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Die besten PS4-Controller 2020 - Top-Gamepads für jeden Bedarf im Vergleich

Wir präsentieren euch in unserer Bestenliste PS4-Controller für jeden Bedarf, vom High-End-Gerät bis zum günstigen Zweitcontroller für lokale Matches.

von Sara Petzold, Benjamin Herbst,
05.08.2020 11:09 Uhr

Der Dualshock 4 Controller liegt standardmäßig jeder Playstation 4 bei. In unserem Special klären wir, welche Alternativen zum Klassiker der Markt hergibt. Der Dualshock 4 Controller liegt standardmäßig jeder Playstation 4 bei. In unserem Special klären wir, welche Alternativen zum Klassiker der Markt hergibt.

Neu im August: Bei den PS4-Controllern tut sich so kurz vor dem Launch der PS5 nicht mehr viel, wir haben aber ein paar Infos in unserer Vorschau auf den DualSense Controller für PS5 aktualisiert. Außerdem gibt es wichtige neue Infos zur Next-Gen-Konsole: Laut offiziellem Statement von Sony soll der DualShock 4 an der PS5 nur mit PS4-Spielen funktionieren. Für PS4-Controller von Drittherstellern dürfte dasselbe gelten. Ausnahmen gibt es für spezielle Eingabegeräte wie Lenkräder, Arcade Sticks sowie Move und Aim Controller. Diese sollen auch mit PS5-Spielen funktionieren können.

Von günstig bis teuer, mit speziellen Skins oder Sondertasten, in Custom-Versionen oder ganz einfach in der Standard-Version von Sony: PS4-Controller gibt es jede Menge. In unserem Vergleich präsentieren wir euch aktuelle Alternativen für die Steuerung eurer PlayStation und sagen euch, welche wofür am besten taugt.

* Diese Kaufberatung ist nicht von einem Werbepartner in Auftrag gegeben, sondern eine Liste mit Empfehlungen. Die hier aufgeführten Angebote sind aber mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GamePro: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision. Habt ihr Vorschläge für Artikel, die wir aufnehmen sollten? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Inhalt:

Seite 1: Die besten Controller für bestimmte Zwecke

Seite 2: Die besten Allround-Controller

Seite 3: Tipps zum Anschließen des Controllers

Für hohe Ansprüche: NACON PS4 Revolution Pro 3

Pro:

  • vier konfigurierbare Shortcut-Tasten
  • Gewicht anpassbar
  • konfigurierbare Profile
  • Empfindlichkeit der Trigger und Sticks einstellbar
  • liegt gut in der Hand

Contra:

  • kabelgebunden
  • eng beieinanderliegende Buttons gewöhnungsbedürftig

Geeignet für: Pro-Gamer, die die Empfindlichkeit des Controllers genau kalibrieren wollen; Rennspielfans

Preis: ca. 110 Euro

Nacon PS4 Revolution Pro 3 bei MediaMarkt*

Da Sony anders als Microsoft keinen eigenen Elite-Controller auf den Markt gebracht hat, nimmt der Nacon Revolution Pro 3 diese Stellung bis zu einem gewissen Grad ein. Mit einem Preis von ca. 100 Euro ist er deutlich teurer als der Standardcontroller, bietet aber auch entsprechend viel.

Nacon Revolution Pro 3 Der Nacon Revolution Pro 3 bietet jede Menge Extrafunktionen inklusive programmierbarer Profile.

Anpassbar durch Gewichte: Der Revolution Pro 3 erlaubt die Anpassung des Gewichts über zwei Kammern, in die sich ein bis zwei der sechs mitgelieferten Gewichte einlegen lassen. Aber auch so liegt der Controller gut in der Hand. An der Unterseite befinden sich vier konfigurierbare Tasten, außerdem lässt sich das Steuerkreuz als Vier-Wege- oder Acht-Wege-Version nutzen. Gewöhnungsbedürftig: Die Buttons liegen deutlich näher beieinander als beim DS4.

