Die Welt von Zelda: Breath of the Wild war schon etwas ganz Besonderes, Tears of the Kingdom setzt da aber nochmal einen drauf. Umso trauriger ist es, dass spezielle Geheimnisse von vielen Fans gar nicht entdeckt oder verstanden werden – vor allem, wenn sie wie in diesem Fall nicht den Vorgänger gespielt haben.
Die Tears of the Kingdom-Open World hält ein tragisches Geheimnis bereit
Ihr könnt in TotK zum Beispiel hunderte Male an einem ganz bestimmten Grabmal vorbeilaufen, ohne es überhaupt zu bemerken. Es sieht aus wie ein herumliegender Stein, ist aber eine Gedenktafel, die es in sich hat. Vielleicht habt ihr eine davon aber auch schon bemerkt, zum Beispiel in der Nähe des Spähpostens in den Ruinen des Ortes, der einst Schloss Hyrule umgeben hat.
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Auf der Switch 2 könnt ihr beide Open World-Zeldas in einer verbesserten Variante spielen
Ich bin in meinen knapp 200 Stunden jedenfalls mehrfach daran vorbeispaziert, ohne richtig zu verstehen, was es damit auf sich hat.
Es gibt insgesamt sieben Stück dieser Gedenktafeln, die wie liegende Grabsteine aussehen. Ihr könnt sie nachts besonders gut finden, weil die darauf abgelegten Blumen im Dunklen leuchten.
Bei den Blumen handelt es sich um den Prinzessinnen-Enzian, die Lieblingsblume von Prinzessin Zelda. Und genau die soll auch die Gedenktafeln beziehungsweise Grabmäler hergerichtet haben oder hat sie zumindest aufbauen lassen. Sie sind dazu gedacht, an all diejenigen zu erinnern, die während der Ereignisse der großen Verheerung gestorben sind. Also 100 Jahre vor den Ereignissen von BotW.
Das allein ist schon ziemlich tragisch und beeindruckend, aber Zelda TotK wäre nicht TotK, wenn nicht noch mehr dahinterstecken würde. Begebt ihr euch nämlich im Untergrund genau unter diese Grabstätten, könnt ihr dort drei ganz besondere Geistergestalten entdecken.
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Diese drei Figuren unterscheiden sich von denen, die ihr sonst auch an anderen Stellen im Untergrund finden könnt. Sie halten nämlich völlig unversehrte Waffen in der Hand und sind zum Beispiel nicht sichtbar, wenn ihr sie fotografiert. Auch die Mitglieder der Yiga-Bande können sie nicht sehen und berichten von mysteriösen, schwebenden Waffen im Untergrund.
An diesen Koordinaten findet ihr die Geister mit Waffen in ihren Händen:
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Was ist so cool daran?
Zum einen geht es uns ungemein ans Herz, dass wir nicht nur Gedenktafeln für die Gefallenen in der Open World finden können, sondern sogar die Geister dieser Verstorbenen im Untergrund.
Zum anderen spawnen dort richtig gute Waffen: Oft findet ihr in Zelda BotW nur verrostete Waffen. Die, die von diesen drei Geistern in der Hand gehalten werden, sind aber immer in perfektem Zustand, es handelt sich daher um sogenannte makellose Waffen.
Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass sich die Waffen mit der Zeit verbessern, wenn ihr ihre Gegenstücke benutzt und zerstört habt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr sie mit etwas fusioniert habt oder nicht. Wichtig ist aber auch, dass die Waffen nicht neu spawnen können, wenn ihr sie einmal in den Händen der Geisterstatuen gesehen und dort belassen habt.
Wollt ihr also immer neue, bessere Waffen, müsst ihr den Geistern ihre Waffen wegnehmen, auch wenn sie keine haben, die ihr nutzen wollt. Nur so können bei einem Blutmond neue, coolere Waffen dort spawnen. Aber eben auch nur, wenn ihr solche Waffentypen schon einmal zerbrochen habt.
Außerdem unterscheiden sich die Arten von Waffen sehr stark. Je nachdem, an welcher Stelle ihr die Geisterstatuen aufsucht, halten sie ganz unterschiedliche Mordwerkzeuge für euch bereit. Den Garde-Zweihänder findet ihr beispielsweise nur an den gefährlichsten Orten im Untergrund, zum Beispiel unter dem nördlichen Hebra sowie der Gerudo-Hochebene.
Sind euch die Grabstätten beziehungsweise Erinnerungstafeln in der Open World auch schon aufgefallen?
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