In der Welt der Fallout-Videospiele gibt es so einiges an gefährlicher Flora und Fauna, die euch an den Kragen will. Zu den zweifellos gefährlichsten dieser Kreaturen gehören die Todeskrallen (auch Deathclaws), die jetzt auch in der Amazon-Serie zu sehen waren. Wir verraten euch, was es mit dem Monster auf sich hat, falls ihr die Spiele nicht kennt oder euer Lore-Wissen auffrischen wollt.
Letztes Update am 8. Januar 2026: Dieser Artikel ist bereits in einer früheren Version erschienen. Wir haben den Artikel nochmals überprüft und aktualisiert.
Spoilerwarnung: Wir erwähnen hier eine Szene aus Fallout Season 2, Folge 4, gehen aber nicht auf Details ein.
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Fallout ist sehr viel realistischer, als ihr denkt
Das ist der Ursprung der Deathclaws aus Fallout Season 2, Episode 4
Ein T-Shirt-Design hat bereits vor dem Beginn von Fallout-Staffel 2 auf Amazon für Aufsehen gesorgt. Es deutete nämlich darauf hin, dass Cooper Howard (also der Ghul, bevor er zu einem solchen wurde) in einer T-45-Power-Rüstung vor einer Todeskralle stand; also vor der Apokalypse.
In der vierten Episode dieser Staffel war genau diese Szene nun zu sehen, als Rückblick auf das "frühere Leben" des Ghuls bei einem Kampfeinsatz. Wer die Spiele nicht kennt oder sie gezockt hat, aber nicht super tief in der Lore steckt, dürfte sich nun wahrscheinlich wundern, wie es sein kann, dass dieser gefährliche Monstertyp schon so früh in der Geschichte des Spiele-Universums auftaucht.
Wir haben die Erklärung für euch:
Mit der Entstehung der Todeskralle ist es nicht wie bei anderen mutierten Wesen im Ödland. Sie sind kein Nebenprodukt des Großen Krieges und der damit einhergehenden Strahlung. Vielmehr wurden sie gezielt gezüchtet.
Ursprünglich wurden Todeskrallen schon vor dem Großen Krieg, der die Welt von Fallout in eine postapokalyptische Landschaft verwandelt hat, erschaffen. Sie sind nämlich modifizierte Jackson Chamäleons, deren DNS mit der von anderen Arten vermischt wurde.
Entwickelt wurden sie vom US-Militär, um Menschen bei gefährlichen militärischen Missionen zu ersetzen. Später wurden sie vom Meister noch weiter mit dem FEV (Forced Evolutionary Virus) modifiziert.
Allerdings wurden sie anscheinend nie bei Militärmissionen eingesetzt. Stattdessen sind sie nach dem Großen Krieg in die Wildnis geflüchtet, wo sie in Freiheit lebten und sich ausbreiteten.
Eigentlich sollte man meinen, dass die Geschichte der Todeskrallen damit zu Ende ist und für die meisten von ihnen trifft das auch zu. Allerdings gibt es eine Untergruppe von Todeskrallen, die noch ein ziemlich absurdes Schicksal durchliefen.
Die Enclave hat nämlich an ihren eigenen Todeskrallen gewerkelt und es dabei geschafft, eine intelligente Unterspezies zu züchten. Allerdings stellte die sich als zu schlau heraus und sagte sich von der Enclave los, weil sie nichts mit der Organisation zu tun haben wollten:
Die Enclave setzte auch danach noch Todeskrallen ein, allerdings nur mithilfe einer sogenannten Domestication Unit – einem Kybernetisches Implantat, mit dem sich der Geist der Todeskrallen kontrollieren lässt.
Wie hat euch der Auftritt des ganz speziellen Monsters in der Serie gefallen?
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