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Pokémon Schwert & Schild - Schneelande der Krone im Test: Viel besser als der erste DLC

Was der Insel der Rüstung fehlte, machen die Schneelande der Krone wieder wett. In dem zweiten DLC von Pokémon Schwert & Schild für Switch gibt es reichlich zu tun.

von Adil Kaan Kanal,
28.10.2020 15:03 Uhr

Pokémon Schwert & Schild Schneelande der Krone für Nintendo Switch im Test. Pokémon Schwert & Schild Schneelande der Krone für Nintendo Switch im Test.

Pünktlich zur Winterzeit lädt uns Pokémon Schwert und Schild in die Schneelande der Krone ein. Der zweite und letzte DLC im Erweiterungspass schickt Trainer in die eisige Tundra von Galar.

Das Versprechen nach legendären Abenteuern wärmt unser Herz, wo uns doch der Urlaub auf der Insel der Rüstung eiskalt enttäuscht hat. Im ersten DLC wollte Entwickler Game Freak das Sommerloch nämlich mit wenig Story und ganz viel Grind stopfen. Wir haben uns durch das neue Winterwunderland gekämpft und verraten im Test, ob die Entwickler aus den Schwächen der ersten Erweiterung gelernt haben.

Alle neuen Inhalte des DLCs im Überblick

  • Neue Region "Kronen-Schneelande"
  • Drei neue Story-Kapitel
  • Neue Charaktere, darunter Expeditionsleiter Peony und Tochter Mila
  • Über 100 wiederkehrende Pokémon aus alten Generationen
  • Neuer Koop-Modus "Dynamax-Abenteuer" zum Fangen von legendären Pokémon
  • Neues Turnier "Galar-Star-Turnier", in dem wir Zweierteams mit Arenaleitern bilden

Wie viel kostet der DLC? "Die Schneelande der Krone" gehört zum Erweiterungspass und kann nur in Kombination mit "Die Insel der Rüstung" gekauft werden. Die beiden DLCs sind nicht separat erhältlich. Für 29,99 Euro könnt ihr den Season Pass im Nintendo eShop erwerben. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr den richtigen Erweiterungspass für eure entsprechende Edition holt.

Wie starte ich den DLC? Wir können den DLC jederzeit starten. Ein Besuch beim Brassbury-Bahnhof bringt uns in den kalten Süden der Galar-Region. Für eine optionale Nebenmission müssen wir jedoch das Hauptspiel sowie die Post Credit-Story rund um Schwerthold und Schildrich beendet haben - dazu später mehr.

Die Kronen-Schneelande sind viel größer als die Rüstungsinsel. Die Kronen-Schneelande sind viel größer als die Rüstungsinsel.

Legendärer Winterurlaub

Die Schneelande der Krone stehen im Zeichen der legendären Pokémon. Am Bahnhof der eisigen Tundra stolpern wir direkt in unser nächstes Abenteuer und unterbrechen den Streit zwischen Expeditionsleiter Peony und seiner genervten Tochter Mila. Nach dem obligatorischen Kampf werden wir prompt zum Tochter-Ersatz gekürt und helfen dem übereifrigen Vater bei seiner Suche nach den größten Legenden dieser Region.

Die Geschichte setzt sich aus drei Expeditionen zusammen. In dem verschneiten Winterwunderland suchen wir nach dem König der reichen Ernte, den legendären Giganten und den legendären Vogel-Pokémon. Peonys Notizen geben uns dabei einen Hinweis auf den Aufenthaltsort der mythischen Monster. Mit diesen Missionen entlässt uns die Erweiterung in die offene Welt der eisigen Tundra, aber nicht, ohne den eigentlichen Star des DLCs vorzustellen.

Jede Expedition beginnt mit einem fetzigen Titel von Expeditionsleiter Peony! Jede Expedition beginnt mit einem fetzigen Titel von Expeditionsleiter Peony!

