In Animal Crossing: New Horizons wird nicht gefarmt, sondern gebastelt

Ein Gameplay-Element, das im Animal Crossing-Trailer wie Farming aussieht, ist eigentlich Teil des Crafting.

von Ann-Kathrin Kuhls,
16.06.2019 13:12 Uhr

Animal Crossing: New Horizons - E3 2019-Trailer mit Gameplay & Release-Termin 1:49 Animal Crossing: New Horizons - E3 2019-Trailer mit Gameplay & Release-Termin

Als Animal Crossing: New Horizons auf Nintendos E3-Direct vorgestellt wurde, haben wir auch direkt einen Trailer sowie Multiplayer-Gameplay serviert bekommen. Was jedoch gefehlt hat war die Klärung einer Frage, die der Trailer aufgeworfen hatte: Wird es Farming in New Horizons geben?

Die Frage ist nicht ganz so abwegig. Immerhin will Entwickler Nintendo mit dem neuen Animal Crossing alte Fans glücklich machen, aber auch neue Mechaniken und Gameplay-Twists einführen. Deswegen starten wir auch nicht ein einem bereits gebauten Dorf, sondern mit einem Zelt am Strand, und bauen den Rest des Dorfes erst noch um uns herum.

Da es auch dieses Mal wieder Jahreszeiten gibt, liegt der Gedanke nahe, dass auf der Insel vielleicht auch diverse Getreidesorten gedeihen könnten. Auf die Frage hin, ob der Trailer eine Art von Farming gezeigt haben könnte, gab es im Interview auf der E3 jedoch ein klares Nein.

Was wird hier gebuddelt?Was wird hier gebuddelt?

Im Trailer sei das Pflanzen von Blumen und Bäumen zu sehen, so wie der Bau einer Straße. Farmen im klassischen Sinne sei noch kein Teil des Gameplays. Das bedeutet aber nicht, dass wir auf der Insel mit Pflanzen nichts am Hut haben, sagt Aya Kyogoku aus dem Animal Crossing: New Horizons-Team.

"In New Leaf konnten wir Blumen pflanzen, die sofort sprossen und dann mit anderen für neue Farben bestäubt werden konnten. In New Leaf werden die Blumen zu Craftingmeterialien. Aus gepflückten Blumen lassen sich im DIY-Menü beispielsweise Blumenkränze herstellen. "

Es wird also eher gebastelt als gefarmt. Das ist jedoch nicht der einzige Verwendungszweck für die Blütenpracht. Anders als beispielsweise in Animal Crossing: Pocket Camp, wo die Blumen nur in einem Beet wachsen konnten und nach dem Pflücken verschwanden, wählt New Horizons einen anderen Ansatz:

"Drei Tage, nachdem die Spieler die Blumen gepflückt haben, wachsen sie nach. So bleibt kein trauriger Fleck zurück, sondern eine Dekoration für die Insel. Spieler können sich also entscheiden, ob sie BLumen als Crafting-Material oder als Deko verwenden wollen. "

Auf der Insel können Pflanzen wie die Stiefmütterchen unten links auch als Dekoration fungieren.Auf der Insel können Pflanzen wie die Stiefmütterchen unten links auch als Dekoration fungieren.

Also kein direktes Farmen, aber definitiv Gartenarbeit. Wie das konkret aussieht, erfahren wir entweder bei einer der kommenden Nintendo Directs oder 2020, wenn Animal Crossing: New Horizons für die Nintendo Switch erscheint.

Würdet ihr euch Farming in Animal Crossing wünschen?


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