Death Stranding-Fans pinkeln NPC-Bunker voll & keiner weiß so recht, warum

In Death Stranding entwickelt sich ein merkwürdiger Trend: Viele Spieler pinkeln den Hauseingang des NPC-Bunkers voll, der von Conan O'Brien verkörpert wird. Wir versuchen herauszufinden, wieso das so ist.

von David Molke,
09.01.2020 13:02 Uhr

Death Stranding bietet Spielern auch die Möglichkeit, in die Landschaft zu urinieren und die machen offenbar regen Gebrauch davon. Death Stranding bietet Spielern auch die Möglichkeit, in die Landschaft zu urinieren und die machen offenbar regen Gebrauch davon.

Death Stranding bietet durchaus Möglichkeiten, sich gegenseitig zu trollen: Sinnlose Leitern führen ins Nichts, es gibt wenig hilfreiche Hilfestellungen und Bauwerke oder einfach nur im Weg herumstehende Fahrzeuge. Aber ihr könnt auch in die Landschaft pinkeln und wenn das genug Spieler an einem Ort tun, wachsen dort jede Menge Pilze aus dem Boden. Wie zum Beispiel vor dem Haus des Cosplayer-NPCs, der wie Conan O'Brien aussieht.

Death Stranding-Spieler pinkeln den NPC-Bunker von Conan O'Brien voll

Ernsthaft? Ja, tatsächlich: In Death Stranding gibt es die Möglichkeit, überall hin zu urinieren. Sobald das mehrere Leute machen, wachsen an Ort und Stelle Pilze. Wer sich zum Haus der Prepper und der Cosplayerin (und von Conan O'Brien) in Death Stranding begibt, wird dort höchstwahrscheinlich jede Menge dieser Gewächse vorfinden.

Neue Tradition: Wie wir dank Reddit und Kotaku wissen, entleeren Death Stranding-Spieler wohl schon seit dem Release des Spiels mit Vorliebe an dieser Stelle ihre Blase. Sie tun es allem Anschein nach auch jetzt immer noch. Auf manchen Servern steht dort mittlerweile sogar ein "Pinkeln verboten!"-Schild, das dem Ganzen die Krone aufsetzt.

In Death Stranding hält offenbar selbst dieses "Pinkeln verboten!"-Schild niemanden davon ab, dort hinzumachen. In Death Stranding hält offenbar selbst dieses "Pinkeln verboten!"-Schild niemanden davon ab, dort hinzumachen.

Aber warum ist das so? Abschließend lässt sich das nicht klären. Fest scheint aber zu stehen, dass sich der Trend mittlerweile verselbstständigt hat und zu einer Art Running Gag geworden ist. Gamepro.de-Redakteur Max hat auf Reddit nachgefragt, wie es dazu gekommen ist und sich auf Spurensuche begeben.

Ein Erklärungsversuch lautet folgendermaßen:

Der Eingang zum Bunker stellt eine Art Falle für Death Stranding-Fahrzeuge aller Art dar. Wer einmal mit seinem Truck hineingeraten ist, kommt da so schnell nicht mehr heraus. Das macht es besonders nervig, die Auslieferungs-Mission abzuschließen – auch für die anderen Mitspieler, denen so der Weg versperrt wird. Zumindest war das der Fall, bis per Patch die Möglichkeit eingebaut wurde, Fahrzeuge auseinanderbauen zu können.

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Manche Leute haben ihre Fahrzeuge wohl auch absichtlich dort hineingefahren, um ihre Mitspieler zu trollen. So oder so war die Angelegenheit eine stressige. Um ihrem Frust Ausdruck zu verleihen, haben einige Spieler angefangen, dort alles vollzupinkeln. Daraus hat sich dann mit der Zeit ein Insider-Witz und Running Gag entwickelt.

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