GameStars 2019

Unsere & eure liebsten Momente aus 30 Jahren Zelda-Geschichte

Die The Legend of Zelda-Reihe ist voll mit magischen und erinnerungswürdigen Momenten. Wir haben unsere liebsten Szenarien zusammengetragen.

von Redaktion GamePro,
14.12.2019 18:00 Uhr

Zum Abschluss unserer Themenwoche fassen wir unsere & eure liebsten Zelda-Momente zusammen. Zum Abschluss unserer Themenwoche fassen wir unsere & eure liebsten Zelda-Momente zusammen.

Seit dem ersten The Legend of Zelda von 1986 ist viel Zeit vergangen und Link hat einiges erlebt. Die Reihe ist voll mit spannenden, traurigen und schönen Momenten, die uns noch lange im Gedächtnis geblieben sind. Im Rahmen unserer Zelda-Themenwoche haben wir zusammengetragen, welche Stellen uns am besten Gefallen haben.

Außerdem haben wir aus den Kommentaren einige eurer Stimmen gesammelt. Danke an alle unsere Leser, die sich beteiligt haben! Hiermit endet unsere Themenwoche. In unserem Übersichtsartikel findet ihr noch einmal alle Artikel gesammelt.

Denkt außerdem daran, unserem interaktiven Zelda-Dungeon auf Instagram einen Besuch abzustatten! Solltet ihr die App gerade nicht parat haben, funktioniert das Mini-Spiel auch am PC, wenn ihr auf den Link klickt. Hier könnt ihr alles mit der rechten Pfeiltaste steuern.

Der Ganon-Endkampf bei Ocarina of Time

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Ich kann mich noch ziemlich genau erinnern, wie eindrucksvoll ich den Kampf gegen Ganondorf, also die menschliche Form des Bösewichts, am Ende von OoT empfand. Die lange gewundene Treppe mit dem roten Teppich zum Bossraum und natürlich den rothaarigen Fiesling an der Orgel, auf den ich ich dann anschließend die Energiekugeln zurückfeuern musste.

Was aber nach dem Kampf kam - in einer Situation in der ich dachte, ihn besiegt zu haben - werde ich nie vergessen. Denn kaum ein Videospiel-Moment hat für mich die Bezeichnung "episch" derart verdient, wie der, in dem sich das riesige Ganon-Monster langsam aus den Trümmern des Schlosses erhebt und zu voller Größe aufrichtet. Gänsehaut!

Linda Sprenger
@lindalomaniac

Mein liebster Zelda-Moment war weniger ein Moment als vielmehr eine sehr charmante Nebenaufgabe: In Link's Awakening - sowohl im Original als auch im Remake - muss ich Zaubermuscheln finden, die überall in der Spielwelt verteilt sind.

Als Kind machte mir diese eigentlich sehr simple (und aus heutiger Sicht sehr stumpfe) Sammel-Aufgabe unfassbar großen Spaß. Vermutlich weil ich auch im echten Leben gerne Dinge wie Pokémon-Karten, Sticker oder Murmeln hortete.

Zaubermuscheln versteckten sich in Büschen, Bäumen, unter Steinen, im Sand. Manchmal waren sie gut versteckt, manchmal war ihr Fundort sehr offensichtlich. Und als Belohnung gab's das Cocolint-Schwert, eine mächtige Waffe, die Energiestrahlen schießen kann. Dafür hatte sich die Muschel-Sammelei gelohnt!

Der Aufbruch in die große, weite Welt in Wind Waker

Marcus "Leroy" Schmitt
@Leroy_Schmitt

Für mich ist das gesamte Ende von Wind Waker eine ganz besondere Erfahrung gewesen. Nachdem mich der Abspann mit all seinen Blubberblasen nochmal daran erinnert, auf welche putzigen Figuren ich während meiner kunterbunten Reise traf, verabschiedet sich Link von seiner Familie und seiner Heimat, um die noch unbekannten Weiten des Ozeans zu erforschen.

Dabei vermittelt die Musik und die Szenerie ein Gefühl von Aufbruchstimmung und weckt mein Interesse dafür, welche Geheimnisse wohl noch in dieser großen Welt zu finden sind. Obwohl ich also gerade am Ende eines epischen Abenteuers angekommen, fühlt es sich nicht wie ein Ende, sondern eher wie der Beginn der nächsten großen Reise an. Welche Geheimnisse das sein könnten, wurde bis zum Erscheinen von Phantom Hourglass meiner Fantasie überlassen.

