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Seite 2: Monster Hunter Rise für Nintendo Switch im Test - Revolution ohne Biss

Tower Defense á la Monster Hunter

Zwischendurch erhaltet ihr sogenannte Randale-Missionen. Darin verteidigt ihr allein oder mit bis zu vier Mitspieler:innen das Dorf vor der anrollende Horde von Monstern. Dabei platziert ihr Verteidigungsanlagen wie beispielsweise Kanonen, Ballisten oder Sprengkörper, mit denen ihr drei Arten von Monstern davon abhalten müsst, die Dorftore zu durchbrechen.

  • rote Monster zerstören eure Verteidigungsanlagen und attackieren euch so oft sie können
  • blaue Brecher-Monster rennen zum Tor selbst und ignorieren sonst alles in der Umgebung.
  • grüne Monster attackieren euch aus der Entfernung und müssen mit Ballisten vom Himmel geholt werden.

Am Ende einer Welle erscheint immer ein Boss-Monster, welches ein wenig stärker ist, sich sonst aber kaum vom Rest unterscheidet. Als letztes tritt euch eines der Apex-Monster entgegen. Mit einem Schrei zerstören sie gleich eure halbe Verteidigung. Spätestens jetzt solltet ihr die Bewohner Kamuras einsetzen, die wie eine Art Superverteidigungsanlage wirken. So räumt die Köchin des Dorfes mit ihrer Gatling-Kanone im Alleingang ganze Horden weg. Den Rest müsst ihr dann im Nahkampf erledigen.

Randale-Events machen besonders im Multiplayer einen Riesenspaß und sind eine willkommene Abwechslung. Randale-Events machen besonders im Multiplayer einen Riesenspaß und sind eine willkommene Abwechslung.

Spaßiges Chaos: Dieser Spielmodus macht eine Menge Spaß, besonders im Multiplayer, wenn ihr mehrere Kanonen besetzen könnt, einer die Artillerie abfeuert oder Monster in Fallen lockt. Allein wird das Ganze aber sehr fummelig. Da sich alle Monster nur auf euch fokussieren, werdet ihr häufig eher durch die Gegend geschleudert, als dass ihr Zeit hättet, eine Kanone zu bedienen. Hier passt das Balancing nicht ganz, genau wie unglücklicherweise auch an ein paar anderen Stellen, die im Gegenteil aber zu einfach sind.

Zahnlose Kolosse

Sprechen wir über den Elefanten im Raum. Monster Hunter Rise ist sehr leicht. Zwar enthält das Spiel wie alle anderen Teile zuvor erst einmal nur Low- und High-Rank Missionen, diese sind allerdings so leicht, dass Veteran:innen sie ohne größere Anstrengungen beenden können. Wir haben alle Quests des Dorfes und der Gildenhalle erledigt und alle direkt im ersten Versuch geschafft. Dabei haben wir sogar wild die Waffen gewechselt und sind mit uns eher unbekannten Waffen gegen neue Monster angetreten. Solange ihr eure Rüstung halbwegs verbessert und die Waffe aktuell haltet, werdet ihr kaum ins Schwitzen geraten.

Erst gegen Ende der Gildenquests im High-Rank werdet ihr wirklich herausgefordert und solltet eure Seilkäfer-Fähigkeiten gemeistert haben. Denn ein Magnamalo oder Rajang geben euch bedeutend weniger Spielraum für Fehler. Dann lohnt es sich auch, die Umgebung zu seinem Vorteil zu nutzen und Monster gegeneinander auszuspielen.

Mit einem gezielten Seilkäfer-Schlag könnt ihr Monster ausknocken. Mit einem gezielten Seilkäfer-Schlag könnt ihr Monster ausknocken.

Ein Problem mit den Hitboxen: Verlasst euch gegen solche Gegner dann allerdings nicht zu stark auf Luftmanöver, den besonders bei den schnellen und großen Monstern im Endgame fallen die teilweise nicht nachvollziehbaren Hitboxen auf. Eure Gegner pflücken euch dann aus luftiger Höhe oder sogar von meterhohen Klippen, ohne euch wirklich zu berühren. Wir hätten uns hier eine elegantere Möglichkeit gegen die hohe Beweglichkeit von Spieler:innen gewünscht, wie neue Moves.

Monstermäßiger Umfang

Die Story habt ihr locker in 15 Stunden erledigt, wenn ihr keinerlei größere Grind-Pausen für bessere Ausrüstung einlegt. Doch danach geht es in Monster Hunter erst richtig los. Es gibt Missionen für neue Wechselkünste, zusätzliche Nahrungsmittel für die Küche oder sogar neue Waffendesigns.

Schläfert zum Beispiel einen Azuros ein und macht ein Foto von ihm, damit ihr einen neuen Teddybären-Hammer bekommt. Das motiviert, genau wie das Dekosystem. Mit Dekorationen fügt ihr eurer Ausrüstung neue Fähigkeiten hinzu. Diese könnt ihr aus allerlei Monsterteilen herstellen und müsst nicht mehr auf zufällige Dekos hoffen, wie noch in Monster Hunter: World.



Das bietet der Multiplayer
Für den Multiplayer könnt ihr entweder selbst eine Vierspieler-Lobby erstellen oder einer beitreten. Mit Tags könnt ihr dabei bestimmen, worum es gehen soll: Hardcore-Monsterjagd, gemütliches Farmen oder doch lieber Randale gegen Apex-Monster. Habt ihr hingegen keine Lust, euch zu organisieren, dann lassen sich Quests auch für andere Spieler:innen öffnen, die mitten im Spiel beitreten können, oder ihr springt in eine zufällige Quest anderer.

Dabei skaliert der Schwierigkeitsgrad der Monster automatisch mit der Spieleranzahl. Am Ende jeder Jagd könnt ihre euren Mitspieler:innen einen Like verpassen. Geben sie euch im Gegenzug auch einen, könnt ihr sie leicht in einer Liste wiederfinden, falls ihr noch einmal mit ihnen zusammen jagen möchtet. Habt ihr feste Jagdpartner, dann solltet ihr eine Jägerverbindung gründen. Dort seht ihr immer direkt, wer online ist und gerade Lust auf gemeinsame Jagden hat.

Mit speziellen Marken aus Randale-Kämpfen fertigt ihr sogar komplett individuelle Waffen an, die ihr nach euren Wünschen anpassen könnt. Oder ihr verbessert die übrigen Waffen mit neuen Eigenschaften. Dank der vielen Individualisierungsfunktionen bleiben selbst die schwächeren Monster noch relevant. Es kann sich also lohnen, einfach in ein zufälliges Spiel zu springen. Oder ihr stellt eine Gruppe aus Freund:innen zusammen, um spezielle Monster zu jagen.

Im April erwartet euch auch schon das erste kostenlose Update mit neuen Monstern und damit auch Waffen und Rüstungen. Für Nachschub ist also in nächster Zeit gesorgt.

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