Eric Barone aka ConcernedApe begann seine Arbeit an Stardew Valley ganz allein, an einem notdürftig zusammengebauten Schreibtisch. Seitdem hat sich seine Farming Simulation über 40 Millionen Mal verkauft und das Projekt ist zu seinem ganz persönlichen Lebenswerk geworden – das er niemals mit KI erweitern würde, wie er bekräftigt.
"Das wird niemals passieren"
Beim Lesen von Interviews mit Barone wird schnell klar, dass Stardew Valley einen besonderen Platz in seinem Leben hat. Sicherlich auch, weil er durch den Millionen-Bestseller finanziell ausgesorgt hat und zukünftige Projekte in seinem ganz eigenen Tempo angehen kann. Aber auch, weil der bahnbrechende Erfolg sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat.
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Haunted Chocolatier in 91 Sekunden: Alles zum neuen Spiel des Stardew Valley-Machers
In einem Interview mit IGN betonte er zusätzlich zu dieser persönlichen Bedeutung, dass das Spiel auch vielen Menschen wichtig sei und er sie deswegen nicht enttäuschen möchte.
“Ich habe die Möglichkeit, das Leben von Millionen von Menschen zu berühren. Das ist eine große Verantwortung. Ich will mein Bestes geben und hoffentlich einer positiven Einfluss auf das Leben der Menschen sein, auf eine reale, physische, Echtes-Leben-Art.”
Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, arbeiten er und sein Team weiterhin am nach wie vor sehr erfolgreichen Indie-Hit. Als nächstes steht etwa das große Update 1.7 an, das mehrere große Features hinzufügen soll.
In den nächsten zehn Jahren dürfte es "noch einige Updates" geben, vermutet Barone. Auf der Liste mit möglichen Ideen steht auch ein Farm-Editor, mit dem Fans ihre eigenen Bauernhof-Layouts erschaffen und untereinander teilen können. Ob dieses Feature tatsächlich kommt, ist nicht klar, aber eine Sache steht für Barone fest:
“Das würde nahezu unendlichen Wiederspielwert für Stardew Valley bedeuten. Ich bin sehr interessiert an Wegen, um den Wiederspielwert zu erhöhen, ohne die Nutzung von KI. Das wird niemals passieren”.
Einen Grund für den Erfolg des Spiels sieht der Entwickler darin, dass Stardew Valley nicht perfekt ist und seine Ecken und Kanten hat. In seinen Augen fühlt es sich "immer noch ungeschliffen" an, weswegen viele Menschen leicht Zugang finden würden. "Es fühlt sich persönlich an", meint Barone.
Dazu gehört auch, dass er manche kleinen Unstimmigkeiten bewusst im Spiel lässt, weil sie sympathische Bugs hervorrufen, die lustig sind. Dazu gehört etwa ein Dialog mit Abigail, den er an anderer Stelle im Interview erwähnt, laut dem die Bewohnerin einen Amethyst-Quarzstein isst und ihn auch noch richtig lecker findet. Dinge wie diese würden dem Spiel eine gewisse liebenswerte "Indie-Schrulligkeit" hinzufügen.
Wann Stardew Valley 1.7 oder Barones nächstes Spiel Haunted Chocolatier erscheinen, ist nicht klar. Der Entwickler gibt sich auch alle Mühe, kaum konkrete Anhaltspunkte zu liefern, um Druck auf ihn und sein Team zu verhindern.
Was denkt ihr: Worauf freut ihr euch bei Stardew Valley 1.7 oder Haunted Chocolatier am meisten?
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