Ein Zeichen für mentale Gesundheit: Ihr seid nicht allein

Mentale Gesundheit ist für GameStar, GamePro und MeinMMO weit mehr als nur ein Trendthema. Warum uns das Thema so wichtig ist, was wir im Mai planen und wo ihr Hilfe findet, erfahrt ihr hier.

Gris ist eines der Videospiele, die das Thema Mental Health behandeln (Bildquelle: Devolver Digital, bearbeitet mit generative KI) Gris ist eines der Videospiele, die das Thema Mental Health behandeln (Bildquelle: Devolver Digital, bearbeitet mit generative KI)

Im Jahr 2024 erhielten 17 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland offiziell eine Depressionsdiagnose. Im selben Jahr waren psychische Erkrankungen die Ursache für fast 19% Prozent der Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen. Jede fünfte Person erlebt im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine depressive Episode.

Trotz dieser Notlage erleben wir auf politischer Ebene aktuell bedenkliche Entwicklungen, wie etwa Honorarkürzungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen, was die ohnehin schon langen Wartezeiten auf Therapieplätze noch einmal drastisch verschärfen könnte.

Nicht nur, aber auch dank dieser bedrückenden Entwicklungen nehmen wir den Mental Health Awareness Month im Mai zum Anlass, einmal mehr auf GameStar, GamePro und Mein MMO auf das Thema mentale Gesundheit aufmerksam zu machen. Wir möchten so mit dazu beitragen, Stigmas abzubauen und zeigen, wo Videospiele und Technik wertvolle Hilfe leisten können: Um die eigenen Probleme oder die anderer besser zu verstehen oder vielleicht sogar neue Wege zu finden, um ein bisschen besser mit psychischen Herausforderungen umgehen zu können.

Warum Mental Health so wichtig für uns ist

Das Thema mentale Gesundheit ist für uns weit mehr als nur ein journalistischer Auftrag – es ist sehr persönlich. In unseren Redaktionen arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen, die selbst Erfahrungen mit psychischen Problemen gemacht haben oder die Hürden und Vorurteile aus dem engsten Umfeld kennen.

Deshalb sprechen wir nicht nur an Aktionstagen über diese Themen. Egal, ob wir über Videospiele, Technik, Filme, Serien oder Bücher berichten: Mental Health, Accessibility und Diversity sind für uns das ganze Jahr über ein kontinuierlicher Bestandteil unserer Artikel und ein Herzensthema. Es ist uns wichtig, langfristig aufzuklären, Berührungsängste abzubauen und anderen Betroffenen zu zeigen: Ihr seid nicht allein.

Was wir im Mai für euch planen

Dennoch nutzen wir den weltweiten Aktionsmonat im Mai ganz bewusst, um der mentalen Gesundheit noch etwas mehr Raum bei uns zu geben. In den kommenden Wochen werden wir wichtige, bereits bestehende Artikel aktualisieren und neu veröffentlichen, damit auch neue Leserinnen und Leser sie entdecken können.

Gleichzeitig arbeiten wir an neuen Inhalten und Empfehlungen, die wir mit euch teilen wollen – natürlich alles mit Bezug auf Videospiele, Entertainment und Technik, wie ihr es von uns kennt. 

Lasst uns aufeinander achten: Hier findet ihr Hilfe

Unser Anspruch, ein sicheres Umfeld zu schaffen, endet nicht bei unseren Artikeln oder Videos. Auch bei Webedia selbst arbeiten wir kontinuierlich daran, ein inklusives Arbeitsumfeld für unsere Teams zu erhalten. Dazu gehört ganz konkret, dass wir unseren Mitarbeiter*innen spezielle Mental-Health-Angebote zur Verfügung stellen, um sie im Berufsalltag bestmöglich zu unterstützen.

Das Wichtigste möchten wir euch zum Schluss mit auf den Weg geben: Ihr seid nicht allein. Wenn ihr euch in einer dunklen Phase befindet oder das Gefühl habt, dass euch die Belastung zu groß wird, zögert bitte nicht, euch Hilfe zu suchen. 

Es gibt Menschen, die euch zuhören und helfen können. Videospiele, Filme, Serien und Bücher können ihren Beitrag leisten oder wichtige Ablenkung liefern, sind aber höchstens eine Unterstützung und keine Lösung.

  • Wendet euch an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe (unter deutsche-depressionshilfe.de oder telefonisch unter 0800 / 33 44 533).
  • Informiert euch bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention unter https://www.suizidprophylaxe.de/
  • Speziell für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern/Bezugspersonen gibt es außerdem anonym, kostenlos und vertraulich Hilfe bei der Nummer gegen Kummer (https://www.nummergegenkummer.de/).
  • Wenn ihr auf der Suche nach einem Therapieplatz seid, hilft euch der Terminservice der 116117 (116117.de) bei der Vermittlung von Erstgesprächen bei Therapeut*innen mit Kassensitz. 
  • Das Portal Therapie.de bietet eine umfangreiche Suchmaschine, bei der ihr gezielt nach Postleitzahl, Behandlungsverfahren und freien Kapazitäten filtern könnt. 

Passt auf euch und aufeinander auf!


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