Crimson Desert: So findet ihr die perfekten Grafik-Settings für euren PC

Die PC-Version steckt voller Grafik-Einstellungen, die einen großen Einfluss auf das Bild, aber natürlich auch auf die Framerate haben. Wir verraten euch, wie ihr das beste aus eurem PC herausholt.

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Am PC können wir ne ganze Menge einstellen – gehen wir es einmal durch. Am PC können wir ne ganze Menge einstellen – gehen wir es einmal durch.

Crimson Desert ist ein unglaublich hübsches Spiel, in dem ihr schon mit vergleichsweise alter Hardware richtig viel Bildqualität bei hohen Bildraten herausholen könnt. Wir erklären euch, was hinter den einzelnen Optionen steckt und wie ihr mit ihnen das Beste aus eurem PC herausholt.

Die besten PC-Einstellungen zur Grafik

Wir gehen dafür einmal die Einstellungen durch und verraten euch danach noch, wie ihr sie genau an die Leistung eures PCs anpassen könnt.

Upscaling-Typ

  • zu finden unter: Sonstiges/Optionen/Einstellungen/Video
  • Empfehlung:
    • AMD: Modell FSR 3.1, Modus je nach Leistung
    • Nvidia: Modell DLSS 4.0, Modus je nach Leistung

Mit FSR oder DLSS können wir wesentlich höhere Bildraten erzielen und somit Raum für höhere Details und Raytracing-Qualität schaffen. Die jeweilige Stufe – von DLAA bis Ultra Performance – ist abhängig von der Leistung eures PCs. Geht hier so hoch wie möglich, beziehungsweise so weit runter wie nötig.

Nvidia: DLSS 4.5 erzielt zwar potentiell bessere Ergebnisse mit weniger Ghosting (Schlieren rund um bewegliche Objekte), ist aber spürbar leistungshungriger und hat in Crimson Desert auch mit ein paar Problemen zu kämpfen. Schatten sind etwa häufig unruhiger und auch mit Raytracing-Effekten an dunklen Orten tut sich das neuere Modell schwer. Daher empfehlen wir aktuell das Modell 4.0.

Video starten 0:39 So schaltet ihr die Schnellreise in Crimson Desert frei!

Frame-Generation

  • zu finden unter: Sonstiges/Optionen/Einstellungen/Video
  • Empfehlung: Je nach Basisframerate

Über Frame Generation könnt ihr die Bildwiederholrate ungefähr verdoppeln, dann werden KI-generierte Frames zwischengeschoben. Die Bildqualität beeinflusst das unserer Meinung nach kaum, lediglich auf der Minimap und im restlichen HUD haben wir gelegentlich kleine Fehler entdeckt, die mit Blick auf das gesamte Bild aber kaum auffallen.

Der Nachteil von Frame Generation ist aber, dass die Latenz ansteigt, also die Verzögerung zwischen unseren Eingaben und dem Ergebnis auf dem Bildschirm. Je nach Grafikkarte und Basisframerate kann diese stark ansteigen und für eine ungenaue Steuerung sorgen.

Mit Nvidia Reflex (siehe unten) könnt ihr dem aber in einem gewissen Rahmen entgegenwirken und auch VRR wirkt sich positiv aus. Im Zusammenspiel mit VSync steigt die Latenz allerdings enorm – in diesem Fall solltet ihr auf keinen Fall auf Frame-Generation zurückgreifen.

Wir haben auf einem PC mit einer RTX 4080 und einem MSI MPG 322URX QD-OLED-Monitor 40 fps als ungefähre Schwelle für Frame Generation ausgemacht, je nach GPU-Power und Monitor kann die aber auch deutlich höher liegen.

Nvidia Reflex

  • zu finden unter: Sonstiges/Optionen/Einstellungen/Video
  • Empfehlung: An

Wie im vorherigen Abschnitt bereits erwähnt, erhöht die Frame-Generation den Input-Lag und Nvidia Reflex steuert dem entgegen. Aber auch wenn ihr ohne die künstlich erschaffenen Frames spielt, schadet der Modus nicht. Daher unbedingt einschalten, wenn ihr über eine Nvidia-Karte verfügt.

Nvidia DLSS Ray Reconstruction / AMD Ray Regeneration

  • zu finden unter: Sonstiges/Optionen/Einstellungen/Video
  • Empfehlung: Aus (könnte sich durch Patches allerdings ändern)

Ein Feature, das ein echter Hingucker und ein spürbares Update in puncto Beleuchtung ist. Allerdings verlangt es selbst starken Karten sehr viel ab. In der Review-Fassung büßte Crimson Desert damit auch eine Menge Oberflächendetails ein, zudem beobachteten wir einige flackernde Schatten. Daher empfehlen wir aktuell, ohne Ray Reconstruction zu spielen.

