Fazit: Minecraft im Test - Eine Wertung für den Meilenstein

Fazit der Redaktion

Ann-Kathrin Kuhls: Minecraft packt dich entweder von Anfang an, oder du hasst es. Ich habe mich lange davor gedrückt, es herunterzuladen, weil ich wusste, dass ich davon nicht loskommen werde. Jetzt habe ich es trotzdem gemacht. Seitdem habe ich meine Familie nicht mehr gesehen, und mein Mitbewohner schiebt mir Pizza unter der Tür durch. Na ja, ganz so schlimm ist es vielleicht nicht, aber ich muss schon zugeben: Minecraft macht mich süchtig.

Natürlich ist die Konsolenversion deutlich abgespeckter als die für den PC, die Welt ist kleiner und die gefühlt hunderttausend Mods fehlen. Aber das Grundprinzip ist erhalten, und darauf kommt es mir persönlich an. Ich will keine lila gestreiften Eier ins Spiel modden, ich will ein schönes Haus bauen und zwischendurch ein paar Monster plätten. Das macht mich glücklich. Und das schafft Minecraft. Fein.

Markus Schwerdtel: Ich kann sagen: Ich war von Anfang an dabei. Schon lange vor dem Konsolenstart habe ich Minecraft intensivst am Rechner gespielt. Und eigentlich dachte ich im Mai 2012, ich wäre Minecraft-satt. Aber dann kam die Xbox-360-Fassung und der Spaß ging von vorne los. Mittlerweile habe ich wieder etwas Distanz zum Phänomen und spiele nur noch selten – jetzt auf der Xbox One.

Aber gerade diese Distanz lässt mich Minecraft als das sehen, was es ist: eins der wichtigsten Spiele des Jahrzehnts. Und der Beweis, dass Indie-Entwickler die Spielewelt verändern können. Und vor allem einer der besten Zeitfresser, die mir in meiner langjährigen Spielerkarriere untergekommen sind. Kurz: ein Meilenstein.

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