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Fazit: One Piece: World Seeker im Test - Leblos und hohl wie ein Strohhut

Fazit der Redaktion

Michael Cherdchupan
@the_whispering

Es ist bloß ein Bauchgefühl, aber auf mich erweckt One Piece: World Seeker nicht den Eindruck, als sei es von Anfang an als Spiel zum Piraten-Manga konzipiert worden. Vieles passt gar nicht zur Vorlage. Warum schleicht ausgerechnet der Raufbold Ruffy? Warum tauchen hier völlig unmotiviert lauter alte Bekannte auf? Und wieso macht Ruffy alles allein? Die Ästhetik der Spielwelt hat den Charme von Templates aus einem 3D-Asset-Store. Das Gameplay wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt und wiederholt sich ständig. Außerdem fehlt über weite Strecken eine Sprachausgabe.

Toll an diesem faden Fanservice-Spiel sind nur zwei Dinge: die zwei neuen Charaktere von Eiichiro Oda und der ausgesprochen gelungene Soundtrack. Der transportiert als einziges am Spiel Reiselust, Abenteuerdrang und ein bisschen Romantik. Welch Ironie, dass es kein Originalsoundtrack, sondern nur eine Zusammenstellung aus älteren Stücken ist. Wenn ihr ein empfehlenswertes Open-World-Spiel mit Anime-Setting spielen möchtet, greift lieber zum wundervollen Gravity Rush 2. Und was One Piece betrifft: Unlimited World Red vom gleichen Entwickler hat zwar keine offene Welt, ist aber dafür um Welten besser.

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