Großer Kopf, größerer Umfang

Coronospa kapert unsere erste Expedition. Bei dem kleinen Kerlchen mit dem Luftkopf handelt es sich um den in Vergessenheit geratenen König der reichen Ernte. Das legendäre Pokémon verwandelt den treudoofen Peony in ein menschliches Medium, spricht durch den Expeditionsleiter mit uns und faselt irgendwas von seinem treuen Ross, auf dem er damals durch die Tundra ritt. Aha. Während wir diese ulkige Situation erst mal mental verarbeiten müssen, wird uns langsam klar:

Die Schneelande der Krone spielen in einer ganz anderen Liga. Für diese Erkenntnis braucht man auch nicht das Big Brain von Coronospa. Die skurrile Geschichte des majestätischen Luftkopfs zieht uns einfach in seinen Bann. Immerhin plauschen wir nicht alle Tage mit einem legendärem Pokémon und helfen dem gottgleichen Wesen bei der Suche nach … seinem Pferd.

Coronospa thront selbst über Zacien und Zamazenta. In dem Hauptspiel sind die beiden legendären Doggos in ihrer eigenen Irrelevanz untergegangen und wirkten eher wie ein unnötiges Anhängsel in der Story, wohingegen der Erntekönig von Anfang an dabei ist und uns so gleichzeitig mit der Hintergrundgeschichte der neuen Region vertraut macht.

Die erste Expedition ist mit knapp fünf Stunden nur minimal länger als die Mini-Story auf der Insel der Rüstung. In derselben Zeitspanne erzählt der zweite DLC also eine spannendere Geschichte, kommt gänzlich ohne Grind aus und bietet darüber hinaus noch reichlich neue Inhalte.

Das legendäre Pokémon Coronospa ist der wahre Star der Kronen-Schneelande Das legendäre Pokémon Coronospa ist der wahre Star der Kronen-Schneelande

Legenden zweiter Klasse

Das war's aber mit der Story. Bei den anderen beiden Legenden kann man kaum von einer "Geschichte" sprechen. Die Suche nach den antiken Golems und den legendären Vögeln bleibt erstaunlich ereignislos. Während die Galar-Formen von Zapdos, Lavados und Arktos bei unserem Treffen wenigstens noch fliehen und eine Jagd durch ganz Galar lostreten, warten die Regi-Pokémon nur in ihren Tempeln darauf, gefangen zu werden.

Nach dem Abenteuer mit Coronospa haben wir mit mehr gerechnet. Die einfache Suche hat uns zunächst enttäuscht, gab uns aber andererseits auch endlich die Möglichkeit, die eisige Tundra auf eigene Faust zu erkunden. Diese Mischung aus linearer Geschichte und offenen Expeditionen vereint den Wunsch nach mehr Story mit dem Versprechen einer sehenswürdigen Open World.

In der eisigen Tundra leben die Galar-Formen der legendären Vogel-Pokémon. In der eisigen Tundra leben die Galar-Formen der legendären Vogel-Pokémon.

Mehr Region, weniger Naturzone

Dieses Versprechen kann Game Freak langsam, aber sicher erfüllen. Die Insel der Rüstung wirkte eher wie eine glorifizierte Naturzone. Mit den Schneelanden der Krone präsentieren die Entwickler eine größere Region, die auch wirklich zum Erkunden einlädt. Die Sehenswürdigkeiten der eisigen Tundra sind ein echter Blickfang. So können wir den riesigen Baum der legendären Vogel-Pokémon bereits aus der Ferne bestaunen oder in der Wildnis plötzlich über einen der vier Regi-Tempel stolpern.

Bei unserem Abenteuer stoßen wir sogar auf eine Siedlung. Freezedale besteht streng genommen nur aus ein paar Holzhütten, aber das kleine Dorf lässt die gesamte Region gleich viel lebendiger wirken. Außerdem ist es die erste Stadt in der Geschichte von Pokémon, in der wir die Kontrolle über die Kamera behalten. Mühsam ernährt sich das Schlaraffel: Game Freak liebt nun mal diese kleinen Babyschritte.

