Mit Saros ist heute das erste große PS5-Exklusive des Jahres erschienen und wie bei allen Spielen lohnt sich auch hier noch vor dem Start ein Blick ins Options-Menü. Das bietet uns nämlich zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um Arjuns Abenteuer an unsere Bedürfnisse anzupassen.
Wir gehen die wichtigsten Punkte mit euch durch und auch wenn Saros von Haus aus mit einem sehr guten Preset auf unseren Konsolen ankommt, lohnt es sich, alle Möglichkeiten zu kennen und eventuell kleine Tweaks durchzuführen.
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Saros ist zweifellos einer der besten Shooter des Jahres
Grafik und HDR
Saros kommt mit einem vorgegebenen Grafikmodus, der mit 60fps läuft – sowohl auf der Basis-PS5, als auch der PS5 Pro. Ihr müsst euch also nicht zwischen Performance und Optik entscheiden. Mit ein paar Einstellungen könnt ihr das Bild aber trotzdem verbessern.
HDR
- zu finden unter: PS5 Systemeinstellungen > Bildschirm und Video > Videoausgabe > Farbe > HDR anpassen
- unsere Empfehlung: Individuelle Kalibrierung nach unserem HDR-Guide
Für HDR übernimmt Saros die Systemeinstellungen der PlayStation 5 – ihr müsst also keine Anpassungen für das Spiel selbst vornehmen, solange ihr die Optionen auf der Konsole schon mindestens einmal auf euren aktuellen TV oder Monitor abgestimmt habt.
Ist das nicht so, solltet ihr das unbedingt schnell nachholen. Wie ihr die optimalen Einstellungen findet, verrät euch Chris in seinem PS5-HDR-Guide.
Belichtungskorrektur
- zu finden unter: Grafik
- unsere Empfehlung: -0,5 bis 0,5
Ist euch das Bild, trotz korrekter HDR-Einstellungen, an einigen Stellen zu dunkel oder hell, könnt ihr hier vom Standardwert 0 abweichend und je nach Situation einen Schritt nach oben oder unten gehen.
Mit -0,5 wirkt das Bild sehr atmosphärisch und cineastisch, dafür gehen viele Details im Dunkel verloren. +0,5 bietet hingegen maximale Sichtbarkeit, dafür wirkt das Bild flach und viel weniger atmosphärisch. Bei uns war der vorgegebene Wert 0 der perfekte Kompromiss. Wenn ihr in einer sehr dunklen oder hellen Umgebung spielt, könnte sich eine Anpassung jedoch lohnen.
Beide Einstellungen haben Vor- und Nachteile und deswegen ist der Wert in der Mitte auch in den meisten Situationen perfekt. *
* Wichtiger Hinweis: Die Bilder geben nur einen groben Eindruck, denn je nach Anzeigegerät können sie bei euch sichtbar anders wirken als bei uns.
HUD
- zu finden unter: Grafik
- unsere Empfehlung: HUD-Verzerrung Aus
Unter Grafik könnt ihr zahlreiche Anpassungen für das HUD vornehmen. Wenn ihr eine Information, wie etwa die Ressourcen oder die Attribute, nicht permanent braucht, schaltet sie ab – das sorgt für weniger Ablenkung im Interface.
Wir empfehlen auf jeden Fall, die HUD-Verzerrung zu deaktivieren. Die sorgt für einen Verzerrungseffekt, der etwa immer dann auftritt, wenn wir schwere Treffer kassieren. Ausgeschaltet bleibt das Bild in stressigen Situationen etwas ruhiger und die Treffer spüren wir auch so.
Übrigens: Die aktuelle Aufgabe und die aktuell aktiven Adrenalin-Boni könnt ihr euch ebenfalls jederzeit einblenden lassen, wenn ihr auf dem Touchpad nach oben wischt.
Kamera und Steuerung
Kamerageschwindigkeit
- zu finden unter: Controller
- unsere Empfehlung:
- Umsehen-Geschwindigkeit (X- und Y-Achse): 110%
- Zielgeschwindigkeit (X- und Y-Achse): 120%
Die Standardeinstellungen spielen sich schon ausgezeichnet, mit noch etwas mehr Tempo kamen wir aber sogar noch besser zurecht. Außerdem haben wir die Zielgeschwindigkeit bewusst etwas höher angesetzt, da der Tempo-Grundwert dort von Haus aus wesentlich niedriger ist.
Da es in Saros beim Zielen aber weniger um das fokussierte Anvisieren geht und wir damit stattdessen den Alt-Modus unserer Waffe aktivieren, hat es uns besser gefallen, wenn wir bei Aktivierung weniger ausgebremst werden.
Deadzones
- zu finden unter: Controller
- Unsere Empfehlung: So niedrig wie möglich
Die Standard-Deadzones (Linker/Rechter Stick - Eingabe min) liegen bei beiden Sticks per Default auf 15%. Damit reagieren die Sticks zwar noch immer recht schnell, wenn euer Controller aber nicht unter einem entsprechend hohen Stick Drift leidet, könnt ihr den Wert reduzieren, wodurch sich die Steuerung noch etwas responsiver anfühlt.
Um die optionale Einstellung zu finden, stellt zuerst einen Stick auf 1%, wechselt ins Spiel zurück und legt dann den Controller auf den Tisch. Bleibt die Kamera ruhig, könnt ihr es dabei belassen. Bewegt sie sich langsam, erhöht den Wert und testet erneut. Das wiederholt ihr so lange, bis ihr für beide Sticks die geringstmögliche Einstellung gefunden habt.
