The Division 2 - Die größten Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger

Neues Setting, Subklassen, mehr Waffen: The Division 2 führt einige spannende Neuerungen ein. Hier sind die wichtigsten.

von Mirco Kämpfer,
13.06.2018 14:14 Uhr

The Division 2The Division 2

In unserer Vorschau zu The Division 2 haben wir festgestellt: Der Koop-Shooter erinnert in vielerlei Hinsicht an den Vorgänger.

Trotzdem gibt es einige Neuerungen, von denen wir bereits jetzt wissen. Die wichtigsten stellen wir euch nachfolgend vor.

Wir spielen einen komplett neuen Helden

Da The Division 2 sieben Monate nach den Geschehnissen des Vorgängers und in einer anderen Stadt spielt, erstellen wir zu Beginn einen komplett neuen Charakter. Wir können unsere Figur aus Teil 1 nicht übernehmen.

Da sich die Anpassungsmöglichkeiten im Charakter-Editor aber in Grenzen gehalten haben, dürfte das halb so schlimm sein. Waffen und Klamotten aus The Division dürfen wir ohnehin nicht in The Division 2 mitnehmen.

Es gibt Subklassen für unseren Charakter

The Division 2 führt sogenannte Spezialisierungen ein, die im Endgame für noch mehr Spieltiefe und Anpassungsmöglichkeiten des eigenen Charakters sorgen sollen. Es sind sozusagen Subklassen.

Spezialisierungen schalten wir frei, sobald wir das Levelcap bei Stufe 30 erreicht haben. Es wird drei Spezialisierungen geben, die Zugang zu besonders starken "Signature-Waffen" gewähren.

Spezialisierung

Signature-Waffe

Zerstörer

Granatwerfer

Scharfschütze

50-Kaliber Snipergewehr

Überlebenskünstler

Armbrust

Das Scharfschützengewehr hat richtig Wumms, damit können wir gleich mehrere Feinde festnageln, Gegnerüstung und sogar Deckungen durchbrechen.

Wir müssen uns dabei nicht für eine Spezialisierung festlegen, sondern können alle drei aufleveln. Ausrüsten können wir aber natürlich nur eine.

Die Spezialisierungen bieten überdies spezielle Fähigkeiten wie zum Beispiel eine Drohne, mit der wir Feinde ablenken und unseren Kollegen Unterstützungsfeuer geben. Die Subklassen versprechen deutlich mehr Individualisierungsmöglichkeiten des eigenen Agenten und mehr Vielfalt bei der Rollenverteilung im Team.

Weniger "Kugelschwämme", mehr Realismus

In The Division 1 ballerten wir gefühlte Ewigkeiten auf die Gegner. Für The Division 2 haben die Entwickler daher angepasst, wie Gegner auf Beschuss reagieren - und wie viele Treffer sie aushalten.

Einfache Standard-Ganoven kippen daher schon nach wenigen Treffern aus den Latschen. Besondere Feinde wie Elite-Gegner schlucken zwar immer noch massig Kugeln, was durch ihre dicken Rüstungen, die sich in Einzelteilen auch abschießen lässt, aber zumindest realistischer erscheint. Denn dadurch wirken die Gegner weniger übernatürlich als im Vorgänger.

The Division 2 bekommt 3 DLCs - kostenlos!

Anders als beim Vorgänger werden die ersten drei großen Zusatzinhalte für The Division 2 kostenlos erscheinen. Die drei DLCs heißen Episoden und sollen innerhalb eines Jahres im Abstand von jeweils drei Monaten erscheinen und neue Missionen, Modi und Gebiete mitbringen.

Damit werden die Spieler nicht durch eine Season Pass-Paywall ausgesperrt - jeder kann alle neuen Inhalte genießen, ohne bezahlen zu müssen. Davon könnte sich vor allem Destiny 2: Forsaken ein Beispiel nehmen.

Wir können Siedlungen besetzen

In der Spielwelt treffen wir erneut auf Zivilisten, die uns diesmal Aufträge geben, in denen wir Kontrollpunkte einnehmen sollen. Haben wir das geschafft, werden diese Gebiete von Zivilisten und anderen NPCs besetzt und bilden eine Art Siedlung - so zum Beispiel auch beim Air Force One-Wrack.

Diese eroberten Siedlungen können wir mit gesammelte Ressourcen wie Werkzeugen und Nahrung aufrüsten. Welche Vorteile das mit sich bringt, ist aber noch unklar. Safehouses wird es übrigens trotzdem geben, die sicheren Zonen werden nicht durch die Siedlungen ersetzt.

Die Spielwelt in The Division 2 wird größer
Open World soll deutlich umfangreicher werden

Die Kampagne wird einen folgeschweren Twist bieten

Die Entwickler versprechen einen großen Twist am Ende der Kampagne, der sich sowohl auf die Story als auch auf das restliche Spiel auswirken soll. Mehr Infos gibt es nicht, das Ganze bleibt daher ein großes Mysterium.

Eine spannende Theorie dazu besagt, dass wir uns im Laufe der Geschichte für eine Fraktion entscheiden müssen und das letztlich darüber entscheidet, ob wir Agent bleiben oder zum Rogue werden. Das ist jedoch reine Spekulation.

The Division 2 wird Raids für bis zu acht Spieler haben

Das Endgame von The Division bestand zum Teil aus den sogenannten Incursions (Übergriffe) für bis zu vier Spieler. The Division 2 hingegen verdoppelt die maximale Spielerzahl auf acht und soll richtige Raids für zwei Gruppen aus jeweils vier Spielern bieten. Inwiefern die beiden Teams miteinander inteagieren, bleibt noch unklar.

Das neue Endgame in The Division 2
Infos zu Raids, Dark Zone und Subklassen

Raids bestehen normalerweise aus mehreren Phasen mit unterschiedlichen Feinden, mehreren Bossgegnern und natürlich jeder Menge Loot. Was die Raubzüge in The Division 2 aussehen werden, muss sich noch herausstellen.

Noch mehr Infos zu The Division 2 gefällig? Im folgenden Artikel haben wir alle Details zusammengetragen:

Alles, was ihr über The Division 2 wissen müsst


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