Final Fantasy 7 Rebirth ist ein PS5-Exclusive und das liegt an der „enormen Spielwelt“

Auch wenn die meisten von uns Final Fantasy 7 Remake auf der PS4 gespielt haben dürften, kommt der nächste Teil exklusiv für die PS5. Grund ist die schnelle SSD der Konsole.

In Rebirth treffen Cloud und Sephiroth wieder aufeinander. In Rebirth treffen Cloud und Sephiroth wieder aufeinander.

Nachdem das Final Fantasy-Franchise eine ganze Weile Multiplattform war, wird die Serie wieder immer mehr zu einem PlayStation-Exclusive. Genau wie Final Fantasy 16 erscheint auch Final Fantasy 7 Rebirth zum Launch nur für die PS5. Dass die Xbox und der PC außen vorgelassen werden, liegt wohl an einem Vertrag zwischen Sony und Square Enix, aber warum gibt es keine PS4-Version von Rebirth? Diese Frage wurde jetzt geklärt.

Hat Final Fantasy 7 Rebirth wirklich eine Open-World?

Darum geht es: In einem Interview mit dem japanischen Portal Gamer (übersetzt von Gematsu), hat uns Produzent Yoshinori Kitase einen kleinen Einblick in die Entwicklung von Final Fantasy 7 Rebirth gewährt.

Dass der nächste Teil der Remake-Trilogie (vorerst) exklusiv für die PlayStation 5 erscheinen wird, wussten wir ja bereits. Doch jetzt kennen wir auch den Grund hinter der Entscheidung, die letzte Konsolengeneration nicht mehr zu bedienen:

Es kommt natürlich wegen der grafischen Qualität exklusiv für PlayStation 5, aber auch wegen der hohen Geschwindigkeit der SSD. Da sich das Abenteuer nach der Flucht aus Midgar in einer riesigen Welt entfaltet, sind Ladezeiten ein extremer Flaschenhals. Wir hatten das Gefühl, dass wir die Technik der PS5 brauchen, um diesen zu umgehen und bequem die Welt bereisen zu können.

Open-World ist eher unwahrscheinlich: Kitase spricht von einer enormen Spielwelt, aber das ist nicht gleichbedeutend mit einer richtigen Open-World. Tatsächlich solltet ihr nicht mit einer Spielwelt wie zum Beispiel in Skyrim oder Zelda: Breath of the Wild rechnen, die sich euch direkt zu Beginn des Abenteuers komplett öffnet.

Wahrscheinlicher ist es, dass Square Enix einzelne Gebiete baut, die sich frei begehen lassen – wie etwa in The Witcher 3 oder Dragon Age Inquisition – , und diese vielleicht durch eine Overworld-Map verbindet. Offener als das Original dürfte Rebirth aber auf jeden Fall werden.

Der erste Trailer zu Rebirth deutet die offenere Spielwelt bereits an:

Final Fantasy 7 Rebirth - Der erste Blick auf den zweiten Teil des Remakes 1:34 Final Fantasy 7 Rebirth - Der erste Blick auf den zweiten Teil des Remakes

Kehren die Chocobos zurück? Sollte Rebirth wirklich eine oder mehrere offene Spielwelten haben, stehen die Chancen sehr gut, dass die Chocobos wieder mit von der Partie sein werden. Die gelben Riesenküken dienen im Final Fantasy-Universum als Ersatz für Pferde und haben uns schon über so manche Weltkarte getragen. Die Rückkehr der flauschigen Reittiere ist umso wahrscheinlicher, da wir sie in Final Fantasy 7 Remake bereits zu Gesicht bekommen haben, auch wenn wir sie bisher nicht reiten durften.

Auf jeden Fall werden wir bald erfahren, ob es sich bei der Spielwelt von FF7 Rebirth um eine echte Open-World handelt, denn dieses Geheimnis möchte Square bei der nächsten Präsentation des Spiels lüften.

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Das gibt es Neues zur Story: Laut Kitase werden alle wichtigen Plotpunkte aus dem Original ihren Weg in Rebirth finden, ausgebaut und um neue Geheimnisse und Geschichten erweitert. Lediglich die Struktur von Orten und der Story soll sich ein wenig geändert haben.

Final Fantasy 7 Rebirth erscheint im Winter 2023 für die PS5.

Open-World, Semi-Open-World oder lieber linear – wie wünscht ihr euch die Spielwelt von FF7 Rebirth?

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