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Seite 3: Assassin's Creed: Origins im Test - Ägypten-Trip mit Kopf im Sand

Die unbeugsame Formel

Man möchte meinen, Ubisoft hätte die Herangehensweise an die offene Spielwelt mit Assassin's Creed: Origins komplett geändert. Tatsächlich aber bleibt unsere Reise durch die Open World zwischen den Hauptquests formelhaft. Unsere Vorgehensweise sieht im Grunde immer so aus wie das folgende Beispiel: Wir sind in Alexandria angekommen, der ersten großen Stadt im Spiel. Unsere nächste Hauptquest erfordert Level 12. Wir befinden uns aber erst auf Stufe 9 und müssen daher zum Aufleveln Erfahrungspunkte sammeln - zum Beispiel indem wir Nebenquests erledigen, nach Schatztruhen suchen oder Lager von Feinden befreien. Wir rennen von Symbol zu Symbol auf unserem Kompass, bis wir das erforderliche Level erreicht haben.

Während die Hauptgeschichte uns sehr wohl mit erinnerungswürdigen Momenten begeistert, uns beispielsweise durch God of War-artige Bosskämpfe jagt oder uns sogar auf hoher See in die aus Assassin's Creed 4: Black Flag bekannten Schiffskämpfe verwickelt, nehmen wir einen Großteil der zusätzlichen Open World-Aktivitäten nur als Punkte einer abzuarbeitenden Liste wahr.

Wir bewegen uns nicht nur zu Fuß oder mit dem Reittier durch die Welt, sondern können außerdem mit Booten über den Nil schippern. Wir bewegen uns nicht nur zu Fuß oder mit dem Reittier durch die Welt, sondern können außerdem mit Booten über den Nil schippern.

Natürlich bereitet uns diese Abarbeitung eine gewisse Art von Spaß. Doch während wir eine Nebenquest nach der anderen abschließen oder in Häusern, Höhlen, Gräbern oder im Nil nach Schatztruhen jagen, geraten wir eher in in einen Sammelrausch, der uns zwar antreibt, aber meistens highlightlos ist. Das ist ein bisschen so wie der sonntägliche Wohnungsputz: Regale entstauben und Boden wischen belohnt uns für den Moment zwar mit Sauberkeit, verkommt aber zur Routine, die in unserer Erinnerung letztendlich keinen nennenswerten Platz erhält.

Das würde uns nicht ganz so sehr stören, wenn zumindest die Nebenquests spannende Geschichten erzählen oder uns mit einfallsreichen Gameplay-Ideen überraschen würden. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Meisten aber erzählerisch langweilig und spielerisch repetitiv: Hier will ein auf einer Insel gestrandeter Saufbold von Krokodilen gerettet werden, da sollen wir einen verwundeten Trommler aus einem Lager befreien, der aber nicht selbst laufen kann, sondern stattdessen herausgetragen werden muss. Und überhaupt sollen wir immer wieder Verletzte aus gegnerischen Lagern retten, die wir zuerst mithilfe unseres treuen Adlers Senu nach feindlichen Soldaten absuchen, sie anschließend markieren, um sie dann entweder schleichend oder im offenen Kampf auszuschalten.

Assassin's Creed: Origins übertrumpft seine Vorgänger in vielen Belangen, ist vielleicht sogar das beste Spiel der ganzen Reihe. Doch während uns insbesondere das wunderhübsche Ägypten und die voller Höhepunkte steckende Geschichte ganz bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden, versinkt Vieles, was wir auf unserer Reise zwischen den Hauptquests des Spiels erleben, im heißen Wüstensand.

Assassin's Creed: Origins - Screenshots ansehen

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