Sterben gehört in Saros einfach dazu. Nicht nur, weil das Spiel ganz generell ziemlich knackig ist, sondern auch, weil das Ableben schlicht zur grundlegenden Erfahrung dazugehört. Wir stehen auf, investieren die erbeutete Währung in Arjuns Anzug und versuchen es etwas stärker eben erneut.
Damit das aber nicht zu frustrierend wird, sollten wir stets alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen und das Bestmögliche aus unseren Runs herausholen. Wir stellen euch hier 7 Dinge vor, die euch genau dabei helfen.
Einige davon sind etwas versteckt, andere schlicht nicht ganz so verständlich erklärt – aber wir bringen Licht in die Sonnenfinsternis. Interessiert euch ein bestimmter Punkt, könnt ihr über das Verzeichnis auch direkt dorthin springen:
- Verliert eine wichtige Sache in den Kämpfen nie aus den Augen
- Bleibt. Niemals. Stehen.
- Wählt die passende Waffe für euch und das aktuelle Biom
- Attribute sind nicht nur für die Grundwerte wichtig
- Diese Perks solltet ihr stets als Erstes freischalten
- Nutzt Items wie Schlüssel und Versprechen richtig
- Umwege sind immer eine gute Sache
- Zusatztipp: Wenn alle Stricke reißen
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Saros ist zweifellos einer der besten Shooter des Jahres
1. Verliert eine wichtige Sache in den Kämpfen nie aus den Augen
In den Kämpfen habt ihr so einiges um die Ohren und da ist es kein Wunder, wenn ihr eine sehr wichtige Sache schnell aus den Augen verliert – das Lucenit. Erlegte Aliens lassen ziemlich viel davon fallen, allerdings verschwindet es nach kurzer Zeit.
Habt das also immer im Blick und versucht stets, das Zeug auch im Eifer des Gefechtes einzusammeln. Sonst geht euch nämlich nicht nur viel Währung verloren, die ihr nach dem Run in eure Panzermatrix investieren könnt, ihr steigt auch weniger schnell im Befähigungslevel.
Das Befähigungslevel
Wie schnell ihr aufsteigt, hängt nämlich von der Menge des eingesammelten Lucenit, in Kombination mit eurem Antriebswert ab. Das Befähigungslevel legt fest, welche Stufe die Waffen haben, die ihr unterwegs findet und die ist wiederum dafür verantwortlich, wie hoch die Grundwerte der Knarren ausfallen und wie viele Perks sie mitbringen.
2. Bleibt. Niemals. Stehen.
Das Spiel zwingt euch ohnehin meistens, in Bewegung zu bleiben, da ihr sonst von den zahlreichen Projektilen gegrillt werdet. Dabei solltet ihr aber stets eine aktive Rolle einnehmen und auch dann mobil bleiben, wenn der Bereich vor euch gerade mal ruhig erscheint.
Anstatt nur auf die Geschosse der Aliens zu reagieren, solltet ihr es ihnen schon vorab so schwer wie möglich machen, euch zu treffen.
Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen gewöhnt ihr euch schneller daran, in Bewegung effektiv auszuteilen. Zum Anderen weicht ihr im Lauf vielen Angriffen ganz automatisch aus.
Wenn ihr etwa in kreisförmigen Bewegungen um die Aliens herum schlendert, müsst ihr euch um einige Projektile gar nicht mehr sorgen – sie schlagen in vielen Fällen einfach hinter euch in eurem Laufweg ein. Dadurch werdet ihr auch seltener von Geschossen getroffen, die unerwartet von hinten kommen. Wechselt dabei immer mal wieder die Laufrichtung und benutzt Dash, Greifhaken und Co. nicht nur zum Ausweichen, sondern um schneller zu sein.
3. Wählt die passende Waffe für euch und das aktuelle Biom
Grundsätzlich solltet ihr immer die Waffe aufnehmen, mit der ihr gut klar kommt. Das ist im Zweifel viel wichtiger als eine etwas höhere Stufe. Es nützt euch nämlich nichts, wenn ihr eine Knarre aufnehmt, die zwar 10 Stufen über eurer aktuellen liegt, mehr Perks und höhere Werte hat, ihr dank fehlendem Auto-Treffer aber schlicht nichts mehr trefft.