Tastenbelegung
- zu finden unter: Controller
- unsere Empfehlung: Schub auf Kreis
Saros kommt mit vergleichsweise wenig Tasten aus, was zur Folge hat, dass einige Buttons unbenutzt bleiben. So etwa der Kreis, der in Returnal noch mit dem Schub (Dash) belegt war, der im Nachfolger auf L1 gelandet ist.
Da wir den Dash hauptsächlich nutzen, um auszuweichen und wir durch den Vorgänger und auch zahlreiche andere Spiele darauf konditioniert sind, das mit dem Kreis-Button zu tun, haben wir uns das entsprechend umgebaut.
Das fühlte sich nicht nur intuitiver an, es sorgt auch dafür, dass wir beim Dashen weiterhin den Alt-Modus unserer Waffe aufrechterhalten können, was spätestens mit der letzten freischaltbaren Waffe im Spiel eine super Sache ist.
Vibration und Trigger-Effekt
- zu finden unter: Gameplay
- unsere Empfehlung: Hoch
Hier übernimmt das Spiel automatisch die Systemeinstellungen, es kann also sein, dass die Features nur leicht oder gar nicht aktiv sind. Wir empfehlen euch aber dringend, es zumindest einmal mit Hoch zu versuchen, denn es gibt nur wenige Spiele, die Vibrationen und Trigger-Effekte so herausragend gut implementieren wie Saros.
Schwierigkeitsgrad
Saros bietet zwar keine klassischen Schwierigkeitsgrade, dennoch könnt ihr euch das Spiel bei Bedarf extrem erleichtern – zumindest ab einem bestimmten Punkt.
Unbegrenzte schützende Modifikatoren
- zu finden unter: Gameplay
- unsere Empfehlung: nach Bedarf
Mit den sogenannten Welt-Modifikationen könnt ihr bei Primary im Hub nämlich die Werte für ein- und ausgehenden Schaden beeinflussen, das Nachladen erleichtern, Verderbnis abschwächen und mehr.
Normalerweise müsst ihr dafür auch immer eine gleichwertige Schwächung auswählen, damit die Welt im "Gleichgewicht" bleibt. Das könnt ihr allerdings über die oben genannte Option abschalten. Aktiviert sorgt sie dafür, dass ihr so viele positive Mods auswählen könnt, wie ihr wollt – ohne dabei auf die Gegenseite zu achten.
Einziges Problem: Die Modifikationen werden erst nach dem Sieg über den zweiten Boss, also zum Start des dritten Bioms freigeschaltet. Bis dahin müsst ihr mit dem vorgegebenen Schwierigkeitsgrad zurechtkommen.
Habt ihr es aber einmal bis ins dritte Biom geschafft, solltet ihr allerdings auch in der Lage sein, den Rest des Spiels zu meistern. Nutzt die Einstellung als letzte Option und wirklich nur, wenn es nicht anders geht – die Herausforderung und auch das Scheitern sind in Saros ein fundamentaler Bestandteil des Erlebnisses.
Bevor ihr die Unbegrenzte schützende Modifikatoren aktiviert, könnt ihr es zunächst im regulären Rahmen mit den Mods versuchen. 3 Punkte habt ihr dabei sogar frei, die erste Stufe der Panzerungs-Verbesserung (eingehender Schaden wird reduziert) könnt ihr also auch so ohne Nachteil aktivieren.
Ziel-Magnetismus und Ziel-Friktion
- zu finden unter: Gameplay
- unsere Empfehlung: Mittel
Beide Werte sind per Default auf Mittel gestellt und die Werte haben für uns hervorragend funktioniert. Wenn ihr Probleme beim Zielen habt, könnt ihr hier aber noch einiges herausholen.
Ziel-Magnetismus sorgt dafür, dass das Fadenkreuz auf beweglichen Zielen haften bleibt, es also leichter für euch ist, Feinde in der Bewegung zu treffen. Ziel-Friktion sorgt hingegen dafür, dass die Sensibilität beim Zielen stark reduziert wird, sobald ihr ein Alien im Visier habt.
Kommt ihr nicht hinterher und trefft viele Monster nicht, versucht es mit höheren Stufen. Wenn ihr beim Ballern jedoch das Gefühl habt, dass ihr lieber mehr Kontrolle möchtet, schaltet einen Gang runter.
Sturzschutz
- zu finden unter: Gameplay
- unsere Empfehlung: nach Bedarf
In den Gefechten geht es oft drunter und drüber. Dabei müsst ihr ständig auf verschiedenfarbige Projektile, eure Feinde und Umgebungselemente achten. Dazu gehören auch Abgründe, die euch – genug HP vorausgesetzt – zwar nicht töten, aber einen Teil von Arjuns Lebenspunkten kosten.
Wenn ihr mit den restlichen Elementen schon mehr als ausgelastet seid, könnt ihr mit dem Sturzschutz zumindest eine Variable aus der Kampfgleichung entfernen. Die Einstellung sorgt dafür, dass sich Arjun automatisch an Kanten festhält und wieder hochzieht, sobald ihr ihn über eine Abgrund-Kante laufen lasst.
Komplett sicher seid ihr damit aber auch nicht, denn solltet ihr im Eifer des Gefechtes versehentlich in einen Abgrund hineinspringen, hilft euch selbst die stärkste Einstellung nicht.
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