Dennis Michel
@DemiG0rgon

Einen ganz speziellen Zelda-Moment habe ich leider nicht für euch. Generell hab ich mit Twilight Princess erst recht spät mein erstes Abenteuer mit Link beendet, wodurch nostalgische Gefühle gegenüber Nintendos beliebtem Action-Adventure so gut wie nicht vorhanden sind. Mein Zelda heißt vielmehr Darksiders. Das düstere Setting um die Apokalyptischen Reiter taugt mir einfach mehr.

Ich bin allerdings sehr, sehr froh, dass ich in diesem Jahr das fantastische Link's Awakening mit dem Remake auf der Switch nachholen konnte. Dieses nahezu perfekt gealterte Meisterwerk hat mir über eine Woche lang tagtäglich wunderschöne Momente beschert und ich habe jede Sekunde des Spiels genossen. Von seiner Optik bis zur "Ballad of the Windfish", Link's Awakening ist einfach ein unfassbar positives und fröhliches Wohlfühl-Spiel.

Ocarina of Time auf dem 3DS

Maximilian Franke
@mafra_tw

Ich habe eine ganze Reihe an besonderen Zelda-Momenten, die alle in Ocarina of Time stattfinden. Das liegt ganz einfach daran, dass ich den Klassiker erst vor circa zwei Jahren auf dem Nintendo 3DS nachgeholt habe. Daher kann ich eigentlich das gesamte Spiel als "Besten Moment" zusammenfassen.

Von den ersten Schritten durch Links knuffiges Heimatdorf, bis zum coolen Bosskampf gegen Ganon - für mich hat tatsächlich alles gepasst. Sogar den Wassertempel habe ich sehr gerne gespielt. Als ich später das N64-Original nachgeholt habe, habe ich aber auch sofort verstanden, warum er bei vielen Fans verpönt ist. Auf dem 3DS hingegen ist er deutlich weniger nervig und einfach nur ein verdammt guter Dungeon.

Hannes Rossow
@Treibhausaffekt

Als ich Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal The Legend of Zelda: A Link to the Past gespielt habe, wusste ich noch nicht so viel darüber, wie Videospiele funktionieren. Als mir dann also gesagt wurde, dass ich drei Amulette finden muss, bevor ich den bösen Zauberer Agahnim besiegen kann, hielt ich diese Aufgabe für das komplette Spiel. Ein recht kurzes Abenteuer aber so ist das halt, dachte sich der 11-jährige Hannes.

Der Twist, dass es aber noch eine Schattenwelt von Hyrule gibt, die noch einmal genauso groß ist und es noch einmal sieben Dungeons gibt und viele Rätsel, die das Springen zwischen den Welten erfordern, hat mich damals komplett aus den Socken gehauen. In meinen Augen hat mir Nintendo damals ein zweites, noch umfangreicheres Zelda-Spiel geschenkt als ich dachte, ich wäre schon am Ende.

Diese Momente habt ihr u.a. gewählt

JTZ wird bei Abschieden melancholisch:

"Kein spezifischer Moment, aber was mir an den Zeldaspielen immer gefällt, sind die Abschiede von den Begleitern am Schluss. Das gibt den Enden immer einen leicht traurigen Beigeschmack, wodurch sie auch nicht zu kitschig werden. Manchmal nerven die Begleiter, trotzdem muss ich dann doch immer leicht mit den Tränen kämpfen, wenn es nach mehreren Dutzend Stunden Spielzeit heißt Lebewohl zu sagen."

Exgiant spielt mindestens einmal pro Jahr Majora's Mask:

"Wenn man die Questline mit Anju und Kafei beendet hat und sie sich in den Armen liegen, muss ich auch heute noch eine Träne unterdrücken. Die Quests sind teilweise sehr anspruchsvoll und erlauben keine Fehler, da man ansonsten alles nochmal machen kann (Diebesversteck). Und allein das saugt einen richtig in die Geschichte hinein und erhöht den Herzschlag."

BiBaButzemann kann sich nicht entscheiden:

"Die Frage ist einfach nur schwer! Es gibt zu viele wunderschöne Momente in Zelda-Spielen für mich!"

Jaska war nicht auf eine Zeitreise vorbereitet:

"Der Zeitsprung nach dem Ziehen des Masterschwerts in Ocarina of Time hat mich kalt erwischt, weil ich damals noch keine Tests oder so zu dem Spiel gelesen habe. War zudem auch noch mein allererstes Zelda, die Vorgänger habe ich alle erst später nachgeholt."

Umdieeckegedacht mag Züge:

"Ich fand Spirit Tracks sooo genial. Der Soundtrack und dazu mit dem Zug durch die Gegend zu fahren. Das war das erste und letzte mal, dass ich das Gefühl wie beim N64 hatte. Diesen Nintendo Charme wie ihn mir Ocarina of Time usw. geboten haben."


Kommentare(12)

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