Ray Reconstruction An Ray Reconstruction Aus Ray Reconstruction An Ray Reconstruction Aus

Die Belichtung sieht mit RRC zwar deutlich besser aus, aktuell führt ein Fehler aber noch dazu, dass die Displacement Maps fehlerhaft sind und die Oberflächen dadurch extrem flach wirken.

Grafikdetails

  • zu finden unter: Sonstiges/Optionen/Einstellungen/Grafik
  • Empfehlung: Je nach Leistung eures PCs

Hier können wir diverse Einstellungen für Texturen, Schatten und Beleuchtung vornehmen. Die hängen allerdings enorm von der Leistung eures Systems ab. Um herauszufinden, was generell bei euch möglich ist, müsst ihr zwangsweise etwas herumprobieren.

Niedrig Mittel Niedrig Mittel

Die größten Sprünge macht das Spiel in den meisten Einstellungen beim Schritt Niedrig auf Mittel. Das liegt vor allem am dazukommenden Raytracing und der Modellqualität, die den Texturen auf mittlerer Stufe viel mehr Dreidimensionalität verleiht.

Letzteres zahlt allerdings auch einen Preis, denn hin und wieder und je nach Winkel ist an den Kanten von Objekten nun ein leichter Schimmer zu erkennen. Der erhöhte Plastizität der Objekte hat uns aber darüber hinweg getröstet.

Von Mittel auf Filmisch ist der Unterschied zwar ebenfalls groß, der direkt sichtbare Sprung fällt aber weniger auffällig aus. Wovon wir aktuell noch abraten, ist die zusätzliche Maximal-Stufe der Beleuchtung. Die sieht zwar wirklich nochmal deutlich besser aus, frisst aber extrem viel Leistung und hat aktuell zudem noch mit sehr unruhigen Schatten zu kämpfen.

Mittel Filmisch Mittel Filmisch

Um die besten Einstellungen für euch zu finden, könnt ihr etwa wie folgt vorgehen:

Schritt 1: Stellt unter Video die Auflösung eures Monitors ein, wählt je nach Empfehlung oben FSR oder DLSS als Skalierer aus und aktiviert dort den Balanced-modus. Wählt nun bei Grafik die Voreinstellung "Hoch". Der Rest, wie oben empfohlen.

Schritt 2: Seid ihr im Spiel, könnt ihr jetzt etwas herumlaufen und eure Leistung checken. Wechselt ihr etwa ins Grafik-Menü, seht ihr dort einen FPS-Zähler. Alternativ könnt ihr ihn auch über Steam oder euren Nvidia-Treiber anzeigen lassen.

Schritt 3: Jetzt könnt ihr die Einstellungen stufenweise an eure Wunschframerate anpassen. Sind das 60fps, geht ihr wie folgt vor.

  • Liegt ihr über 70fps: Skalierer oder Grafik-Preset eine Stufe nach oben
  • Liegt ihr unter 60fps: Skalierer oder Grafik-Preset eine Stufe nach unten
  • Schritt bis zum gewünschten Ergebnis wiederholen.

Dabei gilt folgenden Priorität für das Grafik-Preset (GP) und die Skailierungs-Qualität (SQ) in absteigender Reihenfolge:

  • GP Mittel
  • SQ Balanced
  • GP Hoch
  • SQ Qualität
  • SQ DLAA
  • GP Ultra
  • GP Filmisch

Sobald ihr in der Nähe der Werte ankommt, ganze Preset- oder Qualitätsstufen aber den Rahmen der verbliebenen Möglichkeiten sprengen oder zu weit gehen, könnt ihr noch etwas feintunen.

Viel Leistung könnt ihr bei der Beleuchtung herausholen. Mit Hoch oder Ultra habt ihr bereits ein sehr gutes Ergebnis, das ein Umstellen auf Filmisch oder gar Maximal unnötig macht. Auf den beiden höchsten Stufen verschlingt die Option spürbare Portionen eurer Leistung. Dazu kommt, dass die Maximal-Stufe mit einigen Fehlern, wie unruhigen Schatten zu kämpfen hat.

Sonderfall Laubdichte: Wenn ihr auf sehr hohen Einstellungen spielt, fallen euch schnell die vielen kleinen Popins auf. So tauchen kleine Grasbüschel und Steine häufig direkt vor euch ganz spontan auf, was ziemlich nervig ist. Das könnt ihr umgehen, wenn ihr die Option maximal auf Hoch stellt und einen Bogen um Ultra und Filmisch macht. Auf die restlichen Details hat das kaum sichtbare Auswirkungen.

Alle anderen Optionen verbrauchen vergleichsweise wenig Leistung und und schon auf den Stufen Mittel-Hoch könnt ihr in den meisten Kategorien eine prima Optik herausholen.

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Kommentare(14)
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