Saros hat keinen Multiplayer, dabei wäre Koop die Kirsche auf der Sahnetorte und die Chancen stehen gut!

Dennis braucht für Saros künftig nur noch eins. Und zwar einen brandneuen Koop-Modus für das PS5-Exclusive.

Ein Koop-Modus für Saros wäre ein Träumchen, findet Dennis. Ein Koop-Modus für Saros wäre ein Träumchen, findet Dennis.

Saros ist ein tolles Exclusive für die PS5 und Housemarque haben einmal mehr das getan, was ich von ihnen erwartet habe – feinste Actionkost abliefern. Saros ist aber auch das, was ich mir von Sony in den kommenden Jahren wünsche: Ein Schritt zurück auf den richtigen Pfad, der abseits Live-Service hoffentlich von hochwertigen Singleplayer-Spielen gepflastert ist.

Daher wirkt es fast schon ambivalent, wenn ich mir jetzt nur noch eines vom finnischen Entwickler wünsche, nämlich einen Multiplayer-Modus. Aber der wäre tatsächlich für mich die Kirsche auf der Saros-Sahnetorte und zudem das perfekte Balancing-Update.

Dennis Müller
Dennis Müller

Dennis ist an Returnal zum Release aufgrund der wenig motivierenden Struktur des Spiels abgeprallt, hatte mit Saros als Roguelite aber eine weitestgehend gute Zeit. Einzig mit dem Balancing hadert er etwas.

Ein Koop-Update für Saros, das wär's!

Saros hat gerade im direkten Vergleich zu Returnal schon ordentlich an der Zugänglichkeit geschraubt. Speziell die Modifikatoren sind ein echter Gamechanger. Wer will, kann sich durch die Mods quasi einen Easy-Mode basteln, nahezu unverwundbar durch die Biome flitzen und dank erhöhter Schusskraft alles in Windeseile wegballern.

Zu 100 Prozent ausgegoren kommt mir das System allerdings nicht vor. Vielmehr fühlt es sich für mich an, wie cheaten. Oder anders formuliert: Es verleitet einen schnell zum Cheaten.

Video starten 26:39 Saros ist zweifellos einer der besten Shooter des Jahres

Saros hat mich daher auch in ein kleines Dilemma verfrachtet. Durch die Mods war mir das Spiel zu leicht, ohne sie hatte ich jedoch ab dem vierten Biom richtig ordentlich zu knabbern. Vielmehr war mir die Herausforderung schon einen Tacken zu hoch. Und ja, ich hätte mir für mein perfektes Balancing auch nur wenige Mods zuschalten können, aber leider bin ich der Typ Mensch "ganz oder gar nicht".

Nutze ich das System nur halb, kommt nach jedem Tod ein kleines Teufelchen auf meine Schulter und sagt mir, dass ich doch einfach die Regler auf Anschlag drehen könnte.

Die für mich perfekte Lösung, um maximalen Spaß mit Saros zu haben, ist im Grunde recht simpel. Ein Koop-Modus müsste her. Dadurch wäre wie in Returnal das gemeinsame Geballer zwar noch immer richtig fordernd, durch Teamwork käme aber noch ein zusätzlicher Anreiz hinzu, der mich bis in die Haarspitzen motivieren würde alles zu geben.

Und reicht mein Talent am Pad einmal nicht aus, könnte mir Kollege Kevin mit seinem elfengleichen Getanze durch die bunten Kugeln und seinem durch Silksong gestärkten, schier unendlichen Skill aus der Patsche helfen.

Hoursemarque hält sich noch bedeckt

Ob ein Koop-Modus künftig nachgereicht wird, steht allerdings noch in den Sternen. Auf Nachfrage, wie von Game Two, hält sich Housemarque bislang bedeckt. Man konzentriere sich voll auf das bestmögliche Singleplayer-Erlebnis rund um den Release.

Doch das muss nichts heißen. In Returnal fand der Koop-Modus auch erst ein Jahr nach der Veröffentlichung seinen Weg ins Spiel.

Die Frage wird vielmehr sein, wie gut sich Saros in den kommenden Wochen verkauft und ob sich weitere große Updates für das Actionspiel aus der Sicht von Sony lohnen. Laut Insider-Berichten, die von deutlich höheren Verkaufszahlen als zuletzt bei Returnal sprechen, bin ich hier jedoch einfach mal optimistisch, dass die Kirsche auf der Saros-Sahnetorte künftig nachgereicht wird.

Hättet ihr Bock auf Koop in Saros oder sollen sich Housemarque lieber direkt auf ihr nächstes Projekt konzentrieren?


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