Konfigurierbare Profile: Besonders interessant für Pro-Gamer ist die spezielle Software, die es erlaubt, verschiedene Profile zu konfigurieren. Dabei kann die Reaktionskurve beider Sticks, die Vibrationsstärke sowie die Empfindlichkeit beider Trigger-Tasten eingestellt werden. Letzteres macht den Revolution Pro 3 unter anderem sehr gut geeignet für Rennspiele oder auch Titel wie Rocket League, bei denen man gern genau unter Kontrolle hat, wie viel Gas man gibt.

Kaum verändert: Der Revolution Pro 3 funktioniert wie sein Vorgänger ausschließlich per Kabelanschluss, die Sticks sind wie beim Xbox-Controller asymmetrisch angeordnet. Auch sonst gibt es kaum Veränderungen. Die Anordnung der Tasten auf der Unterseite ist unserer Ansicht nach etwas komfortabler, aber letztlich Geschmackssache. Ähnliches gilt für kleinere Anpassungen am Steuerkreuz, dem rechten Stick und den Buttons.

Fazit: Der Revolution Pro 3 funktioniert präzise und liefert mit seinen vielen Konfigurationsmöglichkeiten die Chance, den Controller den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Große Fortschritte gibt es aber nicht. Weil er günstiger ist als andere High-End-Controller, ist der Pro Evolution 3 unserer Kaufempfehlung. Wer aber schon den Vorgänger oder ein vergleichbares Gamepad besitzt, braucht nicht noch einmal Geld auszugeben.

Nacon PS4 Revolution Pro 3 bei MediaMarkt*

Für ein Layout nach Wunsch: Thrustmaster eSwap Pro Controller

Pro:

  • modularer Aufbau, der Anpassung des Tastenlayouts ermöglicht
  • vier zusätzliche Tasten auf der Unterseite
  • hochwertige Verarbeitung
  • präzise Tasten und Sticks
  • liegt gut in der Hand

Contra:

  • kabelgebunden
  • keine zusätzlichen Teile zum Austauschen enthalten
  • Trigger etwas zu glatt

Geeignet: Alle, die gern je nach Spiel die Tastenanordnung verändern würden.

Preis: ca. 135 Euro

Thrustmaster eSwap Pro Controller bei Amazon*

Thrustmaster eSwap Pro Controller Beim Thrustmaster eSwap lässt sich das gesamte Layout den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Modularer Aufbau: Der Thrustmaster eSwap Pro zeichnet sich vor allem durch seinen modularen Aufbau aus. Bei vielen Controllern kann man Teile austauschen und z.B. kleinere Sticks durch größere ersetzen. Beim eSwap lässt sich jedoch das gesamte Tastenlayout anpassen und z.B. das Steuerkreuz mit einem der Sticks vertauschen. Das geht erstaunlich schnell und einfach, nur das Austauschen der Trigger erfordert etwas Zeit.

Hochwertig: Sämtliche Tasten des Thrustmaster eSwap funktionieren präzise, zudem liegt der Controller gut in der Hand. Lediglich die Oberfläche der Trigger fühlt sich etwas rutschig an. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und haltbar. Sollte doch mal etwas kaputt gehen, braucht man nur das entsprechende Teil neu zu kaufen. Thrustmaster will zudem in Zukunft mit neuen Modulen für weitere Anpassungsmöglichkeiten sorgen.

Extras: Der eSwap Controller verfügt über vier programmierbare Buttons auf der Unterseite, die gut erreichbar sind. Außerdem gibt es einen Button, um das Mikro stummzuschalten. Die Ausstattung besteht nur aus einem Schraubenzieher, einem Stoffsäckchen und einem Kabel, ohne das man nicht spielen kann. Teile zum Austauschen sind nicht enthalten. Per Software kann man am PC Details wie die Empfindlichkeit der Sticks einstellen.

Fazit: Die Möglichkeit, das Tastenlayout jederzeit dem eigenen Geschmack anzupassen, ist der Selling Point des Thrustmaster eSwap Pro. Alle anderen Extras wie die zusätzlichen Tasten findet man auch bei anderen High-End-Controllern. Vor dem Kauf sollte man sich also fragen, wie oft man das Layout tatsächlich ändern möchte. Wer sowieso eine einzige Lieblingsanordnung hat, kann sich ebenso gut einen Controller kaufen, der genau diese bietet.

