Bis zum Release von Resident Evil Requiem am 27. Februar sind es jetzt nur noch wenige Tage und bei mir steigt aktuell die Vorfreude. Und das nicht nur, weil Kollegin Eleen richtig tolle Neuigkeiten von ihrem dreistündigen Anspielevent im Gepäck hatte, sondern auch, weil Capcom gestern die Bildmodi für die PS5 Pro enthüllt hat – und die klingen wie Musik in meinen Ohren!
Bis zu 120 fps auf der PS5 Pro? Nehm ich!
Dass Requiem ein richtig schickes Spiel wird, ich denke, daran hat kaum jemand gezweifelt. Schließlich bringt die RE Engine seit Resident Evil 7 richtig schicke Ableger hervor.
Dass mit der hauseigenen Engine aber auch auf der PS5 Pro so einiges möglich ist, hat jetzt Requiems Game Director Akishi Nakanishi auf dem japanischen PlayStation-Blog ausgeplaudert.
9:20
Resident Evil 9: Für wen ist dieses Spiel eigentlich?
Laut Nakanisihi haben wir auf der PS5 Pro – den entsprechenden Fernseher vorausgesetzt – die Wahl aus zwei Bildmodi:
- Ein Qualitätsmodus mit 4K/60 fps bei aktiviertem Raytracing
- Ein Leistungsmodus mit 4K, einer dynamischen Framerate von bis zu 120 fps und deaktiviertem Raytracing
Was "von bis zu" bedeutet, wird auch erklärt. Im Schnitt soll der Modus 90 fps liefern und damit sich das Ganze auch beim Spielen möglichst rund anfühlt, soll viel Arbeit in die Optimierung der Bildrate gesteckt worden sein.
Raytracing kann ruhig weg
Sollten sich die Angaben im GamePro-Test bestätigen, dann bin ich zumindest mit der Technik auf der PS5 Pro sehr, sehr happy.
Habe ich nämlich die Wahl, priorisiere ich in allen Actionspielen den Leistungsmodus samt der höheren Framerate. Und muss ich dafür auf Raytracing verzichten, habe ich damit überhaupt kein Problem. Ich könnte aus dem Stegreif bisher keine fünf Spiele nennen, in denen mir aktiviertes Raytracing mehr als ein "ach, nett" entlockt hat.
Die PS5 Pro war bislang eher ein gutes Gefühl
Klasse ist auch, dass mich Capcom mit Requiem zumindest etwas im Glauben lässt, ich hätte meine 800 Euro für die PS5 Pro gut investiert – was rational betrachtet zumindest zum jetzigen Zeitpunkt äußerst fraglich ist.
Bislang steht die Konsole für mich nämlich eher für viel Festplattenspeicher und das gute Gefühl, die beste Konsolenversion zu spielen – mit einer Ausnahme. Die Pro-Version von Elden Ring Nightreign hat mir im Vergleich zur Basis-Variante einen signifikanten Framerate-Boost beschwert.
Natürlich sehen Death Stranding 2 und Ghost of Yotei auf der Pro ein Quäntchen besser aus. Hätte ich beide Spiele auf der PS5 gespielt, hätten sie mir allerdings kein Stück weniger Spaß gemacht.
Doch Resident Evil Requiem kann jetzt wie zuletzt Nightreign dank einem deutlichen Framerate-Boost wieder ein Titel werden, bei dem ich froh bin, dass eine PS5 Pro unter meinem Fernseher steht.
Wie ergeht es euch mit eurer PS5 Pro und bei welchen Titeln, hat sich euch einen spürbaren Mehrwert verschafft? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
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