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Seite 3: Final Fantasy X/X-2 HD im Test - Liebesgeschichte mit Lifting

Final Fantasy X-2 HD Remaster

Das gab es vorher noch nie: Ein Final Fantasy, das die Geschichte des Vorgängers weiterspinnt, bekannte Orte besucht und sich mit dem Schicksal der Helden aus dem Vorgänger beschäftigt! Und dann noch diese poppige Aufmachung mit rein weiblicher Party und fliegendem Kostümwechsel im Kampf - keine Frage, Final Fantasy X-2 schlug anno 2003 trotz seiner Qualität das geballte Misstrauen der Spieler entgegen. Nun ist es als HD-Version für PS3 sowie Vita neu erschienen und bringt nicht nur aufgefrischte Grafik mit, sondern auch eine westliche Spielmodus-Premiere.

Final Fantasy X / X-2 HD - Trailer 1:44 Final Fantasy X / X-2 HD - Trailer

Einmal Spira und Zurück

In der Wüste legen sich Yuna, Rikku und Paine mit aggressiven Robotern an. In der Wüste legen sich Yuna, Rikku und Paine mit aggressiven Robotern an.

Im Mittelpunkt von Final Fantasy 10-2 steht Yuna. Die Beschwörerkarriere hat sie an den Nagel gehängt, reist jetzt mit Cousine Rikku und der verschlossenen Payne durch Spira und macht Jagd auf Sphären - Aufzeichnungen aus Spiras lange vergessener Vergangenheit. In einer Sphäre sieht Yuna einen jungen Mann, der ihr ziemlich bekannt vorkommt. Und schon nimmt ein weiteres Abenteuer um das Schicksal Spiras seinen Lauf.

Das läuft im Gegensatz zum Vorgänger so gar nicht mehr linear ab. Fast von Anfang an steht Yuna und ihren Freundinnen ganz Spira offen, per Luftschiff kann jeder wichtige Ort direkt angeflogen werden. Zu tun gibt es auch überall etwas: Neben dem Hauptstrang der Geschichte erwarten die drei Mädels jede Menge Nebenaufgaben und auch mal das eine oder andere Minispiel.

Cross-Save-Funktion
Wer Final Fantasy X/X-2 für PlayStation 3 und PS Vita besitzt, kann die Savegames zwischen den Versionen beliebig austauschen und so z.b. den PS3-Spielstand auf die Vita übertragen und unterwegs weiterspielen.

Echtzeit-Klopperei

Auch wenn Spira nicht mehr von Sin heimgesucht wird, gibt es noch Monster in Hülle und Fülle. Auch Yuna und Co werden nach dem Zufallsprinzip angegriffen, mechanisch laufen die Gefechte aber vollkommen anders ab als im Vorgänger. Wie in früheren Serienteilen wird wieder in Echtzeit gekämpft. Ein Balken lädt sich auf; wenn er voll ist, dann könnt ihr agieren. Ein fliegender Charakterwechsel ist nicht mehr nötig - mehr als drei Heldinnen gibt es ohnehin nicht.

Der fliegende Kleiderwechsel gehört zur Tagesordnung – für jede Situation haben die Heldinnen das richtige Kostüm parat. Der fliegende Kleiderwechsel gehört zur Tagesordnung – für jede Situation haben die Heldinnen das richtige Kostüm parat.

Dafür wechseln Yuna, Rikku und Paine aber mitten im Kampf das Kostüm und damit auch die Rolle: Um zünftig reinzuhauen, sind Krieger, dunkler Ritter oder Berserker stets eine gute Wahl, für knifflige Gegner wechselt ihr schnell zum weißen Magier, zur Glücksdame oder zur Alchemistin. Die Rollen sind zahlreich und laden zum Experimentieren ein, die Kostüme sind originell gestaltet und mal cool, mal witzig und gerne auch mal sexy.

Neue HD-Abenteuer

Die HD-Überarbeitung kann sich wie bei Final Fantasy X HD (siehe vorherige Seite) mehr als sehen lassen. Zwar wurde hier nichts an der Musik geändert, die Texturen sind aber scharf, die Gesichter der Hauptfiguren ansprechend modelliert und die farbenfrohe Umgebung kommt auf der Vita fast noch besser zur Geltung als in der ohnehin schon sehr hübschen PS3-Fassung - auch wenn nicht alle Orte optisch vollends überzeugen können. Dennoch beeindruckend, dass ein so altes Spiel selbst dem aktuellen Lightning Returns: Final Fantasy 13 bedrohlich nah auf die Grafikpelle rückt.

The Last Mission ist zum ersten Mal auch im Westen spielbar. Hier erforscht ihr den riesigen Lutycyr-Turm. The Last Mission ist zum ersten Mal auch im Westen spielbar. Hier erforscht ihr den riesigen Lutycyr-Turm.

Außerdem gibt es zusätzliche Kostüme sowie einen komplett neuen Spielmodus: »The Last Mission« setzt inhaltlich nach dem Ende der Handlung an und lockt mit einem kompletten Dungeon-Abenteuer im Rogue-Stil. Aus der Draufsicht steuern wir Yuna, Rikku oder Paine rundenweise: Jedes Mal, wenn wir reden laufen läuft, bewegen sich auch die Monster. Falls wir sterben, starten wir wieder von vorne, können aber auf erbeutete Ausrüstung zurückgreifen, die wir zuvor »gespeichert« haben. So werden wir immer stärker. Okay, das reißt spielerisch keine Bäume aus, entpuppt sich aber als durchaus motivierende Verlängerung. Wir finden's gut - bislang war die letzte Mission japanischen Spielern vorbehalten.

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