Assassin's Creed Mirage enthüllt: Ein Traum für viele Fans der Reihe!

Erste Details zu AC Mirage waren bereits durchgesickert, richtig vorgestellt wurde Basims Abenteuer aber erst auf der Ubisoft Forward, ein erster Trailer inklusive.

Endlich gibt es offizielle Infos, die nicht nur die Leaks bestätigen, sondern noch mehr verraten. Endlich gibt es offizielle Infos, die nicht nur die Leaks bestätigen, sondern noch mehr verraten.

Nach den vielen Leaks der letzten Tage konnte Ubisoft fast nicht anders und bestätigte Assassin’s Creed Mirage noch vor der Ubisoft Forward. Viele Infos wurden aber nicht geteilt, die haben uns bisher nur Insider serviert. Und wie der Showcase zeigt, stimmen die Gerüchte rund um das Spiel mit Basim. Abseits davon hat Ubisoft aber noch einiges mehr enthüllt, das so nicht durchs Netz kursierte.

Zuerst ein paar Kernfakten zu AC Mirage:

  • Genre: Action Adventure mit Story-Fokus
  • Release: 2023
  • Plattformen: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC und Amazon Luna
  • Lead Studio: Ubisoft Bordeaux
  • Editionen: Standard (50 Euro), Deluxe (60 Euro) und Collector’s Case (150 Euro)
  • Vorbestellung: ab sofort, Pre-Order Bonus: exklusive “40 Thieves” Sidequest

Hinweis: Abseits der Ubisoft Forward haben wir bei einem Pressetermin weitere Einblicke zum Spiel bekommen, die wir in diesem Artikel mit aufgreifen.

Sexismus-Probleme bei Ubisoft: Dem französischen Entwickler und Publisher wird seit Juli 2020 eine toxische Unternehmenskultur vorgeworfen. Darunter weitreichende Sexismus-Probleme, Frauenfeindlichkeit und Diskrimierung, die tief in der Firma verankert sein sollen. Zwar wurden seitens Ubisoft bereits Konsequenzen gezogen, bspw. Mitarbeiter der Führungsebene ausgetauscht und zu den Vorwürfen offen Stellung genommen, firmenintern werden diese Maßnahmen von vielen Mitarbeiter*innen jedoch als nicht ausreichend empfunden.

Vom Dieb zum Meister

Wie die ersten Artworks schon gezeigt haben, ist Basim Ibn Is’haq der Hauptcharakter von Mirage. Wir kennen ihn bereits als wichtige Schlüsselfigur aus Assassin’s Creed Valhalla, das gut 20 Jahre nach Mirage spielt.

Coming of Age-Story: Mirage startet dementsprechend mit einem jüngeren Basim im Jahr 861. Als gerissener Dieb muss er es nicht nur mit den Gefahren der Straßen Bagdads aufnehmen, ihn quälen auch albtraumhafte Visionen und eine harte Vergangenheit. Als er jedoch auf die Meisterassassinin Roshan trifft, schließt er sich für mehr Gerechtigkeit und die Suche nach Antworten den Verborgenen (Hidden Ones, Vorläufer der Assassinen) an. Basim wird von Roshan fortan ausgebildet und steigt schließlich selbst zum Meisterrang auf.

Ubisoft hat zwar keine Zeitsprünge innerhalb der Story erwähnt, da wir Basim aber erst als Dieb, dann Lehrling und letztendlich als Meister spielen werden, was mehrere Jahre dauert, bleiben Zeitsprünge nicht aus.

Wer sind die Bösen in Mirage? Wenig überraschend bekommen es die Verborgenen auch in Bagdad mit dem Orden der Ältesten (Order of the Ancients, später Templer) zu tun. Bestätigt wurde es zwar noch nicht, aber wir werden wohl wieder mehrere wichtige Personen aus dem Orden erledigen müssen, die sich, ähnlich wie in den neueren AC-Teilen, hinter einer Maske verstecken. Im ersten Trailer, der auch etwas Aladdin-Flair versprüht, bekommen wir die nämlich bereits zu sehen:

Assassins Creed Mirage - So sieht Basims Abenteuer im Trailer aus 3:48 Assassin's Creed Mirage - So sieht Basims Abenteuer im Trailer aus

Ebenfalls im Trailer zu sehen: Die Bergfestung Alamut, die Heimat der Assassinen, die wir bereits aus dem ersten Spiel mit Altair kennen. Allerdings befindet sich diese noch im Bau. Und ganz am Ende des Trailers erkennen wir eine monströse Gestalt in der Dunkelheit. Worum es sich hier genau handelt, wurde nicht gesagt, aber es könnte mit Basims Vision zu tun haben. Vielleicht hat es sogar etwas mit Loki zu tun? Über die Verbindung der beiden hat Ubisoft nämlich kein einziges Wort verloren.

