Seite 2: Xbox One X im Test - Wie gut ist die 4K-Konsole gegen die PS4 Pro?

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar

Sechs Teraflops dank neuer Hardware

Die im Vergleich zur Xbox One S deutlich gestiegene Leistung der Xbox One X wird vor allem durch eine neue GPU mit höherer Taktrate und mehr Shader-Einheiten ermöglicht. Die im Vergleich zur Xbox One S deutlich gestiegene Leistung der Xbox One X wird vor allem durch eine neue GPU mit höherer Taktrate und mehr Shader-Einheiten ermöglicht.

Die meisten Details zu der Hardware im Inneren der Xbox One X sind seit den Enthüllungen von Eurogamer im April 2017 weitgehend bekannt. Wir haben sie bereits in einem separaten Artikel ausführlich analysiert, inklusive einer Erklärung des Begriffs »Teraflops« und Vergleichen zur PlayStation 4 Pro sowie dem PC. Deshalb gehen wir an dieser Stelle nur noch kurz auf die wichtigsten Eckdaten ein.

Um die im Vergleich zur Xbox One S mehr als vervierfachte Rechenleistung von sechs Teraflops zu ermöglichen, ist vor allem eine neue Grafikeinheit nötig gewesen. Das Modell der Xbox One X basiert auf AMDs Polaris-Architektur für Desktop-Grafikkarten in PCs (Radeon RX 400- und Radeon RX 500-Reihe).

Die GPU der Xbox One X ist primär durch deutlich mehr Shader-Einheiten (2.560 statt 768), eine höhere Taktrate (1.172 statt 913 MHz) und schnellerem Speicher (GDDR5 statt DDR3) klar flotter als das Modell der Xbox One S. Außerdem bietet sie FreeSync-Unterstützung für eine gleichmäßigere Bildausgabe (auch wenn das bislang primär auf PC-Monitoren statt von Fernsehern unterstützt wird). Die CPU mit acht Kernen auf Basis von AMDs Jaguar-Architektur wurde dagegen nur leicht verbessert (unter anderem in Form gesenkter Latenzen) und taktet jetzt höher (2,3 statt 1,75 GHz).

Eine wichtige Rolle spielt auch die Menge des Speichers: Von den 12,0 GByte GDDR5-RAM können Spiele immerhin 9,0 GByte nutzen. Auf der Xbox One S stehen ihnen dagegen nur 5,0 GByte des deutlich langsameren DDR3-RAMs zur Verfügung (PlayStation 4 Pro: 5,5 GByte GDDR5). Für Apps und das Betriebssystem sind außerdem zusätzlich 8,0 GByte verlöteter Flash-Speicher vorhanden.

Die Festplatte der Xbox One X ist zu guter Letzt nicht nur doppelt so groß wie beim günstigsten Standard-Modell der One S (1.000 GByte statt 500 GByte, der Aufpreis für das 1.000 GByte-Modell der One (S) beträgt etwa 80 Euro) sondern laut Microsoft auch 50 Prozent schneller. Das dürfte einerseits an mehr Umdrehungen pro Minute liegen (7.200 statt 5.400), andererseits am Speicherinterface (vermutlich SATA III statt SATA II). Teils deutlich kürzere Ladezeiten in Spielen sind die erfreuliche Folge.

Schaut man sich die Größe der für die Xbox One X mit Blick auf die unterstützte 4K-Auflösung angepassten Titel genauer an, scheint der zusätzliche Speicherplatz aber durchaus auch erforderlich zu sein: Download-Größen von 80 bis knapp über 100 GByte für das gesamte Spiel dürften hier keine Seltenheit sein.

Konsolen im Vergleich

In Sachen Größe halten sich die Unterschiede zwischen der PlayStation 4 Pro (links), der Xbox One S (Mitte) und der Xbox One X (rechts) in Grenzen. In Sachen Größe halten sich die Unterschiede zwischen der PlayStation 4 Pro (links), der Xbox One S (Mitte) und der Xbox One X (rechts) in Grenzen.

Xbox One S

PlayStation 4

PlayStation 4 Pro

Xbox One X

Teraflops (FP32)

1,4

1,84

4,2

6

Compute Units

12

18

36

40

Shader-Einheiten

768

1.152

2.304

2.560

GPU-Taktrate

913 MHz

800 MHz

911 MHz

1.172 MHz

GPU-Basis

AMD Jaguar

AMD Jaguar

AMD Polaris

Custom AMD Design

Speicher

8,0 GByte DDR3 + 32 MByte eSRAM

8,0 GByte GDDR5

8,0 GByte GDDR5

12,0 GByte GDDR5

Speicherbandbreite

68 GByte/s + 219 GByte/s

176 GByte/s

218 GByte/s

326 GByte/s

Speichertakt

2.132 MHz

5.500 MHz

6.800 MHz

6.800 MHz

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

256 Bit

384 Bit

CPU-Kerne

8

8

8

8

CPU-Takt

1,75

1,6

2,1

2,3

CPU-Basis

AMD Jaguar

AMD Jaguar

AMD Jaguar

AMD Jaguar (angepasst)

Fertigung

16 nm

28 nm

16 nm

16 nm

2 von 6

nächste Seite


zu den Kommentaren (175)

Kommentare(164)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.