Der Super Mario Galaxy-Film ist eine kopflose Easter Egg-Schleuder, aber egal – Ich hatte Spaß

Der Super Mario Galaxy-Film drückt hart auf die Easter Egg-Tube, und lässt das Wichtigste auf der Strecke liegen: Story und Tiefgang. Linda hat ihn trotzdem genossen.

Story spielt im Super Mario Galaxy-Film nur eine winzige Rolle. Aber egal! Story spielt im Super Mario Galaxy-Film nur eine winzige Rolle. Aber egal!

Der Super Mario Galaxy-Film macht genau da weiter, wo der Vorgänger aus dem Jahr 2023 aufgehört hat: Nachdem Bowser von Peach mit einem Pilz geschrumpft wurde, tobt der Koopa-König als Winzling auf einer Festung und geht Mario und Lugi auf die Nerven.

Statt ihm rückt jetzt Sohnemann Bowser Jr. ins Schurken-Scheinwerferlicht und entführt direkt zu Beginn gleich mal Sternenmutter Rosalina – und die muss natürlich von Peach und den schnauzbärtigen Klempner-Brüdern gerettet werden.

Also, auf geht's ins galaktische Abenteuer! Vorwissen aus dem ersten Mario-Streifen braucht ihr übrigens nicht. Denn so viel kann ich euch schon sagen, nachdem ich den Film gesehen habe: Eine komplexe Story bekommt ihr hier nicht geboten.

Wie schon der Vorgänger fokussiert sich Teil 2 stattdessen eher auf hübsch animierte Action-Szenen und schick aneinandergereihte Easter-Eggs aus dem Mario-Universum. Egal. Kopf aus. Ich hatte Spaß.

Die Eckdaten zum Mario Galaxy-Film:

  • Start in Deutschland: 01. April 2026
  • Laufzeit: 98 Minuten
  • FSK: freigegeben ab 6 Jahren
  • Regie: Aaron Horvath, Michael Jelenic
  • Produktion: Chris Meledandri, Shigeru Miyamoto

Video starten 2:04 Super Mario Galaxy-Film - Der 2. Trailer enthüllt Yoshi und weitere Charaktere

Easter Egg-Spaß zu Ostern

Tiefgang und große Emotionen wie in den Pixar-Filmen (zuletzt bei Hoppers) habe ich ohnehin nicht erwartet. Denn schon der erste Mario-Film war genau das: Ein seichtes Easter Egg-Sammelsurium, das sich primär an Fans der Mario-Games sowie an ein jüngeres Publikum richtet.

Heißt: Abermals könnt ihr euch an zahlreichen Charakteren aus dem Klempner-Universum erfreuen, die aufgedreht über die Leinwand hüpfen. Abermals drücken euch Mario und Luigi Witze ins Gesicht, die so seicht sind, dass sie euch entweder zum Schmunzeln oder zum Kopfschütteln bringen. Und abermals werdet ihr ohne große Verschnaufpausen von einer Action-Sequenz in die nächste befördert.

So bekommen es Peach, Mario, Luigi, sowie Leinwandneuling und Knuddeldino Yoshi in einer Szene mit einem gefräßigen T-Rex zu tun, nachdem dieser unsanft aus dem Tiefschlaf geweckt wurde. In einer anderen Szene schlagen sich unsere Held*innen souverän durch eine Festung voller rotierender Feuerstangen, während die Perspektive immer wieder zwischen 3D- und 2D-Pixellook wechselt, inspiriert vom NES-Klassiker Super Mario Bros.

Linda Sprenger
Linda Sprenger

Der Mario Galaxy-Film hat mich 98 Minuten lang bestens unterhalten, was aber auch nur funktioniert hat, weil ich vorab rein gar nichts in Sachen Story erwartet hatte. Als Fan der Spiele erfreute ich mich daran, in jeder Szene nach Easter Eggs zu suchen und hatte am Ende des Films einen ganzen Korb voll: Pikmin, Don Banano, Baby-Mario und und und. Schade nur, dass Yoshi in diesem Feuerwerk an Mario-Anspielungen etwas untergeht.

All das ist wirklich hübsch anzusehen, die Animationen sind erste Sahne. Und am Ende ist alles wieder vergessen, eben weil es an Tiefgang fehlt. Aber hey, wie schon gesagt: Weit mehr als das will der Super Mario Galaxy-Film auch nicht sein und das ist voll ok. Wer kurzweiligen Kinospaß und Hommagen am laufenden Band will, bekommt genau das geboten.

Auch wenn ich mir am Ende mehr Leinwand-Zeit für Yoshi erhofft hatte, so ging ich mit einem Lächeln aus dem Kinosaal. Und dachte in der nächsten Minute direkt wieder an mein Abendessen...

Wie sieht's bei euch aus: Werdet ihr euch den Super Mario Galaxy-Film anschauen?


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