Thrustmaster eSwap Pro Controller bei Amazon*

Für kabelloses Spielen bei höchster Qualität: Astro C40 TR

Pro:

  • hohe Verarbeitungsqualität
  • kabellos
  • modularer Aufbau
  • Case und Sticks zum Austauschen mitgeliefert
  • liegt gut in der Hand

Contra:

  • Sticks müssen eventuell nachkonfiguriert werden
  • nur zwei Paddel an der Unterseite

Geeignet für: Spieler mit hohen Ansprüchen, die unbedingt einen kabellosen Controller wollen.

Preis: ca. 200 Euro

Astro C40 TR bei Amazon*

Astro C40 TR Kabellos, hohe Qualität, modularer Aufbau: Der Astro C40 TR vereint die besten Eigenschaften anderer Controller in sich, kostet aber auch dementsprechend.

Kabellos: Der Astro C40 TR richtet sich an diejenigen, die selbst mit dem Nacon Revolution Pro oder dem Thrustmaster eSwap noch nicht zufrieden sind oder die schlicht einen kabellosen High-End-Controller. Die Verbindung funktioniert über einen mitgelieferten USB-Adapter, den ihr an der PS4 einsteckt. Das klappt tadellos, die Latenz fällt gering aus. Der Akku reicht für circa 12 Stunden.

Modular: Ähnlich wie der Thrustmaster eSwap ist der Astro C40 TR modular aufgebaut. Sticks, Steuerkreuz und Buttons können miteinander vertauscht werden. Anders als beim eSwap werden ein paar Sticks mit unterschiedlichen Längen und Oberflächen mitgeliefert. Ganze Module zum Austauschen gibt es aber auch hier nicht. Dafür ist neben dem Kabel noch ein praktisches Case für den Transport dabei.

Extras: Mit der mitgelieferten Software lässt sich der Controller außerdem frei Kalibrieren und die Tastenbelegung ändern. Auf der Unterseite des Controllers befinden sich zwei angenehm bedienbare Paddels. Nicht schlecht, aber andere High-End-Controller haben vier. Dafür gibt es für die Trigger jeweils einen zuschaltbaren Trigger Stop sowie einen Schalter, um schnell zwischen zwei Profilen zu wechseln.

Fast perfekte Qualität: Die Verarbeitungsqualität ist hoch, die Buttons reagieren präzise. Letzteres lässt sich in der Regel auch von den Sticks behaupten. Manche Nutzer klagen allerdings darüber, dass diese sich schwammig anfühlen. Dieses Problem scheint sich aber zumeist durch Kalibrierung mit der Software beheben zu lassen. Auch muss man beim Austauschen darauf achten, dass man die Sticks fest genug hineindrückt.

Fazit: Beim Austausch der Sticks kann es kleine Probleme geben, aber ansonsten funktioniert der Astro C40 TR tadellos. Für alle, die einen kabellosen Controller auf höchstem Niveau wollen, ist er die erste Wahl. Auch im Vergleich zur kabelgebundenen Konkurrenz ist der Astro C40 TR insgesamt etwas besser, aber auch teurer. Ob er den Preis wert ist, hängt davon ab, ob man all seine Features wirklich nutzen möchte.

Astro C40 TR bei Amazon*

Der günstige Zweitcontroller: Nacon Wired Compact Controller

Pro:

  • günstig
  • alles Wichtige funktioniert

Contra:

  • funktioniert nur mit Kabel
  • Bewegungssensoren, Lightbar und Lautsprecher fehlen
  • keine Extras
  • etwas klein für große Hände

Geeignet als: Zweitcontroller für den lokalen Multiplayer

Preis: ca. 35 Euro

Nacon Wired Compact Controller bei Amazon*

Nacon Compact Der Nacon Wired Compact Controller bietet alle Basisfunktionen des Sony Controllers zum günstigeren Preis.

Der Zweitgünstigste: Der Wired Compact Controller von Nacon ist nach dem Snakebyte Game:Pad 4 S (siehe Seite 2) der günstigste PS4-Controller in unserer Liste. Wie Sonys Dualshock 4 verfügt auch Nacons Wired-Version über ein eingebautes Touchpad sowie einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Stereoheadsets.

