geschichte um Arthur Morgan und die Van der Linde-Gang kann da locker mithalten und schlägt für mich persönlich dank der Banden-Dynamik und den filmreifen Zwischensequenzen auch die Rache-Story des ersten Red Dead Redemption. Sicher, einzelne Haare in der Suppe lassen sich immer finden, aber das zeigt nur, mit welchem Ausnahmespiel wir es hier zu tun haben und ändert nichts an meinem Fazit, dass da lautet: RDR2 ist sehr, sehr nahe dran am für mich persönlich perfekten Spiel.

Um es aber auch ganz klar zu sagen: RDR2 wirft keine Videospielnormen über den Haufen oder macht irgendetwas revolutionär anders. Es hebt allerdings die Messlatte in fast allen Bereichen auf einen neuen Level, der wahrscheinlich für alle Wettbewerber zumindest in dieser Generation unmöglich zu überbieten sein wird. Red Dead Redemption 2 ist ein weiteres Rockstar-Meisterstück und Fanal dafür, was moderne Videospiele sowohl erzählerisch und inszenatorisch, aber vor allem auch technisch zu leisten imstande sind.

Kai Schmidt
@GamePro_de

Hut ab, Rockstar! Ich hatte zwar ein tolles Spiel erwartet, aber Red Dead Redemption 2 ist nicht weniger als ein verdammtes Meisterwerk. Selten bin ich durch eine so organisch wirkende Welt gestreift, bei der man zu keiner Zeit das Gefühl hat, dass hier irgendwelche Details per Generator gestreut wurden. Alles wirkt wie aus einem Guss und lebendig. Ach, was soll's … ich sag's einfach wie es ist: So eine stimmige Welt habe ich zuvor in keinem Spiel erlebt. Es spricht Bände, wenn man sich für mehrere Stunden komplett darin verlieren kann, ohne dass es langweilig wird. Was aber wiederum nicht bedeuten soll, dass die Story langweilig wäre. Im Gegenteil, die Geschichte um die Van-der-Linde-Gang ist spannend erzählt und bietet ein gesundes Potpourri aus Action, Wendungen und ruhigen Momenten.

Wie gut es sich zum Beispiel anfühlt, mit den Jungs nach der Flucht vor dem Gesetz angeln zu gehen und Spaß zu haben oder nachts am Lagerfeuer im Camp zu singen und zu tanzen. Rockstar schafft es durch solche Szenen, mich emotional zu berühren, die Gefühlslage der Outlaws auf mich zu übertragen. Genau wie die anderen subtilen Beeinflussungen, die das Spiel auf mich ausübt. Nehmen wir nur den Anfang: Die Bande ist im trüben, schneebedeckten Gebirge unterwegs. Die klirrende Kälte und Hoffnungslosigkeit übertragen sich förmlich auf mich als Spieler. Wenn es dann schließlich runter ins Tal geht, die Sonne durch die Wolken dringt und plötzlich grünes Gras zu sehen ist, dann blühe ich zusammen mit den Spielfiguren innerlich auf.

Western und Emotionen, passt das denn überhaupt zusammen? Na klar! Das muss ja nicht bedeuten, dass das Outlaw-Leben nur aus Saufen, Tanzen und Angeln besteht. Die Schießereien und Schlägereien funktionieren für mich ebenfalls prächtig und sind teils wirklich filmreif inszeniert. Wenn ich zum Beispiel an das Städtchen Strawberry und die bleihaltigen Ereignisse dort zurückdenke, wird mir ganz warm ums Herz. Das Western-Setting holt mich einfach viel mehr ab als die ganzen Fantasy- und SciFi-Schinken, die ich mittlerweile echt nicht mehr sehen kann. Ich liebe dieses Spiel.

4 von 5

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Kommentare(470)

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