Die State of Play war solide - und trotzdem habe ich etwas ganz doll vermisst

Tobi war angetan von der Vielzahl der Titel, die in den kommenden Monaten für die PlayStation 5 erscheinen. Trotzdem hat ihm eine Spiele-Kategorie gefehlt, die er bei Sony normalerweise schätzt.

Sony zeigte auf der State of Play im Februar 2026 jede Menge Spiele. Von einer Kategorie hätte es nach Tobis Geschmack aber ruhig mehr Titel geben dürfen. Sony zeigte auf der State of Play im Februar 2026 jede Menge Spiele. Von einer Kategorie hätte es nach Tobis Geschmack aber ruhig mehr Titel geben dürfen.

26 Spiele, 70 Minuten Laufzeit: Die State of Play im Februar 2026 hatte einiges zu bieten. Und zeigte eindrucksvoll, dass wir in den kommenden Monaten (und Jahren) mit zahlreichen Highlights für die Sony-Konsole rechnen dürfen. 

Neben First-Party-Spielen wie Saros und dem neu angekündigten Kena: Scars of Kosmora wird auch von Third-Party-Seite ordentlich abgefeuert – etwa Resident Evil Requiem, Control: Resonant oder Pragmata.

Nach den zuletzt veröffentlichten Verkaufszahlen hat auch diese State of Play gezeigt: Der PS5 geht es gut – und dank der gezeigten Titel dürfte sich die Konsole auch zukünftig hervorragend verkaufen. 

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Zu wenig bunte Farbtupfer in der Dunkelheit

Ich persönlich fand die Show unterhaltsam, war aber dennoch nicht zufrieden. Denn mir war eine bestimmte Kategorie von Spielen deutlich zu unterrepräsentiert.

Ich nenne diese Kategorie einfach mal "Gute-Laune-Spiele" oder "kreative Highlights". Also Titel, die ein positives Grundgefühl transportieren und denen man das im Trailer oder Gameplay auch sofort ansieht.

Es gab diese Spiele, keine Frage. Rayman: 30th Anniversary beispielsweise oder auch Darwin’s Paradox mit dem knuffigen Oktopus. Aber es waren eben zu wenige und wirkliche Highlights in diesem Bereich – wie etwa Oberknaller Astro Bot, den Sony vor zwei Jahren ebenfalls in einer State of Play aus dem Ärmel schüttelte – fehlten.

Tobias Veltin
Tobias Veltin

Obwohl sich Tobi für ganz unterschiedliche Genres begeistern kann, schätzt er vor allem Spiele, die das Kind in ihm wecken und mit einer positiven Grundhaltung für gute Laune sorgen. Nintendo-Titel schaffen das in schöner Regelmäßigkeit, aber auch Astro Bot gehört in diese Kategorie. Tobi findet, dass es gerade in Zeiten wie diesen mehr von diesen Spiele braucht.

Stattdessen erging sich die State of Play in einer Aneinanderreihung vieler und zumindest auf den ersten Blick ziemlich ähnlicher Spiele, die ich ganz grob als "düstere und/oder brutale (Fantasy-) Action-Spiele mit Third-Person-(Nah)kampf-Fokus" beschreiben würde. 

Project Windless, John Wick oder auch Beast of Reincarnation sind dafür nur einige Beispiele. Selbst das neue Kena – also der zweite Teil eines durchaus süßen Spiels – sah in den ersten gezeigten Szenen deutlich düsterer aus.

Um das ganz klar zu sagen: Ich bin mir sicher, dass die meisten davon gute bis sehr gute Spiele werden, mit denen man viel Spaß haben kann – auch ich. Aber die schiere Häufung dieser Spiele machte die Show in meinen Augen etwas zu gleichförmig und uninspiriert. 

PlayStation hat für mich neben starken Action-Titeln auch immer "bunte" Spiele bedeutet, etwa Crash Bandicoot, Jak & Dexter – oder eben Astro Bot. Genau diese Farbtupfer habe ich vermisst und bin sicher: Sie hätten dieser State of Play gut zu Gesicht gestanden.

Wie geht es euch: Habt ihr das gleiche Gefühl gehabt oder seht ihr es anders als ich?


Kommentare(8)
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