Sparsame Ausstattung: Mit dem günstigen Preis des Controllers von ca. 37 Euro müssen Käufer allerdings auf einige Features verzichten: Der Nacon Wired Compact verfügt weder über einen Bewegungssensor, noch über eine Lightbar oder integrierte Mono-Lautsprecher. Auch eine drahtlose Bluetooth-Verbindung fehlt. Stattdessen schließt ihr den Controller per drei Meter langem USB-Kabel an eure PS4 (oder auch einen PC) an.

Für kleine Hände: Bei der Größe entspricht der Nacon Wired Compact in etwa Sonys Dualshock 4, ist allerdings etwas klobiger. Große Hände könnten bei der Handhabung ähnlich wie auch beim Original Dualshock 4 von Sony leichte Probleme bekommen. Nehmt den Controller also am besten vor dem Kauf einmal selbst in die Hand.

Fazit: Beim Nacon Wired Compact Controller handelt es sich im Grunde um eine günstige und abgespeckte Version des Standard-Controllers Dual Shock 4. Um ihn als Hauptcontroller zu verwenden, ist das Gebotene zu wenig. Wer aber einen Zweitcontroller für gelegentliche lokale Multiplayerpartien sucht, ist hier richtig.

Nacon Wired Compact Controller bei Amazon*

Für Xbox-Fans: Hori Onyx Plus Wireless Controller

Pro:

  • liegt gut in der Hand
  • Größe sorgt für komfortablere Bedienung

Contra:

  • weder Lightbar noch Lautsprecher
  • Triggertasten bieten wenig Widerstand
  • mäßiger Akku

Geeignet für: Fans des Xbox-Controllerdesigns

Preis: ca. 45 Euro

Hori ONYX Plus bei Amazon*

Hori Onyx Der Hori Onyx Plus kostet fast so viel wie der Dualshock 4, bietet aber weniger Funktionen.

Schwache Ausstattung: Der Hori Onyx Plus ist kaum günstiger als der Dualshock 4. Trotzdem hat der traditionsreiche japanische Hersteller etwas an der Ausstattung gespart. Im Gegensatz zum Original verfügt der Onyx Plus weder über eine Lightbar noch über Lautsprecher. Auch ein USB-Kabel zum Aufladen fehlt, man kann aber das der PS4 beiliegende Kabel nutzen. Wenigstens gibt es jetzt einen Kopfhöreranschluss, der beim normalen Onyx ebenfalls gefehlt hat.

Schwache Trigger: Der Onyx wiegt etwa 215 Gramm und befindet sich damit auf dem Niveau des Dualshock 4. Allerdings fallen die Triggertasten des Controllers deutlich kleiner aus als beim Sony-Modell und bieten nur geringen Widerstand. Das kann unter Umständen zum Problem werden, beispielsweise, wenn ihr präzise Beschleunigungen in Rennspielen ausführen wollt.

Gute Haptik, mäßiger Akku: Demgegenüber punktet der Onyx beim Tastenlayout und der Größe, die sich am Xbox-Controllerdesign orientieren: Der linke Stick und das digitale Steuerkreuz tauschen die Plätze, der Onyx liegt wie ein Xbox-One-Controller in der Hand. Tasten und Sticks funktionieren tadellos. Die Akkulaufzeit fällt etwas geringer aus als beim Dualshock 4. Der Hersteller spricht von 6 Stunden, in der Praxis dürften es eher 5 sein.

Fazit: Wem der Dualshock 4 einfach etwas zu klein ist, der kommt beim Hori auf seine Kosten. Für alle anderen bietet er aber keine Vorteile, sondern mit fehlenden Features und schwachen Triggern sogar handfeste Nachteile. Sie sollten deshalb besser beim Dualshock bleiben oder zu einem teureren Modell greifen.

Hori ONYX bei Plus Amazon*

Für lange Spielzeit: Pictek Wireless Controller für PS4

Pro:

  • guter Akku (1300 mAh)
  • alle wichtigen Features des Originals
  • Turbo-Button
  • Schalter für Mikrofon

Contra:

  • gewöhnungsbedürftige Tasten und Sticks
  • verschwenderische Beleuchtung der Buttons

Preis: circa 40 Euro

Pictek Wireless Controller für PS4 bei Amazon*

Pictek PS4-Controller Der Pictek Wireless Controller für PS4 punktet vor allem mit seinem sehr großen Akku und seinem vergleichsweise günstigen Preis.