Falls ihr wissen wollt, was es mit Loki und Basim auf sich hat, schaut hier vorbei:

Ich kann Basim nicht leiden, aber deshalb könnte er der perfekte Protagonist sein   39     3

Assassin's Creed Mirage

Ich kann Basim nicht leiden, aber deshalb könnte er der perfekte Protagonist sein

Meucheln wie in den frühen AC-Spielen

Das Motto des Spiels heißt ganz klar: “Zurück zu den Wurzeln” – Ubisoft hat es selbst so betitelt. Bedeutet, dass wir eine lineare Geschichte mit vordefiniertem Anfang und Ende erleben, wenngleich wir zwischendurch auch mal die Wahl haben, welche Mission wir als Nächstes in Angriff nehmen wollen. Spielerisch stehen dabei drei Punkte im Fokus:

Stealth

Mehr als in den meisten Spielen soll das Schleichen, Verstecken und heimliche Töten im Mittelpunkt stehen. Beispielsweise gibt es wieder Verstecke auf Dächern, wie ein Leak bereits verriet. Basim besitzt mit Enkidu außerdem einen Adler, mit dem wir die Umgebung aus der Luft auskundschaften sowie Feinde und Ressourcen markieren können. Aber Achtung! Es gibt spezielle Bogenschützen, die Enkidu abschießen können. Hier müssen wir entscheiden, wie wir taktisch vorgehen wollen.

Parkour

Bagdad soll uns mit seinen vier unterschiedlichen Distrikten als “Spielplatz” dienen. Sprünge um Häuserecken, Stabsprünge über große Schluchten oder auch das Umreißen von Gerüsten soll dazu einladen, uns mit dem agilen Basim geschwind durch die dichte und belebte Stadt zu bewegen. Die NPCs soll dabei “auf jede unserer Bewegungen reagieren”, wie auch immer das im Detail aussehen soll.

Attentate

Im Kampf greifen wir nicht nur auf typische Waffen wie Säbel zurück, sondern setzen auch Minen und Blasrohre ein. Außerdem können wir Fallen stellen und die Zeit so verlangsamen, dass wir mehrere Feinde markieren können, die Basim im Anschluss in einer schnellen Attentatsserie erledigt. Bei den wichtigen Attentaten handelt es sich um Black Box Missionen, bei denen wir die Mittel und Wege festlegen können. Ist eine wichtige Person eliminiert, wird das wieder mit Zwischensequenzen wie in Teil 1 veranschaulicht. Im Trailer ist das bereits zu sehen.

Annika Bavendiek
Annika Bavendiek

Mit Mirage geht Ubisoft endlich den Weg, den sich viele Fans (darunter auch ich) wünschen: Back to the roots. Ihr Ziel ist es, eine moderne Version des Gameplays und der Features zu liefern, die die ersten Spiele, insbesondere Teil 1, ausgemacht haben. Und bislang stimmt mich das, was ich gesehen habe, überwiegend optimistisch.

Ubisoft scheint sich zu bemühen, genug neue Ideen reinzubringen, damit Mirage sich frisch und modern anfühlt, ohne dabei das alte Konzept zu übergehen oder lieblos zu kopieren. Wir bekommen unseren Fokus auf Stealth, Parkour und Attentate, aber eben gleichzeitig auch viele kleine neue Ideen wie die Stabsprünge, was eine angenehme Balance verspricht. Zumindest, wenn Ubisoft es denn nicht übertreibt und die Welt mit uninspirierten Aufgaben füllt. Da Mirage aber eine Hommage an die frühen Spiele werden soll, dürfte sich das noch in Grenzen halten.

Mit Basim bekommen wir außerdem einen spannenden Charakter, der aufgrund seines Parts in Valhalla aber auch bestimmte Erwartungen weckt. Nicht alle Spieler*innen werden sofort mit ihm klarkommen. Mirage muss es schaffen, ihn uns auf eine neue Art näherzubringen, die dafür sorgt, dass wir trotzdem genug mit ihm sympathisieren, damit die Geschichte für uns aufgeht. Hier sehe ich daher noch einen großen Stolperstein.

Beim Ubisoft Forward Showcase gab es noch mehr neue Assassin's Creed-Spiele. Codename Jade, Codename Red und Codename Hexe wurde vorgestellt. Abseits davon wurden aber auch noch ganz andere Spiele gezeigt. In unserer Ubisoft Forward-Übersicht erfahrt ihr zu all dem mehr.

Nach all den Informationen: Was haltet ihr von AC Mirage? Freut ihr euch auf ein Assassin's Creed, dass sich an den alten Spielen orientiert?

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