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Fazit: Star Wars Battlefront 2 im Test - Kontrollverlust im Weltraum

Fazit der Redaktion

Philipp Elsner
@gamestar_de

Als Fan von Star Wars, lässt mich die Solo-Kampagne von Star Wars Battlefront 2 enttäuscht zurück. Die Story und vor allem ihre Heldin Iden Versio bleiben dünn und oberflächlich, nie fiebere ich ernsthaft mit dem Schicksal der Charaktere mit. Selbst die Überleitung zu den Ereignissen von Episode 7 wirkt etwas seltsam konstruiert und nicht so ganz befriedigend.

Auch im Multiplayer werden nach einigen Stunden Spielzeit die offensichtlichen Fehler im Spieldesign durch die grandiose Fassade des Shooters hindurch sichtbar. So wirkt die direkte Verbindung von Zufalls-Lootboxen und Spielfortschritt mit den Klassen nicht nur aufgesetzt, sondern sogar demotivierend. Wenn ich ausschließlich meinen Offizier aufleveln will, muss ich entweder auf mein Glück beim Kauf von Lootboxen hoffen, oder mir mühsam entsprechende Sternkarten craften - beides kann schnell frustrierend werden.

Trotz bombastischer Kulisse und viel geskriptetem Drumherum stelle ich außerdem irgendwann fest, dass hier lediglich Einzelkämpfer unterwegs sind, die nebeneinander her spielen - jeder für sich und ohne den leisesten Hauch von Teamwork. Die Jagd nach Kampfpunkten, um den nächsten Helden zu ergattern, überwiegt meist das eigentliche Missionsziel. Da kann sogar auf einem vollen Server schnell das Gefühl Einsamkeit aufkommen.

Was bleibt, ist ein Gefühl von Kontrollverlust: Egal ob beim Respawn, beim eigentlichen Spielfortschritt meiner Lieblingsklasse oder der fehlenden Mapauswahl: Viel zu oft habe ich das ungute Gefühl, von Battlefront 2 bevormundet zu werden.

Rae Grimm
@freakingmuse

Als ich den Ankündigungstrailer zur Kampagne von Star Wars: Battlefront 2 gesehen habe, war mein erster und einziger Gedanke: "Endlich!" Nachdem mich der Multiplayer des ersten Battlefront eher kalt gelassen hatte, freute ich mich auf eine spannende neue Geschichte aus dem Star Wars-Universum - noch dazu mit einer unverbrauchten Anti-Heldin auf der dunklen Seite der Macht!

All die Freude über einen imperialen Hauptcharakter mit unerzählter Geschicht verpuffte allerdings mit jeder Minute, die ich Iden durch schlauchige Mohrhuhn-Level führte oder die Checkliste abhakte, die Dice bei der Wahl spielbarer Figuren abgearbeitet hat. Vor lauter aufgesetztem Fanservice gerieten Spielspaß, Story und der eigentliche Hauptcharakter so in den Hintergrund, dass der Star Wars-Fan in mir enttäuscht und gelangweilt zurückbleibt.

Da hilft es auch nicht, dass Soundtrack und optische Präsentation toll sind. Sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kampagne sich unfassbar lieb- und inspirationslos anfühlt und das Potenzial ihrer Idee nicht im Ansatz ausgeschöpft wurde.

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Ich bin nicht der größte Fan des ersten Battlefronts gewesen, war aber trotzdem auf den zweiten Teil gespannt. Und tatsächlich hat EA grundsätzlich an den richtigen Ecken angesetzt, den Umfang deutlich erhöht und endlich auch eine Solo-Kampagne hinzugefügt, die sich letztendlich allerdings als ziemlich enttäuschend herausstellt - selbst dann, wenn man keine hohen Ansprüche an Shooter-Kampagnen stellt.

Generell spielen sich die Multiplayer-Partien klasse und das Spiel macht auch durchaus Spaß, allerdings gehen mir besonders die Balancing-Probleme und die fehlende Möglichkeit gegen den Strich, direkt an der Frontlinie einzusteigen. Weiterhin nicht nachvollziehbar bleibt zudem für mich, dass EA das Sternkarten-System derart tief ins Spiel integriert hat, das macht das Aufleveln bestimmter Charaktere zum nervigen Glücksspiel. Ein schlechtes Spiel ist Battlefront 2 also somit beileibe nicht, allerdings bleibt bei mir ähnlich wie bei Phil der fade Beigeschmack übrig, dass hier viel viel mehr drin gewesen wäre.

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