Großer Akku, alle Feature: Der Pictek verfügt über ein asymmetrisches Layout. Die Buttons sind mit den PS-Symbolen beschriftet, enthalten klein daneben aber auch die Xbox-typischen Buchstaben. Die üblichen PS4-Features wie Lightbar, Touchpad und Bewegungssensor sind enthalten. Ein Pluspunkt ist der Akku mit 1.300 mAh, der größer als beim DualShock 4 (1.000 mAh) und viel größer als bei günstigen Konkurrenten wie dem CSL Wireless Controller (500 mAh) ausfällt.

Schwergängige Sticks: Der Pictek Wireless Controller liegt gut in der Hand. Lediglich für kleine Hände könnte er etwas zu klobig sein. Sticks und Tasten erfüllen zuverlässig ihren Dienst, erfordern aber etwas Eingewöhnung. Vor allem die Sticks sind deutlich schwergängiger als beim Dualshock 4. Gerade bei Shootern werdet ihr deshalb in den ersten Stunden vielleicht nicht eure übliche Leistung bringen. Hinzu kommt, dass die Tasten teils etwas laut klappern.

Kleine Spielereien: Der Pictek Wireless Controller bietet ein paar zusätzliche Features wie einen Turbo-Button und einen Schalter zum An- und Ausschalten des Mikros bei angeschlossenem Headset. Beides sind nette Ergänzungen, die aber nur wenige Spieler brauchen. Besonders unnötig ist die ständige Beleuchtung der Buttons. Bei Tag ist das reine Verschwendung von Akkulaufzeit und selbst bei Nacht brauchen die wenigsten Spieler diese Hilfe, um die Tasten zu finden.

Fazit: In dem Bestreben, mehr zu bieten als das Original, hat der Hersteller sich vielleicht etwas zu sehr auf mäßig nützliche Zusatzfeatures konzentriert. Hinsichtlich der viel wichtigeren Handhabung dürften die meisten Spieler doch eher dem DualShock 4 oder dem Hori Onyx Plus den Vorzug geben. Auf der anderen Seite hat der Pictek für seine Preisklasse sehr viel zu bieten. Aufgrund seiner hohen Akku-Laufzeit ist er gerade für diejenigen, die lange kabellos zocken wollen, eine gute Wahl.

Pictek Wireless Controller für PS4 bei Amazon*

Maus und Tastatur für Shooterfans: Hori TAC Pro

Pro:

  • hohe Präzision beim Zielen
  • Tasten über Display am Pad konfigurierbar
  • bis zu drei Nutzerprofile

Contra:

  • keine perfekte Imitation des PC-Spielgefühls
  • gewöhnungsbedürftige Handhabung

Geeignet für: Shooter-Fans, die sich nach der Präzision einer Maus sehnen

Preis: ca. 135 Euro

Hori TAC Pro bei MediaMarkt*

Shooter an der Konsole zu spielen, lässt manchmal den Wunsch nach einer Maus zum Zielen aufkommen. Der japanische Hersteller Hori hat deshalb den TAC Pro im Angebot, mit dessen Kombination aus mechanischer Tastatur und Maus Hori das PC-Spielgefühl auf die Konsole bringen will.

Hori Tac Pro Mit dem TAC Pro stellt Hori PS4-Spielern eine Controller-Alternative in Form von Maus und Tastatur zur Verfügung.

Viele Tasten: Zum Preis von etwa 135 Euro bekommt ihr ein Tastenpad mit 20 mechanischen Schaltern und Handballenauflage sowie eine kabelgebundene Maus an die Hand. An der Seite des Pads befinden sich ein LED-Display sowie ein Analogstick mit zusätzlicher Quick-Taste. Im Spiel selbst emuliert die Maus den rechten Stick, während die Tastatur für den übrigen Controller zuständig ist.

Konfigurierbar: Mithilfe der TAC Pro Software könnt ihr bis zu drei separate Nutzerprofile anlegen, welche die Tastenbelegungen sowie Einstellungen zur Mausempfindlichkeit und Beleuchtung speichern. Die Konfiguration findet direkt über das Display am Pad selbst statt.