Wichtig ist dabei auch, dass ihr die Waffen, die ihr bei eurem Ableben in der Hand habt, mit in den nächsten Run nehmt. Wenn ihr also eine Wumme habt, mit der ihr super gut klarkommt, überlegt euch gut, ob ihr sie etwa vor einem Bosskampf nochmal austauschen wollt.
Hin und wieder wechseln und ausprobieren solltet ihr aber dennoch, damit ihr letztlich zumindest zwei oder drei Waffen habt, mit denen ihr gut klarkommt. Das macht euch flexibler und ihr könnt so auch von den unterschiedlichen Stärken der Knarren profitieren. In Gebieten mit offenen Arealen lohnen sich die Sturmgewehre, in engen Häuserschluchten profitieren Schrotflinten hingegen ungemein.
Gute Waffen für den Start
Wenn ihr es am Anfang etwas einfacher haben und euch in erster Linie eingrooven und überleben wollt, raten wir euch zur Querschläger-Handkanone oder zum Smartgewehr.
Bei beiden ist das Zielen wesentlich verzeihlicher, weil sie viele kleine Projektile erzeugen, die abprallen oder zielsuchend sind. Das hilft enorm dabei, wenn ihr euch mehr auf eure Bewegungen und das Schild konzentrieren wollt. Mit den Knarren reicht es völlig, wenn ihr eurer Ziel ungefähr in der Mitte des Bildschirms habt.
In jedem Fall solltet ihr – außer ihr seid absolute Shooter-Profis – immer darauf achten, dass ihr eine Waffe mit Auto-Treffer führt. Wechselt ihr auf eine Knarre ohne Auto-Treffer, wird das immer als Hinweis angezeigt, ebenso, wenn ihr zurückwechselt.
Ist Auto-Treffer aktiv, suchen eure Projektile nach Zielen – wenn ihr also etwas daneben schießt, treffen eure Kugeln trotzdem. Ohne die Option machen die Waffen zwar etwas mehr Schaden, sie schlagen aber genau dort ein, wo ihr hinzielt. Besonders beim hohen Tempo von Saros ist es aber gar nicht so leicht, genau zu zielen.
Perfektes Nachladen solltet ihr drauf haben
Sobald ihr euer Magazin leer geschossen habt, müsst ihr kurz warten, bis ihr weiterballern könnt. Ihr könnt die Wartezeit aber enorm verkürzen, wenn ihr im richtigen Augenblick das dazugehörige Minispiel meistert.
Beim Aufladen könnt ihr einen kleinen Ladebalken in eurem Fadenkreuz sehen. In der Mitte des Balkens befindet sich ein kleines Rechteck und sobald der Fortschrittsbalken in diesem Bereich angekommen ist, könnt ihr das Nachladen durch einen Druck auf R2 direkt abschließen. Das erspart eine Menge Zeit und ihr solltet das unbedingt üben.
4. Attribute sind nicht nur für die Grundwerte wichtig
Die drei Attribute Resilienz, Gewalt und Antrieb sind für die Steigerung der passenden Grundwerte verantwortlich. Mit ihnen erhöhen wir Arjuns Lebenspunkte, den Energievorrat für Schild und Energiewaffen sowie die Geschwindigkeit, mit der wir durch gesammeltes Lucenit im Befähigungslevel steigen.
Sie sorgen aber auch dafür, wie stark unsere Waffen sind. Jede Knarre kommt mit drei grundlegenden Eigenschaften daher, die mit drei Balken in der Mitte des Waffenfensters angezeigt werden. Links neben dem Namen seht ihr ein Symbol. Das steht für eins der drei Attribute und mit dem skaliert der Wert. Habt ihr etwa eine Magazingröße, die von Resilienz profitiert, wird diese entsprechend größer, umso höher der Wert ist.
Das solltet ihr unbedingt im Blick haben und in eure Überlegungen unterwegs einbeziehen. Wenn euch ein Artefakt etwa +6 auf Resilienz verpasst, zeitgleich aber für -3 auf Antrieb sorgt, klingt das zwar erst einmal nach einem guten Deal – dem ist aber nicht so, wenn eure Waffe dadurch schwächer wird.
Auch kann ein verderbtes Artefakt wesentlich attraktiver werden, wenn es zusätzlich zu Perk und Nachteil noch eine hohe Steigerung auf ein wichtiges Attribut eurer Waffe an Bord hat.
Auf der zweiten Seite gibt's noch weitere Tipps!
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