Call of Duty: Modern Warfare - Darum sind die Maps so verschachtelt

Die Multiplayer-Maps und das Matchmaking des neuen Modern Warfare sind nicht jedermanns Sache. Infinity Ward hat bereits erklärt warum.

von Maximilian Franke,
07.11.2019 18:31 Uhr

Call of Duty: Modern Warfare hat für den Multiplayer ein umstrittenes Map-Design eingeführt. Call of Duty: Modern Warfare hat für den Multiplayer ein umstrittenes Map-Design eingeführt.

Mit Call of Duty: Modern Warfare kehrt Entwickler Infinity Ward zwar zu einem bekannten Franchise zurück, aber es hat sich trotzdem einiges geändert. Dazu gehört auch das Design der Multiplayer-Karten, auf denen die Spieler nun unterwegs sind. Der neue Ansatz gefällt allerdings nicht jedem. Es gibt Beschwerden über zu viele Ecken, Gebäude und Winkel, die campen besonders effektiv machen.

Multiplayer soll auch Anfängern Spaß machen

Warum das so ist, haben die Entwickler bereits vor Release im August verraten. Damals wusste allerdings noch niemand, was genau sie mit ihren Antworten gegenüber Infinity Ward meinten. Der YouTuber Birdman hat nun rückblickend das lange Interview mit GameInformer gefunden.

Darin erklären Narrative Director Taylor Kurosaki und Multiplayer Design Director Joe Cecot, dass unter anderem die Karten so verschachtelt sind, damit auch Anfänger eine Chance haben und nicht so schnell das Handtuch werfen.

Die entsprechende Antwort gibt's ab Timecode 39:03

"Wir wollen, dass diese [unerfahrenen] Spieler sichere Orte haben, an denen sie etwas Ruhe haben und lernen sich zu bewegen und zu schießen. Wenn sie dann einen Gegner sehen, denken sie 'Oh ja, jetzt kann ich es schaffen'."

Die offeneren Strukturen vergangener Maps, die meist auf einem 3-Wege-Prinzip basierten, unterstützen schnellere Bewegungen. Nun werden Spieler durch enge Gebäude und viele Ecken ausgebremst. Damit sollen weniger geübte Schützen unterstützt werden. Die häufigen Winkel erleichtern aber natürlich auch das hinterhältige Verstecken und Warten, bis jemand vorbeirennt.

Aus diesem Grund ist auch die Time-To-Kill kürzer, als in den bisherigen Serien-Teilen. Dies soll dafür sorgen, dass schneller Erfolge erzielt werden können und Spieler länger am Ball bleiben.

Schadet das nicht den Profis?

Die Nachfrage von GameInformer-Editor Brian Shea, ob diese Ausrichtung nicht zum Nachteil für die Hardcore-Spieler werden könnte, bringt die Entwickler etwas ins Stocken. "Das ist nicht der Plan", war damals die Antwort. Das Ziel sei, dass alle mit dem Spiel Spaß haben können.

Die Reaktionen unter dem Video von Birdman, sowie die des YouTubers selbst, fallen sehr negativ aus. Kritisiert wird, dass schlechte Spieler bevorzugt werden, anstatt ein System zu entwickeln, mit dem alle Spieler sich aus eigener Kraft heraus verbessern können.

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