Mit "The Playerbase" gibt Sony Fans die Chance, sich einscannen zu lassen und dann in ihrem Lieblingsspiel aufzutauchen. Was erst einmal cool klingen mag, wirkt bei näherem Hinsehen für viele Fans offenbar nicht so attraktiv. Die Community hätte stattdessen lieber ganz andere Sachen (zurück)bekommen.
Fans haben viel Kritik an Sonys The Playerbase
Um überhaupt eingescannt werden zu können, müssen sich die Fans erst einmal bewerben. Nur, wer besonders viel gezockt hat und seine Begeisterung für Sony, die Gran Turismo 7-Macher Polyphony und PlayStation glaubwürdig und verwertbar darlegen kann, wird ausgewählt. Das Ganze klingt wie eine Reihe von Vorstellungsgesprächen, wie zum Beispiel die Seite Aftermath schreibt.
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Aber auch unter dem Beitrag zu The Playerbase auf dem offiziellen PlayStation-Blog oder bei X/Twitter häufen sich die negativen Kommentare. Viele Fans monieren, dass diese Initiative nun wirklich nicht das gewesen sei, wonach die Community gefragt habe. Statt so einer Aktion hätten viele lieber zum Beispiel eine Neugeburt des eingestampften PlayStation Home gesehen.
Eine Person schreibt zum Beispiel Folgendes:
"Niemand hat danach gefragt. Ich wette, es hält auch nicht lange. Macht Spiele."
Der nächste Mensch schreibt:
"Ihr schließt Bluepoint und gebt uns stattdessen das? Das sieht furchtbar aus."
Dass so eine Community-Kampagne jetzt gestartet wird, nachdem vor Kurzem erst das Treue- und Bonusprogramm PlayStation Stars eingestampft wurde, stößt vielen Fans ebenfalls sauer auf:
"Ihr habt das Programm eingestellt, das uns tatsächliche Belohnungen gegeben hat und ersetzt es mit einem, dass stattdessen eure Spieler-Basis ausnutzt? Fürchterlich unsensibler Move."
Link zum Twitter-Inhalt
Dann wäre da natürlich noch der Punkt, der sich um biometrische Daten, Datenschutz, Bezahlung und den ganzen Rest dreht. Viele Fans raten dringend davon ab, einem Konzern wie Sony die Rechte am eigenen Bild zu überlassen – erst recht, ohne dafür bezahlt zu werden.
"Sowas wird normalerweise Job genannt. Ich meine, die Fans sollten wenigstens dafür bezahlt werden."
"Ich gebe euch nicht meine Gesichts-Daten, netter Versuch."
"An alle, die versucht sind, das zu machen: Stellt sicher, dass ihr nicht die Rechte an eurem Bild über diese eine ingame-Instanz hinaus abgebt. Selbst wenn das mit guten Intentionen gemacht wird, ist es in diesen Zeiten einfach zu leicht, diese Dinge zu missbrauchen."
Immer wieder kommt auch die Befürchtung auf, dass sich bei dem Bewerbungsverfahren vielleicht nur Streamer und andere Content Creator durchsetzen könnten.
Der Fairness halber sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass es durchaus auch die eine oder andere Person zu geben scheint, die sich über die Aktion freut. Zumindest geben mehrere Menschen zu Protokoll, sich bewerben zu wollen oder das bereits getan zu haben.
Wie findet ihr Sonys The Playerbase? Was sagt ihr zu den Kritikpunkten?
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