Erinnert ihr euch noch an Tom Hanks, der für seine Rolle im Abenteuerfilm Cast Away massiv an Gewicht verloren hat? Jüngst hat auch One Piece-Darsteller Mackenyu verraten, wie er für seine Interpretation des Lorenor Zorro Extraschichten im Gym einlegen musste. Bei beiden Beispielen handelt es sich natürlich "lediglich" um äußere Faktoren.
Oft ist es aber auch nötig, am Set selbst die Extrameile zu gehen, um den letzten Funken an Glaubwürdigkeit aus der eigenen Rolle herauszuholen. So geschehen bei Delanie Nicole Gill, die in Resident Evil Requiem die grausige Verfolgerin namens "Das Mädchen" (Engl.: The Girl) verkörpert. Auf der MegaCon in Orlando gab es von der Schauspielerin einen kleinen Blick hinter die Kulissen und die recht ungewöhnliche Info, dass sie beim Dreh "zwei dicke Kannen Milch" trinken musste.
Kleine Spoiler-Warnung: Der Artikel thematisiert ein Boss-Monster aus Requiem, das bereits im zweiten großen Abschnitt mit Grace in der Klinik auftaucht.
Literweise Milch, um zum Monster zu werden
Im Normalfall ist es absolut nicht ratsam, vor Ton- oder Gesangaufnahmen Milch zu trinken. Das führt nämlich vereinfacht formuliert dazu, dass sich dickflüssiger Speichel auf die Stimmbänder legt und es so schwerer fällt, klar und deutlich zu sprechen bzw. zu singen.
Ihr kennt das vielleicht selbst, wenn ihr nach dem Trinken von Milch öfter das Gefühl habt, euch räuspern zu müssen.
15:34
Resident Evil Requiem im Video-Test
Im Fall von Delanie Nicole Gill hatte Milch jedoch einen äußerst positiven Effekt auf ihre Stimme, zumindest dann, wenn es nach Resident Evil-Entwickler Capcom geht. (via Gamesradar)
Wie es beim Dreh zuging, beschreibt die "Das Mädchen"-Darstellerin folgendermaßen:
"Sie wollten, dass mein Speichel eine sehr dickflüssige Konsistenz annimmt, wodurch ich besser Glucker- und Klick-Geräusche machen kann. Wir hatten zwei vierstündige Sitzungen, und ich habe zwei große Milchkanister getrunken, um meinen Speichel anzudicken."
Schauen und vor allem hören wir uns The Girl in Resident Evil Requiem an, dann hat das Trinken der zwei Milchkanister jedenfalls ganz hervorragend funktioniert. Die grausige Verfolgerin, auf die Grace erstmals in der Klinik trifft, ist jedenfalls eines der, wenn nicht das schaurige Highlight im Spiel.
Bei keiner zweiten Stelle im Spiel haben wir uns jedenfalls so sehr erschrocken wie bei ihrem ersten Auftritt.
Apropos schaurige Monster. Wusstet ihr schon, dass ihr einen weiteren Verfolger im Sanatorium töten könnt und dafür einen überaus nützlichen Gegenstand erhaltet?
Nachdem Requiem am 19. Februar für PS5, Xbox Series, Nintendo Switch 2 und PC erschienen ist, hat Capcom vor wenigen Wochen die Arbeiten an einem Story-DLC enthüllt. Wer hier die Hauptrolle übernimmt, steht allerdings noch nicht fest und einen ungefähren Release hat der Resi-Entwickler ebenfalls noch nicht verraten.
Welches Monster in Requiem fandet ihr am schaurigsten? War es vielleicht sogar "Das Mädchen"?
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