Star Wars: Battlefront 2 - Dice verspricht überarbeitetes Lootsystem & kein Pay2Win zum Release

Dice gibt auf der offiziellen Website bekannt, dass das Lootbox-System in Star Wars: Battlefront 2 zum Release angepasst sein wird. So kann man die besten Star Cards beispielsweise nicht mehr durch Kisten bekommen.

von Maximilian Franke,
01.11.2017 16:30 Uhr

Dice entschärft die Lootbox-Problematik in Star Wars: Battlefront 2 Dice entschärft die Lootbox-Problematik in Star Wars: Battlefront 2

Während der Beta zu Star Wars: Battlefront 2 bekam der Publisher EA harte Kritik zum implementierten Lootbox-System. Dieses ermöglichte es Spielern, mit Echtgeld Kisten zu kaufen, die spielentscheidende Items beinhalten können. Somit wäre es am Ende ein Pay2Win-Model gewesen. Entwickler Dice hatte daraufhin bereits angekündigt, auf die Kritik zu reagieren und das System noch einmal zu überarbeiten.

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Anscheinend sind die Überlegungen nun weitestgehend abgeschlossen. Auf der offiziellen Website veröffentlichte der Community Coordinator des Spiels die geplanten Verbesserungen.

Die Änderungen in der Übersicht

  • Epische Star Cards (die besten, die es zum Release geben wird), kann man nicht mehr aus Kisten bekommen. Es sei nur möglich diese durch Crafting freizuschalten. Ausgenommen sind spezielle Karten für Vorbesteller oder die Deluxe-Edition.
  • Der Spieler muss einen bestimmten Rang erreichen, bevor er seine Star Cards aufrüsten kann. Ihr könnt euch also nicht einfach mehrere Kisten kaufen und dadurch sofort super starke Perks bekommen. Erst durch das Aufleveln eures Profils bekommt ihr die Fähigkeit, eure Karten immer weiter aufzurüsten.
  • Waffen sind an bestimmte Meilensteine gebunden. Es wird nur eine geringe Auswahl an Waffen geben, die ihr in Kisten finden könnt. Der Rest kann nur durch Spielen freigeschaltet werden. Ihr wollt eine neue Waffe für den Heavy Trooper? Spielt ihn und ihr bekommt neue Waffen für die entsprechende Klasse.
  • Auch klassenspezifische Items und Ausrüstung können freigeschaltet werden, in dem ihr die jeweilige Klasse spielt. Mit euren Fortschritten schaltet ihr dann klassenspezifische Kisten frei, die eine Mischung aus Star Cards und Crafting-Material für die Klasse enthalten.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass das System nicht final sei. Die Entwickler werden kontinuierlich an den verschiedenen Mechaniken im Spiel arbeiten, um die Community zusammen zu halten.

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Die geplanten Änderungen scheinen das kritisierte Pay2Win-Model vorerst deutlich abzuschwächen. Wie das System letztlich zu Release genau aussieht und ob es sich noch einmal ändern wird, sehen wir zum Release am 17. November 2017 für PS4, Xbox One und PC.

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