Red Dead Redemption 2 - Spielwelt ist laut Entwickler "viel größer" als die im ersten Teil

Rob Nelson von Rockstar North hat sich in unserem Interview auch zur Größe der Spielwelt von Red Dead Redemption 2 sowie deren Bedeutung für ein Open World-Spiel geäußert.

von Tobias Veltin,
03.05.2018 16:00 Uhr

Die Spielwelt von Red Dead Redemption 2 wird größer sein als im ersten Teil, doch Größe ist laut Rockstars Rob Nelson nicht alles.Die Spielwelt von Red Dead Redemption 2 wird größer sein als im ersten Teil, doch Größe ist laut Rockstars Rob Nelson nicht alles.

Red Dead Redemption 2 ist Rockstars nächstes Open World-Spiel und neben Story und Charakteren steht dabei auch die Spielwelt des Western-Abenteuers im Mittelpunkt des Interesses.

Während unseres Exklusivbesuchs bei Rockstar North fragten wir Co-Studio Head Rob Nelson unter anderem auch nach der Bedeutung der Größe einer Spielwelt in einem Open World-Spiel und wollten wissen, wie sich die Größe der RDR 2-Karte im Vergleich zu der von Red Dead Redemption verhält. Entlocken konnten wir ihm dabei zumindest ein:

"Sie ist viel größer."

Immersion im Vordergrund

Bis zu einem gewissen Punkt gelte bei einer Open World laut Nelson durchaus das Prinzip "größer ist besser", allerdings müsse man auch bedenken, wie man die Map erlebe, zum Beispiel im Vergleich zu einem GTA 5, bei dem man "mit 100 Meilen pro Stunde durch die Spielwelt heizen oder fliegen" könne.

Die Welt von RDR2 bereisen wir dagegen zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes. Laut Nelson wolle jeder eine große Map, habe manchmal aber keine Lust auf lange Ritte und bevorzuge dementsprechend Schnellreisemöglichkeiten etc. Für Rockstar steht aber vor allem der Aufforderungs- und Ablenkungscharakter der Welt, also die Immersion im Vordergrund.

"Man muss es balancieren, du musst sicherstellen, dass es immer optisch interessant ist und dass es überall wo du hinschaust, etwas interessantes sieht, etwas dass du verfolgen willst, etwas wohin du gehen willst etc."

Karte ist so groß und so "tief" wie möglich

Rockstar versuche laut Nelson immer, die Spielwelten "so groß wie möglich" zu machen und hat das auch in den letzten Spielen erfolgreich geschafft. Für RDR2 wollte man aber eine "nie dagewesene Tiefe" erreichen, zum Beispiel durch Innenbereiche, die sie so noch niemals gemacht hätten.

Das reiche nun bis zu den Schubladen, die man öffnen und aus denen man Dinge herausnehmen könne. Die Welt soll bis ins kleinste Detail glaubwürdig sein.

Während der Gameplay-Präsentation sahen wir einige Orte im Spiel, darunter beispielsweise einen großen geschlängelten Fluss, Grasebenen, Waldgebiete, eine kleine Stadt namens Valentine und einen Bereich auf der Karte mit dem Namen "New Hanover". Die Karte selbst konnten wir bei unserem Besuch leider noch nicht sehen.

Red Dead Redemption 2 erscheint am 26. Oktober für die PS4 und die Xbox One, mehr Infos findet ihr in unserer großen Preview.

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Ist das die Spielwelt von Red Dead Redemption 2?

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