Gewöhnungsbedürftig: Man braucht etwas Zeit, um sich in die Einstellungen einzufinden und an die Haptik der Tastatur zu gewöhnen. Selbst danach wird das Spielgefühl am PC nicht ganz erreicht, zumal Konsolenspiele nun einmal nicht für Maussteuerung optimiert sind. Wie gut man mit der Handhabung auskommt, hängt zudem von der Umgebung ab. Am besten funktioniert das TAC Pro auf dem Schreibtisch, nicht auf der Couch.

Fazit: Wer eher auf dem PC zu Hause ist und sich einfach nicht daran gewöhnen kann, einen Shooter mit dem Controller zu steuern, bekommt hier Hilfe. Geübte Konsoleros können aber auf das TAC Pro verzichten, zumal der Vorteil nicht so groß ausfällt, wie man glauben könnte.

Hori TAC Pro bei MediaMarkt*

Für Arcade-Fans: Der Lioncast Arcade Fight-Stick

Pro:

  • 10 große und 4 kleine Buttons
  • zwei verschiedene Turbofunktionen
  • präziser Stick
  • größtenteils gute Verarbeitung
  • auch mit Nintendo Switch und PC kompatibel

Contra:

  • Buttons für Profis nicht präzise genug
  • beschränkte Modding-Möglichkeiten wegen zu kleiner Buttons

Geeignet für: Fans von Fighting Games und 2D-Spielen

Preis: ca. 50€

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

Lioncast Arcade Fight-Stick Der Lioncast Arcade Fight-Stick bietet für sein Geld eine Menge. Arcade-Enthusiasten könnten trotzdem enttäuscht sein.

Viele Buttons: Da Fightsticks natürgemäß nur einen Stick besitzen, sind sie für heutige 3D-Titel ungeeignet, verleihen dafür aber Fighting Games und 2D-Games ein ganz besonderes Spielgefühl. Der Lioncast Arcade Fight-Stick verfügt zudem über die üblichen zwei Reihen mit jeweils vier großen Buttons. Rechts oben befinden sich zwei weitere große Buttons für "Options" und "Share". Links oben liegen vier kleinere Buttons, mit denen z.B. die Turbofunktionen gesteuert werden.

Doppelter Turbo: Der Fightstick verfügt zum einen über die gewöhnliche Turbofunktion. Sobald man einem Button die Turbo-Funktion verliehen hat, muss man diesen nur noch gedrückt halten und das Spiel verhält sich, als würde man ihn in schneller Abfolge immer wieder drücken. Bei der zweiten Turbofunktion muss man den Button nicht einmal mehr gedrückt halten.

Nicht für Profis: Die Buttons verrichten zwar ihren Dienst, fühlen sich allerdings nicht sehr hochwertig und auch nicht immer hundertprozentig präzise an. Die meisten Spieler dürften damit leben können, aber Profis werden wohl zu einem teureren Modell greifen müssen. Der Stick hingegen funktioniert präzise und macht einen stabilen Eindruck. Letzteres gilt auch für die übrige Verarbeitung, insbesondere für die Bodenplatte aus Metall.

Theoretisches Modding: Der Hersteller wirbt zudem damit, dass der Fightstick Modding erlaubt und der Stick sowie die Buttons leicht ausgetauscht werden können. Das ist prinzipiell richtig, nur gibt es leider kaum Dritthersteller, die Buttons in der von Lioncast verwendeten Größe (28,5 mm statt der üblichen 30 mm) anbieten. Auch wenn das Gerät Modding in der Theorie erlaubt, hat man dazu in der Praxis also wenige Möglichkeiten.

Fazit: Für Arcade-Enthusiasten sind die Buttons nicht präzise genug, sie sollten 100€ mehr in die Hand nehmen und sich ein hochwertiges Gerät wie den Hori Real Arcade Pro* holen. Alle anderen bekommen für den geringen Preis jedoch einen ordentlichen Fightstick mit vielen Features geboten. Auf das beworbene Modding-Feature sollte man aber nicht zu sehr vertrauen.

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

* Die hier vorgestellten Headsets sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keine Auswirkung.

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