Freezedale ist leider das einzige Dorf in den Schneelanden der Krone. Freezedale ist leider das einzige Dorf in den Schneelanden der Krone.

In der Nähe von Freezedale beginnt die Spurensuche. Fußabdrücke im Schnee führen uns zu den Rittern der Redlichkeit. Wenn wir genug Spuren analysiert haben, begegnen wir den legendären Pokémon Kobalium, Terrakium und Viridium. Die Schnitzeljagd triggert Flashbacks an unsere Suche nach den versteckten Digdas auf der Insel der Rüstung. Diese lästige Nebenmission haben wir nicht vermisst.

Kleiner Hinweis an alle eingefleischten Sammler: Ihr könnt diese neue Schnitzeljagd aus irgendeinem Grund erst starten, wenn ihr mit der Post-Credit-Story des Hauptspiels fertig seid.

Der Blick auf den Boden führt uns nur die matschigen Texturen vor Augen.Pokémon Schwert & Schild ist auch ein Jahr nach dem Release kein visuell ansprechendes Videospiel und die Kronen-Schneelande leiden unter denselben Problemen wie der Rest von Galar. Die plötzlich auftauchenden Taschenmonster sind zwar nach wie vor äußerst irritierend, lenken aber nicht von den matschigen Böden und Gebirgen ab.

Weiterhin kein Level-Scaling

Wir bleiben nach wie vor der Allerbeste, wie es keiner vor uns war. Wir sind durch das ganze Land gestreift und haben weit und breit nach einer Herausforderung gesucht. Die Pokémon der Kronen-Schneelande kommen jedoch nicht gegen unser Team an, weil der Erweiterungspass nach wie vor kein Level-Scaling beinhaltet.

Beim Fangen der legendären Pokémon ist zumindest etwas Vorsicht gefragt, denn selbst die gottgleichen Wesen können unseren Attacken nicht standhalten. Da hilft nur ein schwächeres Pokémon aus der PC-Box.

So spielen sich die Dynamax-Abenteuer

Die Dynamax-Abenteuer können stellenweise doch herausfordernd werden. In dem Spielmodus steigen wir im Viererteam mit Online-Spielern oder NPCs in tiefe Höhlen hinab, um legendäre Pokémon zu fangen. Dabei müssen wir uns mit zufälligen Leihpokémon abfinden, was den Schwierigkeitsgrad natürlich etwas erhöht.

Gemeinsam kämpfen wir uns so durch eine Reihe von Dyna-Raids.Am Ende wartet das begehrte Taschenmonster auf uns. Der Zufallsfaktor und die Teamarbeit erhöhen den Wiederspielwert des repetitiven Spielmodus. Wir hatten zwar unseren Spaß mit einer handvoll Dynamax-Abenteuer, aber wer wirklich alle legendären Pokémon fangen will, wird sich hier vermutlich schnell langweilen.

Was euch beim Galar-Stern-Turnier erwartet

 In der ersten Runde des Galar-Star-Turniers treten Yarra und Kate gemeinsam an In der ersten Runde des Galar-Star-Turniers treten Yarra und Kate gemeinsam an

Wer die Expeditionen in den Schneelanden der Krone abgeschlossen hat, darf an dem Galar-Star-Turnier in Score City teilnehmen. In dem Wettkampf bilden wir ein Zweierteam mit den Arenaleitern unserer Wahl.

Grundsätzlich stellen diese Kämpfe auch kein Problem dar, obwohl die ein oder andere Typ-Paarung doch gefährlich werden kann. Unser Liberlo pulverisiert etwa die Pflanzen-Pokémon von Yarra, aber wenn der Arenaleiter gemeinsam mit den Wasser-Monstern von Kate kämpft, reicht die gewohnte Haudrauf-Taktik nicht mehr aus.

Der Trailer gibt euch einen Vorgeschmack auf den zweiten DLC:

Der zweite Pokémon-DLC Schneelande der Krone zeigt im Trailer, was euch erwartet 2:20 Der zweite Pokémon-DLC Schneelande der Krone zeigt im Trailer, was euch erwartet

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