Star Wars: Battlefront 2 - Kontroverse um Mikrotransaktionen schadet Verkaufszahlen, fürchten Analysten

Die Kontroverse rund um Mikrotransaktionen in Star Wars: Battlefront 2 könnte sich negativ auf die Verkaufszahlen auswirken. Zumindest prognostizieren Wallstreet-Analysten, dass sich der Social Media-Aufruhr darin niederschlägt.

von David Molke,
17.11.2017 16:00 Uhr

Die Verkaufszahlen von Star Wars: Battlefront 2 leiden womöglich unter EAs Monetarisierungs-Strategie. Die Verkaufszahlen von Star Wars: Battlefront 2 leiden womöglich unter EAs Monetarisierungs-Strategie.

Star Wars: Battlefront 2 ist heute erschienen. Der offizielle Release für alle, die das Spiel nicht vorbestellt haben und keine EA Access-Mitglieder sind, wird allerdings von großer Aufregung überschattet: Die Monetarisierungs-Strategie von EA steht massiv in der Kritik. Das Fortschritts-System samt Loot-Crates und Star Cards war deutlich darauf ausgelegt, dass Spieler Echtgeld für Gameplay-Vorteile ausgeben.

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Wer nicht zahlen wollte, musste rund 40 Stunden grinden, um beispielsweise Darth Vader oder Luke Skywalker freizuschalten. Mittlerweile hat sich EA zwar schon entschuldigt und sogar alle In Game-Käufe deaktiviert, aber der Unmut der Fangemeinde dürfte sich trotzdem auf die Verkaufszahlen von Star Wars: Battlefront 2 auswirken.

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Diese Auffassung vertreten jedenfalls einige Analysten an der Wall Street. Dort fürchtet man offenbar, dass insbesondere die vielen erbosten Social Media-Beiträge negative Auswirkungen haben könnten. In den letzten Tagen waren unzählige wütende Tweets, Foren-Einträge und Videos auf EA und DICE eingeprasselt und sogar Todesdrohungen standen an der Tagesordnung. Ein EA-Statement brach den absoluten Negativ-Rekord mit einem Reddit-Beitrag, der die meisten Downvotes in der Geschichte der Plattform erhalten hat.

Wie CNBC berichtet, hat der Analyst Justin Post Folgendes zu Protokoll gegeben:

"Das Management hat die Tiefe und Qualität des Spiels hervorgehoben, aber hat kein Update zu den Einheiten-Erwartungen geliefert. Soweit es die Battlefront 2-Heldenkosten-Kontroverse angeht, hat EA angegeben, dass die ursprünglichen Kosten auf einer anvisierten Geschwindigkeit des Gameplay-Fortschritts und Balance basiert haben (nicht auf Ökonomie)."

"Wir sehen aktuelle Kontroversen als ein mögliches Risiko für Einheitenverkäufe vs. Erwartungen auf Käuferseite, obwohl EA konservative Schätzungen für Battlefront-Live-Services hat."

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Piper Jaffray erklärt, dass sich die ganze Aufregung auch auf die Review-Scores auswirkt, während Analyst Michael Olson Folgendes zu Bedenken gibt:

"Frühe Reviews wurden von der negativen Empfindung rund um ein Charakterfortschritts-System beeinflusst, von dem Konsumenten und Publikationen glauben, dass es Mikrotransaktionen zu stark betont. Wir glauben, dass die Review-Scores bei einem Spiel wie Star Wars Battlefront weniger wichtig sind, angesichts der Stärke der Star Wars-Marke, aber erkennen die negative Stimmung als Herausforderung."

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Spannend bleibt jetzt vor allem, abzuwarten, was EA und DICE an den Mikrotransaktionen sowie dem Fortschritts-System verändern und in welcher Form die In Game-Käufe zurückkehren.

Was glaubt ihr: Leiden die Verkaufszahlen unter der Kontroverse?

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